Apple MacBook Pro: M5 Pro und M5 Max bringen Leistungssprung

Apple stellt die nächste Generation der MacBook Pro Modelle vor, die mit M5 Pro und M5 Max Chips eine Leistungssteigerung von bis zu 30 Prozent und verbesserte KI-Fähigkeiten versprechen.

Apple stellt die nächste Generation seiner Profi-Laptops vor. Nach dem iPhone 17e und einem neuen iPad Air stehen nun die 14- und 16-Zoll-MacBook Pro Modelle mit den neuen M5 Pro und M5 Max Chips im Fokus. Die Enthüllung könnte bereits am Mittwoch bei speziellen Presse-Terminen in New York, London und Shanghai erfolgen. Für Entwickler und Kreativprofis verspricht das den nächsten großen Leistungssprung.

Bis zu 30 Prozent mehr Leistung erwartet

Die neuen Chips sollen einen neuen Maßstab für Apples Profi-Laptops setzen. Aufbauend auf dem Standard-M5, der seit Oktober 2025 erhältlich ist, wird von einer Leistungssteigerung von 25 bis 30 Prozent gegenüber der M4-Generation ausgegangen. Dieser Schub soll durch verbesserte Architektur und höhere CPU- sowie GPU-Taktzahlen erreicht werden.

Der Basis-M5 verfügt bereits über eine 10-Kern-CPU, eine 10-Kern-GPU und eine 16-Kern-Neural Engine. Für die Pro- und Max-Varianten wird Apple diese Fähigkeiten deutlich hochskalieren. Auch die Speicherbandbreite, die beim M5 bereits bei 153 GB/s liegt, dürfte weiter steigen. Das ermöglicht einen flüssigeren Umgang mit großen Dateien und komplexen Multitasking-Szenarien. Neue Verpackungstechnologien könnten zudem die thermische Effizienz verbessern und so die Performance unter Dauerlast stabil halten.

KI-Leistung als zentraler Treiber

Die KI-Fähigkeiten stehen im Mittelpunkt der neuen Chip-Generation. Der Standard-M5 brachte eine nächste GPU-Architektur mit einem neuronalen Beschleuniger in jedem Kern, der KI-Arbeitslasten dramatisch beschleunigt. Apple gab an, dass die GPU bis zu 1,6-mal schneller sei und der Chip bis zum 3,5-fachen der KI-Leistung der M4-Generation liefere.

Die Pro-Versionen werden diese KI- und Machine-Learning-Fähigkeiten voraussichtlich weiter ausbauen. Das beschleunigt Aufgaben in kreativen Anwendungen, im wissenschaftlichen Rechnen und in der Softwareentwicklung spürbar. Die bewährten Features wie die bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit und das Liquid Retina XDR-Display werden die neuen Modelle aller Voraussicht nach beibehalten.

Design bleibt, Wi-Fi 7 kommt

Während das Innenleben revolutioniert wird, soll das äußere Erscheinungsbild der neuen MacBook Pro-Modelle weitgehend unverändert bleiben. Eine wichtige Neuheit ist jedoch die erwartete Einführung von Wi-Fi 7. Dies bietet höhere drahtlose Geschwindigkeiten und geringere Latenz für Nutzer mit kompatibler Netzwerk-Hardware.

Das umfassende Port-Angebot mit Thunderbolt 5, HDMI-Anschluss und SDXC-Kartensteckplatz, ein Markenzeichen für Profis, wird beibehalten. Die Preise für die neuen Modelle dürften sich an den aktuellen M4 Pro- und M4 Max-Maschinen orientieren, die bei etwa 1.999 Euro beginnen. Apple setzt damit seinen Trend fort, signifikante Leistungssteigerungen ohne Preiserhöhung am unteren Ende zu liefern.

Aggressiver Zwei-Jahres-Rhythmus

Mit der Einführung der M5 Pro und Max komplettiert Apple den Übergang seiner Laptop-Palette auf die neueste Chip-Generation. Der Launch unterstreicht den aggressiven Zwei-Jahres-Takt für die hauseigenen Prozessoren. Das bietet anspruchsvollen Nutzern einen konsistenten und planbaren Upgrade-Pfad.

Während sich diese Generation auf die interne Leistung konzentriert, zielen Gerüchte für die M6-Generation, die Ende 2026 oder 2027 erwartet wird, bereits auf umfassendere Neugestaltungen. Mögliche OLED-Displays und Touchscreens stehen im Raum. Jetzt aber wartet die professionelle Welt gespannt auf den nächsten Sprung in der mobilen Rechenleistung von Cupertino.