Der Technologieriese übertrifft alle Erwartungen und markiert eine beeindruckende Wende nach den schwierigen Jahren zuvor.
Apple hat die Geschäftszahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 vorgelegt – und die können sich sehen lassen. Mit 111,1 Milliarden Euro Umsatz erzielte der Konzern aus Cupertino einen neuen Rekord für das März-Quartal. Das entspricht einem satten Plus von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Vor allem die starke Nachfrage nach der iPhone-17-Familie und das boomende Dienstleistungsgeschäft trieben das Wachstum an.
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Chinesischer Markt als Wachstumsmotor
Ein entscheidender Faktor für das Rekordergebnis: die Rückkehr der chinesischen Kunden. In der Region Großchina setzte Apple 20,4 Milliarden Euro um – ein klares Signal der Erholung. Noch Anfang 2024 hatte der Konzern mit Rabattaktionen von umgerechnet bis zu 300 Euro um die Gunst der Käufer kämpfen müssen, während lokale Rivalen wie Huawei und Vivo Marktanteile gewannen.
Doch der Trend hat sich gedreht. Das iPhone 17, insbesondere die teureren Pro- und Pro-Max-Modelle, traf offenbar den Nerv der anspruchsvollen Kundschaft. Allein der iPhone-Umsatz legte um 22 Prozent auf 56,9 Milliarden Euro zu. Branchenbeobachter betonen: Die Nachfrage konzentriert sich zunehmend auf sogenannte „Ultra-Premium“-Geräte mit einem Durchschnittspreis von über 1.000 Euro – und in diesem Segment hat Apple die klare Nase vorn.
Dienstleistungen als zweites Standbein
Doch nicht nur die Hardware überzeugt. Die Services-Sparte – bestehend aus App Store, Apple Pay und diversen Abo-Diensten – erzielte mit 30,9 Milliarden Euro ein neues Allzeithoch, ein Plus von 16 Prozent. Finanzvorstand Kevan Parekh führte dies auf den wachsenden Gerätebestand zurück: Über 2,5 Milliarden aktive Apple-Geräte sind weltweit im Einsatz.
Diese Basis sichert dem Konzern wiederkehrende Einnahmen, die ihn unabhängiger von den Schwankungen des Hardware-Marktes machen. Der Nettogewinn kletterte entsprechend um 17 Prozent auf 29,5 Milliarden Euro.
Lieferketten und Führungswechsel als Herausforderung
Ganz reibungslos lief das Quartal allerdings nicht. Der scheidende CEO Tim Cook räumte auf der Investorenkonferenz ein, dass es Engpässe in der Lieferkette gab – vor allem bei modernen Halbleiterkomponenten. Diese Probleme könnten auch das laufende Quartal belasten und die Produktion von iPhone und Mac beeinträchtigen.
Gleichzeitig steht Apple vor einem Führungswechsel. Cook zeigte sich zuversichtlich, dass sein designierter Nachfolger John Ternus das Unternehmen erfolgreich in die Zukunft führen wird. Diese Zukunft könnte bereits bald ein faltbares Gerät bereithalten – Branchenexperten rechnen noch in diesem Jahr mit der Vorstellung.
Vom Tiefpunkt zum Rekord: Die Wende der letzten zwei Jahre
Die aktuellen Zahlen sind besonders bemerkenswert im Vergleich zur Situation im Frühjahr 2024. Damals meldete Apple einen Umsatzrückgang von 10 Prozent bei iPhones, und Samsung hatte den Konkurrenten beim Marktanteil überholt. Mit aggressiven Preisnachlässen – in China gab es bis zu 2.300 Yuan Rabatt – kämpfte sich der Konzern zurück.
Seither hat sich der Fokus der Branche von der reinen Stückzahl hin zum Umsatz pro Gerät verschoben. 2025 entfielen bereits 25 Prozent aller weltweiten Smartphone-Auslieferungen auf das Premium-Segment (Geräte über 600 Euro). Apple sicherte sich davon über 67 Prozent – und legte damit das Fundament für das heutige Rekordergebnis.
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Ausblick
Für den Rest des Geschäftsjahres 2026 zeichnet sich ein stabiler Kurs ab. Zwar bleiben die Lieferketten-Probleme ein Unsicherheitsfaktor, doch der Erfolg des iPhone 17 und das wachsende Service-Geschäft geben Rückenwind. Analysten erwarten, dass Apple seine Strategie fortsetzt: Mit günstigeren Modellen wie dem iPhone Air neue Märkte in Indien und Lateinamerika erschließen, während die Premium-Dominanz in den USA, China und Europa weiter ausgebaut wird. Unter der neuen Führung von John Ternus dürfte der Fokus darauf liegen, das 2,5-Milliarden-Ökosystem zu pflegen und mit neuen Produktkategorien zu erweitern.

