Mit iOS 27 sollen Nutzer erstmals selbst entscheiden können, welche Künstliche Intelligenz ihr Smartphone antreibt.
iOS 26.5: Neue Wallpaper und sichere Nachrichten
Bereits die Vorabversion von iOS 26.5, die Anfang der Woche als Release Candidate erschien, bringt frische Funktionen auf aktuelle iPhones. Das neue Pride Luminance-Wallpaper sorgt für optische Abwechslung auf Sperr- und Startbildschirm. Die finale Version wird voraussichtlich Mitte Mai für alle Nutzer freigegeben.
Ein wichtiger Schritt in Richtung Datenschutz: Die Beta der Ende-zu-Ende-verschlüsselten RCS-Nachrichten ermöglicht erstmals sichere Kommunikation zwischen iPhone und Android-Geräten. Ein Schlosssymbol zeigt den aktiven Schutz an. Die Einführung hängt jedoch von der Unterstützung der Mobilfunkanbieter ab.
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Apple Maps erhält mit „Suggested Places“ eine neue Funktion, die als Vorbote für Werbung in der Karten-App gilt – Berichten zufolge startet diese im Sommer. In der EU bringt das Update zudem Proximity Pairing und Live-Aktivitäten für Drittanbieter-Wearables – ein weiterer Schritt zur Öffnung des Apple-Ökosystems.
iOS 27: Die KI-Revolution kommt
Doch der große Wurf steht noch bevor: iOS 27 soll mit einem System namens „Extensions“ die Art und Weise, wie Nutzer mit KI interagieren, grundlegend verändern. Statt auf Apples hauseigene Modelle angewiesen zu sein, können Anwender künftig in den Systemeinstellungen wählen, welche KI sie verwenden möchten – sei es Googles Gemini oder Anthropics Claude.
Die KI-Modelle werden als Apps aus einem eigenen Bereich des App Stores heruntergeladen und dann ins Betriebssystem integriert. Besonders spannend: Nutzer könnten sogar verschiedenen Siri-Stimmen unterschiedliche KI-Modelle zuweisen. Das dürfte vor allem jene freuen, die sich schon lange eine individuellere Siri gewünscht haben.
Die internen Tests laufen bereits. Die offizielle Vorstellung ist für die WWDC am 8. Juni 2026 geplant. Während die neuen KI-Funktionen bis zurück zum iPhone 12 kompatibel sein sollen, werden die rechenintensivsten Features wohl ein iPhone 15 Pro oder neuer voraussetzen.
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250 Millionen Dollar: Apple legt Rechtsstreit bei
Die Öffnung kommt nicht von ungefähr. Erst am Dienstag einigte sich Apple auf einen Vergleich in Höhe von 250 Millionen Euro, um eine Sammelklage in den USA beizulegen. Die Kläger hatten dem Konzern vorgeworfen, mit Werbeversprechen für „Apple Intelligence“ und Siri-Funktionen getäuscht zu haben – angeblich „sofort verfügbare“ Features für iPhone 16 und iPhone 15 Pro, die sich dann doch verzögerten.
Der Vergleich betrifft rund 36 Millionen Geräte, die zwischen dem 10. Juni 2024 und dem 29. März 2025 verkauft wurden. Berechtigte Kläger in den USA können mit Zahlungen zwischen 25 und 95 Euro pro Gerät rechnen. Apple räumt mit dem Vergleich kein Fehlverhalten ein. Die endgültige Genehmigung steht am 17. Juni an.
Dieser Rechtsstreit zeigt: Der Druck auf Apple, die seit Jahren versprochenen Siri-Upgrades endlich auszuliefern, ist enorm. Analysten rechnen damit, dass die beworbenen Funktionen mit dem öffentlichen Release von iOS 27 im Herbst 2026 kommen werden.
Speicherplatz und Fotografie: Neue Tools für Nutzer
Parallel zu den Software-Updates hat Apple am Dienstag eine neue Webseite zur iPhone-Fotografie gestartet. Sie bietet technische Anleitungen zu HDR, Belichtungskontrolle und der Umwandlung von Videos in Standbilder. Das ist kein Zufall: Das erwartete iPhone 18 Pro im September soll mit einer variablen Blende und weiteren Kamera-Upgrades aufwarten.
Doch mehr Fotos bedeuten auch mehr Daten. Aktuelle Berichte zeigen, dass Systemdaten auf iPhones gelegentlich Dutzende Gigabyte belegen können. Experten empfehlen, ein vollständiges iOS-Update durchzuführen oder stark cachende Apps wie soziale Netzwerke neu zu installieren – das kann in manchen Fällen bis zu 100 GB freigeben.
WWDC 2026: Der Countdown läuft
Die WWDC am 8. Juni wird wohl zum bedeutendsten Software-Event der jüngeren Apple-Geschichte. Mit iOS 27 soll eine neu gestaltete Siri-Oberfläche kommen, die Multitasking und die Zusammenarbeit mit Drittanbieter-Agenten ermöglicht. Der „Visual Intelligence“-Modus, direkt in die Kamera-App integriert, wäre der Höhepunkt der KI-Funktionen, die zuvor Gegenstand der Rechtsstreitigkeiten waren.
Im Herbst folgt dann das iPhone 18 Pro mit einer verfeinerten „Camera Control“-Schnittstelle und einem kleineren Dynamic Island dank Unter-Display-Face-ID. Bis dahin überbrückt iOS 26.5 mit sofortigen Verbesserungen bei Sicherheit und Design – während Apple hinter den Kulissen an der grundlegenden Neuordnung der KI-Interaktion arbeitet.

