Branchenberichte deuten darauf hin, dass Apple möglicherweise bereits im Oktober 2026 neue Mac-Modelle mit M6-Chip vorstellt. Das Fachportal The Apple Post berichtet, dass sowohl ein überarbeiteter iMac als auch ein neues MacBook Pro betroffen sein könnten. Eine offizielle Ankündigung des Termins gibt es bislang nicht.
iMac soll direkt von M4 auf M6 springen
Laut Bloomberg-Journalist Mark Gurman plant Apple ein neues 24-Zoll-iMac-Modell mit M6-Chip und überarbeiteten Farboptionen. Das Design des Geräts bleibe dabei unverändert. Bemerkenswert ist laut den Berichten der Chip-Sprung: Apple würde die M5-Generation beim iMac auslassen und direkt vom M4-Modell aus dem Jahr 2024 auf den M6 wechseln. Welche konkreten Farbvarianten das neue Modell erhält, ist derzeit noch unbekannt.
Hinweise im macOS-Code
Nach Angaben von apfeltalk.de und The Apple Post finden sich in Apples eigener Software bereits Hinweise auf einen neuen iMac sowie auf ein 14-Zoll-MacBook-Pro mit M6-Chip. Solche Code-Fundstellen gelten in der Branche häufig als frühe Indizien für kommende Produkteinführungen, auch wenn sie keine offizielle Bestätigung ersetzen.
Einstiegs-MacBook Pro mit unverändertem Design
Apple könnte demnach auch ein neues Einstiegs-14-Zoll-MacBook-Pro mit M6-Chip im Oktober 2026 vorstellen. Anders als bei den kommenden OLED-Notebooks bleibe das Design dieses Modells bestehen.
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Das M6-MacBook-Pro-Modell könnte den Berichten zufolge zeitgleich mit High-End-MacBooks der Reihen M5 Pro und M5 Max erscheinen, die OLED-Touchscreens, dünnere Gehäuse und einen veränderten Display-Ausschnitt mitbringen sollen. Laut Marktforscher Omdia ist mit mini-LED-Hardware im MacBook-Pro-Lineup noch bis mindestens 2028 zu rechnen.
Bis zu sieben neue Produkte im Gespräch
The Apple Post geht in seinen Berichten sogar noch weiter und nennt bis zu sieben mögliche Produktankündigungen für Oktober 2026: ein OLED-iPad mini mit A19-Pro- oder A20-Klasse-Chip, 60-Hz-Display und verbesserter Wasserresistenz, dessen Start möglicherweise bis Ende Oktober erfolgt; den beschriebenen M6-iMac; das M6-14-Zoll-MacBook-Pro; ein neu gestaltetes High-End-MacBook mit OLED-Touchscreen, dünnerem Gehäuse, Dynamic Island sowie M5-Pro- oder M5-Max-Chip, dessen Vorstellung sich aber auch bis Anfang 2027 verschieben könnte; ein neues Apple TV 4K, das aktuelle Modell stammt noch aus dem Jahr 2022; einen HomePod mini 2 als erstes Hardware-Update seit 2020; sowie einen Apple Home Hub mit einem rund 7 Zoll großen Display, dessen Launch-Fenster zwischen Oktober 2026 und Anfang 2027 liegen soll.
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Widersprüchliche Signale zur Chip-Strategie
Nicht alle Berichte zeichnen dasselbe Bild der Apple-Chip-Roadmap. Laut Mark Gurman von Bloomberg kursiert auch das Gerücht, dass Apple gar kein vollständiges M6-Lineup plant, sondern für die Pro-, Max- und Ultra-Varianten direkt zur Generation M7 springen könnte.
Diese Angabe steht im Spannungsfeld zu den Berichten über M6-Modelle bei iMac und Einstiegs-MacBook-Pro und zeigt, wie unsicher die Informationslage rund um Apples künftige Chip-Strategie derzeit ist.
Eine offizielle Bestätigung Apples für die genannten Produkte und Termine steht weiterhin aus. Ein Oktober-Event ist nicht offiziell angekündigt, möglich wäre stattdessen auch eine reine Ankündigung über Apples Newsroom beziehungsweise per Pressemitteilung, wie es das Unternehmen in der Vergangenheit bereits bei kleineren Produktaktualisierungen gehandhabt hat.

