Apple: Neue Pro-Displays nähren Hoffnung auf großen iMac-Nachfolger

Apple setzt mit neuen Pro-Displays auf modulare Lösungen, während Gerüchte über einen leistungsstarken All-in-One-Nachfolger für Profis weiter kursieren.

Die Ära des großen All-in-One-PCs von Apple ist vorerst vorbei, doch Gerüchte über einen leistungsstarken Nachfolger mit M5-Chip halten sich hartnäckig. Während der Konzern mit neuen Pro-Displays seine modulare Strategie fortschreibt, warten Profis und ambitionierte Nutzer weiter auf die Rückkehr eines großen iMac.

Seit dem Abschied des 27-Zoll-iMac mit Intel-Chip hat Apple eine klare Lücke in seinem Angebot. Kreativschaffende und anspruchsvolle Nutzer vermissen die elegante Kombination aus hochauflösendem Großdisplay und integrierter Rechenleistung. Offiziell setzt Apple auf modulare Lösungen: Ein Mac Studio oder Mac mini wird mit einem externen Monitor wie dem Studio Display kombiniert. Diese Woche unterstrich der Konzern diesen Kurs mit zwei neuen 27-Zoll-5K-Monitoren.

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Neue Pro-Displays als modulare Alternative

Anfang März 2026 präsentierte Apple ein aktualisiertes Studio Display und ein neues Top-Modell, das Studio Display XDR. Beide besitzen 27-Zoll-5K-Bildschirme. Das XDR-Modell richtet sich mit Mini-LED-Technologie, über 2000 lokalen Dimming-Zonen und einer 120Hz-ProMotion-Wiederholrate explizit an Profis. Es ist die direkte Antwort auf die Nachfrage nach einem großen, hochwertigen Apple-Display – nun eben vom Computer getrennt.

Die Strategie ist nachvollziehbar: Nutzer können Rechner und Monitor unabhängig voneinander aufrüsten. Für viele bleibt dieser Ansatz jedoch zu teuer und zu umständlich. Der Charme des alten iMac lag gerade in seiner simplen, alles-in-einem-Lösung.

Kommt doch noch ein iMac Pro mit M5-Chip?

Trotz der neuen Monitore halten sich Gerüchte über einen großen All-in-One-Nachfolger. Branchenkenner spekulieren über ein Modell mit 30 oder 32 Zoll Bildschirmdiagonale. Ein Launch 2026 gilt als möglich. Treibende Kraft dieser Spekulationen sind die neuen M5 Pro- und M5 Max-Chips, die genug Leistung für einen „iMac Pro“ böten.

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Interne Software-Hinweise deuten darauf hin, dass Apple zumindest Hochleistungs-iMacs testet. Bisherige Prognosen für 2024 oder 2025 trafen nicht ein, was die Zuversicht dämpft. Die Hoffnung bleibt: Ein großes All-in-One-Gerät würde genau die Lücke zwischen dem 24-Zoll-M4-iMac und der teuren Studio-Kombination schließen.

Die Lücke im Apple-Ökosystem

Aktuell ist die Wahl klar: Für den Alltag gibt es den bunten 24-Zoll-iMac, für Profis das modulare High-End-Setup. Doch dazwischen klafft eine spürbare Marktlücke. Viele Nutzer wollen mehr Leistung und Bildfläche als der 24-Zoller bietet, scheuen aber den Aufwand und Preis einer getrennten Lösung.

Im weiteren Verlauf des Jahres 2026 könnte sich die Lage ändern. Eine Aktualisierung des 24-Zoll-iMac mit Basismodell des M5-Chips wird erwartet. Parallel dazu könnte endlich der lang ersehnte große Bruder erscheinen. Sollte er kommen, wird er ein Premium-Produkt für anspruchsvolle Nutzer sein. Bis dahin müssen sich diese mit den exzellenten, aber eigenständigen Displays begnügen – oder weiter hoffen.