Amazon, B&H und Best Buy bieten Rabatte von bis zu 250 Euro auf die Top-Modelle.
M5 Pro und M5 Max: Bis zu 250 Euro günstiger
Die Preisoffensive traf zuerst die Profi-Modelle. Das 14-Zoll MacBook Pro mit M5 Pro, 24 GB RAM und 1 TB SSD fiel bei B&H auf 1.949 Euro – ein neuer Tiefststand. Der Listenpreis liegt bei 2.199 Euro. Amazon zog nach und bot die 2-TB-Version des gleichen Modells für 2.397 Euro an.
Auch das 16-Zoll MacBook Pro mit M5 Max ist betroffen. Es kostet aktuell 3.699 Euro statt der ursprünglichen 3.899 Euro. Analysten von Wedbush erklären den Schritt so: Die Händler nutzen die „Big Spring Sale“-Phase, um Marktanteile zu sichern. Apple selbst hatte die Preise zuvor erhöht, um gestiegene Speicherkosten auszugleichen.
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Die M5 Pro- und M5 Max-Chips basieren auf Apples neuer Fusion-Architektur. Dabei werden CPU und GPU als separate Chips (Chiplet-Design) gefertigt. Apple verspricht 30 Prozent mehr Leistung bei professionellen Anwendungen im Vergleich zur M4-Generation. Jeder GPU-Kern enthält zudem einen Neural Accelerator für KI-Aufgaben.
MacBook Air und die neue „Neo“-Reihe
Auch das MacBook Air erlebt seine ersten Preisnachlässe seit dem Marktstart am 11. März. Das 13-Zoll-Modell mit M5, 16 GB RAM und 512 GB Speicher – das die alte 256-GB-Variante ablöste – kostet bei Amazon und Best Buy 949,99 Euro. Der Startpreis lag bei 1.099 Euro. Der Rabatt von 150 Euro entspricht dem üblichen Bildungsrabatt.
Seit dem 4. März gibt es zudem das MacBook Neo für 599 Euro. Es ist Apples neues Einstiegsgerät und soll gegen hochwertige Chromebooks und Windows-Laptops konkurrieren. Die Rabatte darauf sind mit rund 50 Euro oder 25-Euro-Gutscheinen noch bescheiden. Das Neo ist in den Farben Indigo, Citrus und Blush erhältlich und bietet volle macOS-Funktionalität.
Die Einführung von Neo und M5 Air löste einen beispiellosen Ansturm auf die Trade-In-Programme aus. In Apples Filialen verdoppelte sich das Aufkommen an Altgeräten. Nutzer tauschten massenhaft ältere Intel-Macs und frühe M1-Maschinen gegen die neue Hardware.
Technologischer Wandel: KI im Fokus
Die M5-Generation markiert einen architektonischen Wendepunkt. Statt auf reine Taktsteigerung setzt Apple auf KI-Performance. Der Basis-M5-Chip, gefertigt in dritter Generation der 3-Nanometer-Technologie, besitzt eine 10-Kern-GPU. Apple zufolge liefert sie die vierfache KI-Spitzenleistung des M4.
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Weitere Neuerungen der 2026er MacBook-Reihe:
- Konnektivität: Apples eigener N1-Funkchip ermöglicht erstmals Wi-Fi 7 und Bluetooth 6.
- Speicher: Der Basisspeicher des MacBook Air wurde auf 16 GB angehoben. Die 256-GB-Option entfiel zugunsten von 512 GB.
- Display: Die Pro-Modelle bieten optional ein Nano-Textur-Display mit erhöhter Helligkeit für HDR-Inhalte.
Das Chiplet-Design der Pro- und Max-Varianten erlaubt eine nahezu lineare Skalierung der KI-Leistung. Analysten von Oppenheimer sehen darin einen entscheidenden Vorteil für Apple im PC-Markt.
Marktlage: Der Kampf um die Kunden
Die aktuellen Rabatte folgen einer phase strategischer Preisanpassungen durch Apple. Im Frühjahr hatte der Konzern den Einstiegspreis des 13-Zoll MacBook Air wieder auf 1.099 Euro angehoben – nachdem er das M4-Vorgängermodell zwischenzeitlich günstiger angeboten hatte. Grund waren volatile Komponentenpreise, besonders bei Speicherchips.
Trotz dieser Erhöhungen profitieren Käufer nun von einem regelrechten Preiskampf der großen Händler. Die Rabatte von 150 bis 250 Euro sind ungewöhnlich früh im Produktzyklus. Auch die Auslaufmodelle mit M4-Chip werden abverkauft: 13-Zoll-M4-MacBook Airs gibt es ab 899 Euro.
Ausblick: Was kommt als Nächstes?
Branchenbeobachter rechnen damit, dass die aktuelle M5-Generation die letzte mit dem bekannten Design des MacBook Pro sein wird. Für Ende 2026 oder 2027 wird ein umfassendes Redesign erwartet – inklusive Umstellung auf OLED-Displays.
Im Laufe des Jahres will Apple die M5-Serie auf den Desktop-Bereich ausweiten. Mac mini und Mac Studio sollen im Sommer mit M5- und M5-Pro-Chips erscheinen. Der High-End-Chip M5 Ultra wird für Ende 2026 zusammen mit einem überarbeiteten Mac Pro erwartet.
Für aktuelle Käufer sind die Mai-Rabatte die beste Gelegenheit seit dem Marktstart. Verbraucherschützer weisen darauf hin, dass tiefere Rabatte zwar im Sommer bei Aktionstagen möglich sind – die aktuellen dreistelligen Nachlässe auf die Pro-Modelle seien für diesen Zeitpunkt im Produktzyklus jedoch ungewöhnlich früh.

