Apple MacBooks mit M5-Chips: KI-Leistung und doppelter Speicher

Apple stellt die MacBook-Reihe mit M5-Chips vor, die KI-Leistung massiv steigern und mit höherem Basisspeicher starten. Die Geräte setzen auf lokale KI-Verarbeitung und neue Konnektivität.

Apple setzt mit seinen neuen MacBooks einen Maßstab für KI-fähige Laptops. Ab sofort sind die mit den neuen M5-, M5 Pro- und M5 Max-Chips ausgestatteten Modelle von MacBook Air und MacBook Pro erhältlich. Die am 3. März vorgestellten Geräte markieren einen deutlichen Sprung in der Hardware, insbesondere bei der KI-Verarbeitung direkt auf dem Gerät. Branchenbeobachter sehen darin Apples konsequenten Kurs hin zu hardwarebeschleunigtem Maschinellen Lernen.

MacBook Air: KI-Beschleunigung und neue Speicherbasis

Das consumer-orientierte MacBook Air wurde intern grundlegend überarbeitet, behält aber das flache, lüfterlose Design der M2-Generation bei. Verfügbar in 13 und 15 Zoll, antreibt der Standard-M5-Chip die Geräte. Er verfügt über eine 10-Kern-CPU und eine nächste Grafik-Generation mit dediziertem Neuronalem Beschleuniger in jedem Kern.

Laut Apple kann der M5-Chip KI-Aufgaben bis zu viermal schneller als sein Vorgänger M4 erledigen. In der Praxis sparen kreative Profis so messbare Zeit: Das Exportieren komplexer Audio-Projekte oder das Nachbearbeiten von Videos mit KI-Tools läuft deutlich schneller ab.

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Zudem hat Apple die Preis- und Speicherstruktur angepasst. Das Einstiegsmodell (13 Zoll) startet nun bei 1.099 US-Dollar – ein Aufschlag, der sich durch die verdoppelte Basis-Speicherkapazität von 512 GB erklärt. Der Arbeitsspeicher bleibt bei 16 GB. Erstmals kann der MacBook Air nun auch mit bis zu 4 TB konfiguriert werden.

MacBook Pro: Rechenpower für Profis

Für anspruchsvolle Nutzer bringen die neuen 14- und 16-Zoll-MacBook Pro-Modelle die M5 Pro- und M5 Max-Prozessoren. Der M5 Pro nutzt eine neuartige Fusions-Architektur aus zwei Halbleiter-Chips in einem System-on-a-Chip. Das Ergebnis ist ein 18-Kern-PROZESSOR.

Die internen Leistungsdaten versprechen einen Leistungssprung von bis zu 30 Prozent bei professionellen Workloads gegenüber dem M4 Pro. Die integrierten Neuronalen Beschleuniger in der Grafikarchitektur sollen bis zu viermal höhere KI-Leistung bringen.

Auch hier steigt der Basisspeicher: M5 Pro-Modelle beginnen mit 1 TB (ab 2.199 US-Dollar), M5 Max-Modelle mit 2 TB. Das Einsteiger-MacBook Pro 14 Zoll mit Standard-M5 (aus Oktober 2025) wurde ebenfalls auf 1 TB Basis-Speicher upgedatet. Die neue Speichertechnologie soll zudem bis zu doppelt so hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeiten bieten – ein wichtiger Faktor für 4K/8K-Videoschnitt.

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Neue Konnektivität und bewährtes Design

Die gesamte M5-MacBook-Reihe erhält ein Upgrade bei der Netzwerktechnik. Ein proprietärer Apple N1-Chip bringt Unterstützung für Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 in MacBook Air und Pro.

Das äußere Design bleibt unverändert. Das MacBook Pro bietet weiterhin viele Anschlüsse wie Thunderbolt 5 und ein sechs Lautsprecher umfassendes Audiosystem. Der MacBook Air ist in vier Farben erhältlich. Durch das beibehaltene Design konzentrierten sich die Ingenieure auf Leistung, Wärmemanagement und Effizienz. Das MacBook Pro soll bis zu 24 Stunden Batterielaufzeit bieten.

Branchentrend Lokale KI und Ausblick

Der Launch unterstreicht den Branchentrend zur lokalen KI-Verarbeitung. Indem Apple Neuronale Beschleuniger direkt in die Grafikkerne integriert, macht er komplexe generative KI-Aufgaben ohne Cloud-Anbindung und mit hohem Datenschutz möglich. Diese Hardware-Strategie passt perfekt zu den KI-Tools der jüngsten macOS-Updates.

Technologie-Kommentatoren erwarten, dass die M5-Architektur in den kommenden Monaten auch in Apples Desktop-Linie Einzug hält. Gerüchte deuten auf ein Update von Mac mini mit M5/M5 Pro bis Mitte 2026 hin. Hochleistungs-Desktops wie der Mac Studio könnten später M5 Max oder sogar eine M5 Ultra-Variante erhalten.

Die Preisanpassung beim MacBook Air über die 1.000-Dollar-Marke hat zudem Spekulationen über ein neues Einsteigergerät befeuert. Mehrere Publikationen berichten von einem potenziellen, günstigeren Notebook – intern wohl „MacBook Neo“ genannt –, das den Bildungsmarkt bedienen soll.

Die ersten Tests der neuen M5-MacBooks zeigen einen substanziellen Generationensprung. Die höheren Basis-Speicherkonfigurationen spiegeln die gestiegenen Anforderungen moderner Software wider und stellen sicher, dass selbst Einstiegsmodelle für die Anwendungen der nächsten Jahre gewappnet sind.