Apple M5-Offensive: Vier neue Macs bis Jahresende 2026 geplant

Apple plant vier weitere Mac-Modelle mit M5-Chips für 2026. Die neue Fusion-Architektur bietet enorme KI-Leistungssprünge.

Nach der Vorstellung fortschrittlicher KI-Funktionen auf der Entwicklerkonferenz am 8. Juni 2026 will der Konzern noch in diesem Jahr mindestens vier weitere Mac-Modelle auf den Markt bringen. Das berichten Marktanalysten seit Mitte Juni.

Mac Studio, iMac und Mac mini: Die Desktop-Offensive

Im zweiten Halbjahr 2026 steht eine deutliche Erweiterung des Mac-Portfolios an. Ein neues Mac Studio mit M5 Max- und M5 Ultra-Konfigurationen soll kommen, ebenso ein überarbeiteter iMac mit dem Standard-M5-Chip und frischen Farboptionen.

Anzeige

Warum viele Mac-Nutzer täglich wertvolle Minuten verschwenden – ohne es zu merken: Diese 19 Tastenkürzel zeigen Ihnen, wie einfach schnelleres Arbeiten am Mac wirklich ist. 19 Mac-Shortcuts zur Zeitersparnis jetzt gratis herunterladen

Auch der Mac mini erhält ein Redesign – mit wahlweise M5- oder M5-Pro-Prozessor. Darüber hinaus deuten Berichte auf ein High-End-Gerät hin: ein „MacBook Ultra“ oder ein neu gestaltetes MacBook Pro mit OLED-Display, Touchscreen-Funktionalität und Dynamic Island. Die Markteinführung ist für Ende 2026 geplant. Branchenkenner warnen jedoch: Globale Engpässe bei RAM-Bausteinen könnten einzelne Auslieferungen ins erste Quartal 2027 verschieben.

Die M5-Architektur: Ein Quantensprung in der Performance

Die M5-Serie debütierte im März 2026 in MacBook Pro und MacBook Air. Sie basiert auf der neuen „Fusion“-Architektur (SoIC-MH) und integriert einen dedizierten neuronalen Beschleuniger in jedem GPU-Kern. Die Leistungssprünge sind enorm:

  • M5 Pro: 15 bis 18 CPU-Kerne, 16 bis 20 GPU-Kerne. Die Performance bei großen Sprachmodellen (LLM) liegt bis zu 6,9-mal höher als beim M1 Pro.
  • M5 Max: 18 CPU-Kerne, bis zu 40 GPU-Kerne. LLM-Leistung: rund 6,6-mal schneller als der M1 Max.
  • Standard M5: Im MacBook Air verbaut. Bis zu 4-mal mehr KI-Leistung als der M4 und bis zu 9,5-mal schneller als der originale M1-Chip.

Auch die SSD-Geschwindigkeiten wurden angehoben: In den aktuellen MacBook-Pro-Modellen werden bis zu 14,5 GB/s erreicht.

macOS Golden Gate und die KI-Strategie

Die Hardware-Offensive fällt mit der Veröffentlichung von macOS Golden Gate im September 2026 zusammen. Apple bestätigte auf der Entwicklerkonferenz, dass die neuen generativen KI-Funktionen von „Siri AI“ auf allen Apple-Intelligence-kompatiblen Geräten verfügbar sein werden.

Einige erweiterte Funktionen – darunter spezielle Sprachindividualisierung und verbesserte Diktierwerkzeuge – setzen jedoch die Hardware der M5-Serie oder M3-Ära-Macs mit mindestens 12 GB RAM voraus. Die KI-Integration ist das zentrale Verkaufsargument der M5-Reihe. Das MacBook Air erhielt bei seinem Start im März 2026 daher eine Basis-SSD von 512 GB, um KI-gestützte Arbeitsabläufe besser zu bewältigen.

Anzeige

Passend zur neuen Hardware-Generation verrät ein Mac-Experte, wie Sie mit 19 ausgewählten Shortcuts jeden Tag messbar Zeit an Ihrem Gerät sparen. Dieser kostenlose PDF-Ratgeber ist sofort anwendbar und erfordert kein technisches Vorwissen. Kostenlosen PDF-Shortcuts-Report jetzt sichern

Preise und Verfügbarkeit: Erste Rabatte locken

Seit dem Frühjahrsstart sind die ersten deutlichen Preisnachlässe auf die M5-Modelle zu beobachten. Mitte Juni 2026 senken Händler die Preise für High-End-Konfigurationen um umgerechnet bis zu 280 Euro. Das 14-Zoll-MacBook Pro mit M5 Pro und 48 GB RAM ist aktuell für rund 2.330 Euro zu haben.

Apple hat zudem sein Einstiegssegment diversifiziert. Bereits Anfang des Jahres brachte der Konzern das „MacBook Neo“ auf den Markt – ein günstiges Notebook für rund 560 Euro, das mit dem A18 Pro-Chip arbeitet und eine preiswerte Alternative zur M5-Serie darstellt.