Apple M7: Chip-Strategie überspringt M6 Pro und M6 Max

Apple plant laut Berichten, die M6 Pro und Max Chips auszulassen und direkt die M7-Generation zu entwickeln, um im KI-Wettbewerb aufzuholen.

Apple plant einen ungewöhnlichen Schritt: Der Konzern soll die leistungsstarken M6 Pro und M6 Max Chips auslassen und direkt auf die M7-Generation setzen. Grund ist der wachsende Druck im KI-Wettbewerb.

Der Schritt wäre eine Premiere in Apples Chip-Geschichte. Seit der Umstellung auf eigene Prozessoren hat der iPhone-Konzern stets jede Leistungsklasse bedient – vom Einsteiger- bis zum Profi-Chip. Doch nun zeichnet sich ein Strategiewechsel ab. Branchenbeobachter berichten von einer Neuausrichtung, die vor allem durch den steigenden Bedarf an KI-Rechenleistung getrieben wird.

Der Basischip bleibt – die Profi-Varianten fallen weg

Während der M6-Basischip planmäßig für Ende 2026 erwartet wird, sollen die leistungsstärkeren Versionen M6 Pro und M6 Max komplett gestrichen werden. Stattdessen bündelt Apple seine Entwicklungskapazitäten für die M7-Familie. Diese soll bereits in der ersten Jahreshälfte 2027 auf den Markt kommen.

Die technischen Eckdaten des M7-Basischips sind vielversprechend: Eine Speicherbandbreite von 240 GB/s ist geplant – das wäre ein Plus von 20 Prozent gegenüber dem erwarteten M6 und satte 57 Prozent mehr als beim aktuellen M5. Allerdings machen Fertigungskomplexität und anhaltende Engpässe bei Speicherchips dem Konzern zu schaffen.

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18 Monate Wartezeit für Profi-Nutzer

Für anspruchsvolle Anwender bedeutet das eine lange Durststrecke. Wer auf die neueste Chip-Architektur in einem High-End-Gerät wartet, muss zwischen M5 und M7 mit rund 18 Monaten rechnen.

Die konkrete Roadmap sieht so aus:

  • Ende 2026: Ein 14-Zoll MacBook Pro der Einstiegsklasse mit M6-Chip (Codename J804) erscheint. Der Prozessor wird im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt und bietet bis zu 12 GPU-Kerne bei 200 GB/s Bandbreite.
  • Ebenfalls Ende 2026: Ein neuartiges „MacBook Ultra“ mit komplett überarbeitetem Design – dünneres Gehäuse, OLED-Display, Touch-Unterstützung und Dynamic Island. Überraschung: Es kommt mit M5 Pro und M5 Max, nicht mit M6-Hardware.
  • Frühjahr 2027: Redesign des Einstiegs-MacBook Pro (Codename K104) mit M7-Chip.
  • Ende 2027: Die ersehnten M7 Pro und M7 Max für die Profi-Klasse.
  • 2028: M7 Ultra für das Mac Studio.

iPad Pro mit neuer Kühltechnologie

Im ersten Halbjahr 2027 testet Apple Berichten zufolge vier neue iPad Pro Modelle in 11 und 13 Zoll. Sie sollen eine Dampfkammerkühlung erhalten – notwendig, um die Abwärme des M7-Chips zu bewältigen.

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Preise steigen, Sicherheitsupdate kommt

Bereits Ende Juni hat Apple die Preise für mehrere Mac- und iPad-Modelle angehoben. Das Einstiegs-MacBook Pro kostet nun 1.999 Euro (umgerechnet). Grund sind gestiegene Kosten in der Speicher-Lieferkette.

Auf der Softwareseite hat Apple kürzlich iOS 26.5.2 veröffentlicht. Das Update schließt mehr als 25 Sicherheitslücken – ein wichtiger Schritt, während der Konzern seine Hardware für die Chip-Wende rüstet.

Ob der Fahrplan hält, hängt maßgeblich von der Fertigung bei TSMC ab. Klar ist: Apple setzt alles auf eine Karte – und die heißt Künstliche Intelligenz.