Grund sind steigende Kosten für Neugeräte und der wachsende Speicherbedarf moderner Anwendungen. Ein globaler RAM-Mangel, ausgelöst durch den Ausbau von KI-Rechenzentren, treibt die Preise für neue Laptops in die Höhe – und macht ältere Profi-Modelle zunehmend attraktiv.
Deutliche Rabatte auf Profi-Notebooks
Ein besonders interessantes Angebot findet sich derzeit im Second-Hand-Markt: Das 13-Zoll MacBook Pro von 2020 mit Intel Core i5 (2 GHz), 16 GB RAM und 512 GB SSD wird für umgerechnet rund 395 Euro angeboten. Das entspricht einem Preissturz von über 75 Prozent gegenüber dem ursprünglichen Verkaufspreis von rund 1.800 Euro. Das Angebot gilt voraussichtlich bis zum 28. Juni 2026 – allerdings nur solange der Vorrat reicht.
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Der Fokus auf 16 GB RAM ist kein Zufall. Während viele neue Einsteigergeräte noch mit 8 GB Arbeitsspeicher ausgeliefert werden, greifen Profis zunehmend zu höher ausgestatteten Gebrauchtgeräten. Der Grund: Sie wollen auch in Zukunft flüssig arbeiten können, ohne ständig an Speichergrenzen zu stoßen.
Neues Einsteigermodell gegen alte Profi-Hardware
Marktbeobachter vergleichen derzeit die Preis-Leistung neuer Budget-Modelle mit älteren Profi-Maschinen. Das MacBook Neo etwa kostet ab 599 Euro, kommt aber mit einem A18 Pro Chip, nur 8 GB RAM und einem einzigen USB-C-Anschluss.
Zertifizierte Gebrauchtgeräte wie das M4 MacBook Air sind dagegen bereits für rund 759 Euro zu haben. Sie bieten meist 16 GB RAM und – so Experten – eine bessere Langzeitunterstützung bei vergleichbarer Investition. Apple gewährt auf diese generalüberholten Geräte in der Regel 15 bis 20 Prozent Rabatt sowie ein Jahr Garantie.
Auch in Europa boomt der Gebrauchtmarkt. Mitte Juni lag der Preis für das MacBook Air mit M1-Chip bei rund 451 Euro. Der M1 bleibt beliebt dank seiner effizienten 8-Kern-CPU und der 16-Kern-Neural Engine. Im Schnitt bieten Händler in dieser Region 24 Monate Garantie und 30 Tage Rückgaberecht.
Sommeraktionen und Prime Day in Sicht
Mehrere große Händler haben bereits frühzeitige Sommeraktionen gestartet – noch vor dem Amazon Prime Day, der vom 23. bis 26. Juni 2026 stattfindet.
Bei B&H gibt es aktuelle Hardware zum Sonderpreis: Das 13-Zoll M4 MacBook Air mit 16 GB RAM und 512 GB SSD kostet 899 Euro statt der üblichen 1.199 Euro. Eine 15-Zoll-Variante mit 16 GB RAM und 256 GB Speicher ist für 969 Euro zu haben. Die Preise gelten bis zum 28. Juni oder solange der Vorrat reicht.
Erste Prime-Day-Rabatte gibt es auch für Zubehör und Wearables:
* AirPods Pro 3: Neuer Tiefstpreis von 179 Euro (zuvor 185 Euro im Februar 2026)
* Apple Watch Series 11: Für 299 Euro, ein Rabatt von 25 Prozent
* Apple Watch Ultra 3: Für 699,99 Euro, ein Nachlass von 100 Euro
* AirPods Max 2: Für 499 Euro gelistet
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In Südostasien startete am Abend des 14. Juni 2026 der „Machines Shopee Mid Month Sale“. Kunden in Malaysia erhalten dort Rabatte von umgerechnet bis zu 400 Euro auf verschiedene Apple-Produkte.
Leistungssprung und Langlebigkeit
Der Trend zu mehr Arbeitsspeicher in neuen Profi-Modellen wurde mit dem 14-Zoll M4 MacBook Pro eingeläutet, das ab Werk 16 GB RAM mitbringt. Der M4-Chip bietet bis zu 25 Prozent mehr Leistung als der M3 und ist rund 1,8 Mal schneller als der ursprüngliche M1-Chip. Wer nicht auf die neueste Technik angewiesen ist, profitiert von der Effizienz älterer Chips – und von Akkulaufzeiten, die bei Gebrauchtgeräten oft noch bis zu 18 Stunden produktives Arbeiten ermöglichen.

