Apple: Neue Siri verzögert sich

Apple veröffentlicht iOS 26.3 mit verbesserter Interoperabilität und Datenschutz, während die überarbeitete Siri wegen technischer Probleme auf 2026/27 verschoben wird.

Apple verschiebt die neue Siri erneut; der Zeitplan rutscht in Spätjahr 2026/27.

Neue Siri-Überarbeitung scheitert an Performance

Diese Woche trat das große KI-Upgrade in den Hintergrund. Berichte von MacRumors und Bloomberg-Experte Mark Gurman legen nahe, dass die überarbeitete Siri nicht wie geplant in der nächsten Betaversion von iOS 26.4 erscheinen wird. Stattdessen spricht man von Verzögerungen wegen Leistungs- und Stabilitätsproblemen. Relevanz für Deutschland und die EU: Die Verzögerung trifft Apples KI-Strategie in einer Zeit, in der EU-Behörden die Interoperabilität von Plattformen stärker fordern. Stehen Nutzer hierzulande bald weiter auf der Bremse, oder kommt der große Sprung erst später?

iOS 26.3: Stabilität, Sicherheit und Interoperabilität

Gleichzeitig hat Apple am Mittwoch iOS 26.3, iPadOS 26.3 und macOS 26.3 freigegeben. Die Aktualisierung zielt vor allem auf Stabilität und schiebt neue Sicherheits- und Compliance-Funktionen nach vorn. Ein zentraler Punkt ist ein neu gestaltetes Tool zum Datentransfer vom iPhone zu Android direkt während der Einrichtung – eine klare Reaktion auf den Digital Markets Act (DMA) der EU, der die Interoperabilität der Plattformen stärken soll. Anders als frühere Methoden benötigt der Transfer keine separate App mehr und umfasst Fotos, Nachrichten und Apps.

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Wie wirkt sich das auf den europäischen Markt aus? Experten sehen darin einen konkreten Schritt, um die Lücke zwischen Apple-Ökosystem und Android-Ökosystem zu schließen, was vor allem für Unternehmen im B2B-Bereich und Verbraucher in der EU relevant ist.

Standortdaten: Neue Privatsphäre-Einstellungen

Darüber hinaus bringt iOS 26.3 eine neue Einstellung, die das Carrier-Tracking von Standortdaten begrenzt. Die Funktion ist derzeit bei ausgewählten Anbietern verfügbar, etwa Boost Mobile in den USA, EE/BT im Vereinigten Königreich und der Deutschen Telekom in Deutschland. Gleichzeitig behebt das Update mehrere Sicherheitslücken, darunter Speicherbeschädigungen in WebKit und Schutzmechanismen im Kernel.

Die Oberfläche bleibt beim bekannten „Liquid Glass“-Design, das mit iOS 26 eingeführt wurde. Die Benutzeroberfläche setzt damit den bisher größten visuellen Wandel seit iOS 7 fort und nutzt Echtzeit-Rendering für durchsichtige, lichtaustauschende Elemente.

Interne App: Sales Coach ersetzt SEED

Apple plant laut Berichten, eine neue interne Anwendung namens „Sales Coach“ zu starten. Bereits ab Montag, dem 23. Februar, soll sie das bisherige SEED-Programm von Apple Store-Mitarbeitern und autorisierten Wiederverkäufern ersetzen. Die App erhält ein komplett neu gestaltetes Interface im Livestyle-Look von Liquid Glass und soll Verkaufstipps, Produktschulungen und Zertifizierungsressourcen bündeln.

Ein zentraler Punkt: Ein AI-Chatbot in der Kategorie „Ask“ soll Mitarbeiter künftig Produktdetails in natürlicher Sprache abraten. Ob dieser Chatbot auf Apples eigener großer Sprachmodell-Technologie basiert oder auf einem Drittanbieter-System, ist noch unklar. Die Einführung dieses Tools markiert den konkreten Schritt, KI direkt an die Frontline zu bringen.

Hardware-Update: iPhone 17e und iPhone 18 Pro im Fokus

Neben der Softwareküche ziehen Gerüchte die Aufmerksamkeit auf die nächste Budget-Generation. Das iPhone 17e soll zeitnah vorgestellt werden, die Ankündigung könnte zwischen dem 19. und dem 25. Februar erfolgen. Gerüchteweise bietet es:

  • A19-Chip in einer geballten Version für günstigen Preis,
  • MagSafe-Unterstützung bis 25 Watt,
  • eine 48-Megapixel-Hauptkamera,
  • ein 6,1 Zoll großes OLED-Display,
  • Unklarheiten bei Dynamic Island versus Notch.

Ausblickend wird auch das iPhone 18 Pro für September 2026 erwartet. Laut Leaks könnten ein Next-Generation-N2-Chip und ein C2-Modem integriert sein, um verbesserte WLAN- und Mobilfunk-Fähigkeiten zu liefern – essenziell für die umfangreichen KI-Funktionen, die Apple anstrebt.

Hintergrund: Namenswechsel zu iOS 26

Zum Hintergrund: Ende 2025 schob Apple seine Namensgebung von einer fortlaufenden Nummerierung auf Jahresbasis um. iOS 26, iPadOS 26, macOS 26, watchOS 9 und visionOS 2 sollen das Jahr 2026 widerspiegeln. Ziel war, die Produktlinien für Verbraucher und Geschäftskunden übersichtlicher zu gestalten.

Wie stark beeinflusst das Timing Deutschlands Tech-Landschaft? Während iOS 26.3 Stabilität bringt und der Markt auf das Budget-Modell iPhone 17e schaut, bleibt die große KI-Offensive vorerst auf später geschoben. Für SAP, Telekom und DAX-Unternehmen ergeben sich damit klare Planungsfenster: mehr Klarheit über Interoperabilität und Datentransfer künftig harmonisiert mit EU-Regeln – aber auch mehr Geduld bei der großen Siri-Revolution.