Technische Tests und Benchmark-Auswertungen geben Aufschluss über die Leistungsentwicklung der Apple-Silicon-Prozessoren von der M1-Generation bis zum M6. In Benchmarks mit Geekbench 7 erzielt der M6 im Basistest unverifizierte Werte von 4.071 Punkten im Single-Core und 22.783 Punkten im Multi-Core.
Im Vergleich dazu erreicht der M5 3.641 Punkte im Single-Core und 17.948 Punkte im Multi-Core. Dies entspricht einer Steigerung um 12 Prozent bei Einzelkern- und um 27 Prozent bei Mehrkern-Berechnungen.
Die Performance-Entwicklung über mehrere Generationen
Im Gesamtgefüge der Apple-Prozessoren positioniert sich das M6-Basismodell im Multi-Core-Segment mit seinen 22.783 Punkten hinter dem M1 Ultra mit 23.328 Punkten und vor dem regulären M5 mit 17.948 Punkten. Gegenüber dem ursprünglichen M1-Chip, der 8.582 Punkte im Multi-Core erreicht, übertrifft der M6 dessen Leistung um mehr als das Zweieinhalbfache.
Architektonisch markiert der M6 den Wechsel auf einen 2-Nanometer-Fertigungsprozess mit 46 Milliarden Transistoren, verglichen mit 28 Milliarden Transistoren beim im 3-Nanometer-Verfahren gefertigten M4. Der M6 verfügt über zwölf CPU-Kerne, aufgeteilt auf zwei Super-Kerne mit 4,79 GHz, vier Performance-Kerne mit 4,5 GHz und sechs Efficiency-Kerne mit 2,94 GHz.
Der M4 arbeitet dagegen mit zehn Kernen bei Taktfrequenzen von 4,4 GHz und 2,85 GHz. Hinzu kommen eine duale 16-Kern-Neural-Engine sowie eine Grafikeinheit mit zwölf Kernen und Neural Accelerators. Die Speicherbandbreite steigt von 120 GB/s beim M4 auf bis zu 170 GB/s beim M6 bei Arbeitsspeicherkonfigurationen zwischen 16 und 32 GB.
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Testergebnisse bei Mac mini und MacBook Pro
Messungen auf Basis von Geekbench 7 im Mac mini weisen für den M6 4.002 Punkte im Single-Core aus, was einem Zuwachs von 22 Prozent gegenüber den 3.277 Punkten des M4 entspricht. Im Multi-Core-Test übertrifft der M6 mit 21.881 Punkten den M4 mit 15.304 Punkten um 42 Prozent.
Bei der Grafikschnittstelle Metal erzielt der M6 89.375 Punkte im Vergleich zu 54.227 Punkten beim M4, ein Plus von 64 Prozent. Ein weiteres Testprotokoll verzeichnet 4.074 Single-Core- und 22.632 Multi-Core-Punkte für den M6. Dabei erreichen Konfigurationen mit 24 GB und 32 GB Arbeitsspeicher die volle Bandbreite von 170 GB/s, während Modelle mit 16 GB auf 153 GB/s kommen.
Im Benchmark-Durchlauf mit Geekbench 6.7 erreicht der M6 im Mac mini 4.708 Punkte im Single-Core und 21.405 Punkte im Multi-Core. Bei einer Videokodierung mit Handbrake benötigt das System 2:45 Minuten, während ein MacBook Pro mit M5 dafür 3:31 Minuten verzeichnet.
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Einordnung der M5-Familie und Upgrade-Perspektiven
Innerhalb der Vorgängergeneration staffelt sich die Leistung differenziert: Der reguläre M5 erreicht im MacBook Air Werte von 3.573 bis 3.584 Punkten im Single-Core sowie 17.048 bis 17.172 Punkten im Multi-Core. Im MacBook Pro erzielt er 3.643 und 17.959 Punkte. Der M5 Pro liegt je nach Ausführung bei bis zu 3.692 Punkten (Single-Core) und 33.598 Punkten (Multi-Core).
Für den M5 Max werden 3.731 Punkte im Single-Core und 35.120 Punkte im Multi-Core verzeichnet, während der M5 Ultra 3.774 Punkte im Single-Core und 52.516 Punkte im Multi-Core erreicht. Bei Single-Core-Berechnungen liegt der M5 etwa 34 bis 38 Prozent vor vergleichbaren Laptop-Prozessoren von Intel; der M5 Max platziert sich mit 3.731 Punkten vor dem Snapdragon X2 Elite Extreme mit 3.396 Punkten.
Hardware-Experten raten bei der Anschaffung zu einer differenzierten Betrachtung: Ein Wechsel auf neuere Prozessorgenerationen lohnt sich vor allem für Nutzer älterer Intel-Systeme oder von Computern mit M1- und M2-Chips. Besitzer von Systemen mit M4- oder M5-Prozessoren verfügen hingegen über ein Leistungsniveau, das ein unmittelbares Aufrüsten in vielen Anwendungsszenarien nicht zwingend erforderlich macht.

