Apple M5: Neue MacBooks, günstiger Einstieg und ein Sicherheitsproblem

Apples neue MacBook Neo und M5-Reihe starten mit KI-Fokus, während ein Sicherheitsleck die M5-Chips belastet.

Mit macOS 26.5, der breiten Verfügbarkeit der M5-MacBooks und dem neuen MacBook Neo positioniert sich der Konzern neu – zwischen High-End-KI und erschwinglicher Hardware. Doch ein Sicherheitsleck trübt den Start.

MacBook Neo: Apples Antwort auf günstige KI-Hardware

Seit dem 14. Mai ist der MacBook Neo offiziell auf dem Markt – zu einem Preis zwischen 550 und 590 Euro. Damit schließt Apple die Lücke, die das Aus für das 599-Euro-Mac-mini-Modell gerissen hat. Die Einstiegspreise für Desktop-Rechner steigen damit auf 799 Euro. Branchenkenner führen diesen Schritt auf gestiegene Komponentenkosten und Engpässe bei KI-tauglichen Speicherchips zurück.

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Ein überraschender Schachzug: Für die Produktion einiger Prozessoren der unteren Preisklasse setzt Apple nun auf Intel als Fertigungspartner. Das dürfte die Abhängigkeit von den eigenen Chip-Foundries verringern.

Bereits zeichnet sich ein zweites MacBook Neo ab. Gerüchten zufolge könnte es auf den A19 Pro-Chip setzen – eine Reaktion auf die hohe Nachfrage und Lieferengpässe beim A18 Pro. Die Folge: satte 33 Prozent mehr GPU-Leistung und eine Verdopplung des Arbeitsspeichers von 8 auf 12 Gigabyte.

M5-MacBooks: Rabatte und Rekord-Akkulaufzeit

Die MacBook-Air-M5-Reihe mit Apples KI-Plattform „Apple Intelligence“ und 18 Stunden Akkulaufzeit ist nun flächendeckend verfügbar. Schon zum 15. Mai lockten Händler mit Aktionen: Das 15-Zoll-MacBook-Air M5 gab es ab rund 1.050 Euro, das M5-Pro-MacBook-Pro mit 24 GB RAM und 2-TB-SSD für rund 2.420 Euro.

Doch Apples KI-Offensive bekommt Konkurrenz. Am 13. Mai kündigte Google das „Googlebook“ an – ein Laptop mit tiefer Gemini-Integration, der direkt gegen das MacBook Neo antritt.

macOS 26.5: KI-Tools mit Luft nach oben

Das am 14. Mai veröffentlichte macOS 26.5 bildet das Software-Fundament für die M5-Geräte. Herzstück ist Apple Intelligence – ein KI-Werkzeugkasten mit „Writing Tools“ zur Textgenerierung und „Live Translation“ für Echtzeit-Übersetzungen in FaceTime und Nachrichten.

Der Haken: Während die Schreibhilfe überzeugt, hinkt die Live-Übersetzung mit zwei bis drei Sekunden Verzögerung noch hinterher. Für Profis bringt das Update verbesserte Spotlight-Funktionen – inklusive Währungsrechner, Wörterbuch und erweitertem Taschenrechner. Neue Shortcuts wie „Cmd+Opt+V“ zum Verschieben von Dateien im Finder runden das Paket ab.

Sicherheitslücke in M5-Chips entdeckt

Am 14. Mai wurde eine Sicherheitslücke bekannt, die speziell die M5-Chips betrifft. Hardware-Fehler dieser Art sind besonders tückisch – sie lassen sich nur durch Software-Patches entschärfen, was oft die Systemleistung beeinträchtigt. Die genauen Details des Exploits sind noch unklar.

Der Vorfall trifft Apple zu einem Zeitpunkt, an dem die Branche insgesamt sensibler auf Hardware-Zuverlässigkeit reagiert. Microsoft etwa startete im Mai 2026 seine „Driver Quality Initiative“ (DQI): Ab September können Windows-11-Systeme fehlerhafte Treiber automatisch auf die letzte stabile Version zurücksetzen – ohne Zutun des Nutzers.

Markt im Umbruch: PC-Verkäufe sinken, Speicherpreise explodieren

Die M5-Einführung fällt in ein schwieriges Marktumfeld. Die PC-Verkäufe gingen 2026 um 11,3 Prozent zurück, während die DRAM-Preise im ersten Quartal um 90 Prozent anzogen. Diese Kostenexplosion erklärt auch Apples Strategie, günstigere Modelle mit Intel-Chips zu bestücken.

Ein weiterer Treiber: das Ende von Windows 10. Der Support lief am 14. Oktober 2025 aus – doch noch immer nutzen 22 Prozent aller Rechner das alte System. Allein in Deutschland sitzen über 30 Millionen Nutzer auf veralteter Software. Der Umstieg auf moderne Hardware mit TPM 2.0 und UEFI Secure Boot wird für sie zur Sicherheitsfrage.

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Da Millionen Rechner in Deutschland aufgrund der Hardware-Hürden von Windows 11 als veraltet gelten, suchen viele Nutzer nach Alternativen zum Neukauf. Ein legaler Trick erlaubt es jedoch, das moderne Betriebssystem auch auf vermeintlich inkompatibler Hardware sicher zu installieren. Legal Windows 11 ohne neue Hardware installieren – Anleitung hier gratis sichern

Ausblick: Was kommt nach dem M5-Start?

Für die zweite Jahreshälfte 2026 erwarten Analysten M5- und M5-Pro-Varianten des Mac mini – eine Antwort auf den Wegfall des günstigen Einstiegsmodells. Die Partnerschaft mit Google für Gemini-Integration soll weiter vertieft werden, während Siri umfassendere KI-Fähigkeiten erhalten soll.

Für aktuelle Nutzer bleibt die Frage, wie gut die Sicherheits-Patches für die M5-Lücke funktionieren. Der MacBook Neo zeigt immerhin: Apple veut seine Nutzerbasis halten, indem es einen günstigen Einstieg in die KI-Welt bietet – auch wenn die Premium-Linien Air und Pro in immer höhere Preisregionen vorstoßen.