Apple MacBook: M5-Profi-Laptops und neues Billig-Modell stehen vor dem Start

Apple kündigt neue MacBook Pro-Modelle mit M5 Pro- und Max-Chips für März an und plant eine umfassende Erneuerung des gesamten Notebook-Portfolios, inklusive eines günstigen Einsteiger-MacBooks.

Apple bereitet den nächsten Schub für seine Notebook-Familie vor. Noch im März sollen neue 14- und 16-Zoll MacBook Pro mit den leistungsstarken M5 Pro- und M5 Max-Chips erscheinen. Diese Erneuerung ist nur der Auftakt für eine umfassende Revitalisierung des gesamten Portfolios – bis hin zur Rückkehr eines günstigen Einsteiger-„MacBook“.

Software-Update als Vorbote der neuen Hardware

Ein klares Indiz für den nahen Start lieferte Apple selbst: Die kürzlich veröffentlichte Systemsoftware macOS 26.3 ist bereits auf die nächste Chip-Generation optimiert. Branchenbeobachter sehen darin den letzten Schritt vor der Hardware-Präsentation, die bereits in der ersten Märzwoche 2026 erfolgen könnte. Die neuen Pro-Modelle werden voraussichtlich dieses Update voraussetzen.

M5 Pro und Max: Mehr Power für Profi-Workflows

Bei den kommenden MacBook Pros setzt Apple auf massive Leistungssteigerungen unter der Haube, nicht auf ein neues Design. Nachdem das Basismodell bereits seit Oktober 2025 mit dem Standard-M5 ausgestattet ist, erhalten die Spitzenmodelle nun die Hochleistungsvarianten.

Der M5-Chip, gefertigt in einem fortschrittlichen 3-Nanometer-Verfahren der dritten Generation, bietet bereits eine 10-Kern-CPU und 10-Kern-GPU. Die „Pro“- und „Max“-Versionen werden diese Architektur deutlich hochskalieren. Sie versprechen mehr Rechen- und Grafikkerne, höhere Speicherbandbreite und leistungsfähigere Media-Engines. Das ist der Treibstoff für anspruchsvolle Aufgaben wie 3D-Rendering, 8K-Videoschnitt oder komplexe Software-Entwicklung.

Die Preise dürften auf dem Niveau der Vorgänger bleiben. Das aktuelle 14-Zoll-Modell mit M4 Pro startet bei 1.999 Euro, die 16-Zoll-Variante bei 2.499 Euro. Dass die Lagerbestände der M4-Modelle derzeit schwinden, werten Insider als weiteres Zeichen für den nahenden Produktwechsel.

Die große Erneuerung: Von der Air bis zum Einsteiger-Notebook

Das Pro-Update ist nur der Anfang. Für 2026 plant Apple eine Rundum-Erneuerung seiner Notebook-Palette:
* MacBook Air (M5): Im Frühjahr 2026 soll auch das beliebteste Apple-Notebook ein Update mit dem Standard-M5-Chip erhalten. Analysten prognostizieren 15-25 Prozent schnellere CPU-Leistung und bis zu 45 Prozent bessere Grafik gegenüber dem M4-Vorgänger.
* „MacBook“-Comeback: Das größte Aufsehen erregt das Gerücht um die Rückkehr des einfachen „MacBook“-Namens. Apple arbeitet Berichten zufolge an einem günstigen Einsteigermodell für vielleicht nur 599 bis 699 Euro. Um Kosten zu sparen, könnte darin statt eines M-Chips ein A18 Pro aus dem iPhone verbaut werden – ausreichend für Alltagsaufgaben. Damit würde Apple erstmals seit Jahren wieder im Budget-Segment konkurrieren und eine klare Dreiteilung schaffen: MacBook, MacBook Air, MacBook Pro.

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Ausblick: M6 und OLED-Design-Revolution warten schon

Die M5-Serie ist ein kraftvoller Brückenschlag zu einer noch größeren Transformation. Für später im Jahr planen die Kalifornier eine grundlegende Neugestaltung der MacBook Pro-Linie mit M6-Chips. Diese Modelle könnten endlich mit OLED-Displays und womöglich sogar Touch-Unterstützung aufwarten.

Die Strategie ist klar: Die M5-Modelle stabilisieren die Produktlinie im ersten Halbjahr und bieten Profis sofortige Leistung. Die M5 Air festigt die Spitzenposition im Premium-Markt. Und ein neues Billig-MacBook könnte die Reichweite in Bildungseinrichtungen und bei Einsteigern massiv vergrößern. Der Countdown für Apples Notebook-Offensive 2026 läuft.