Apple öffnet iOS für Konkurrenz-Geräte in der EU

Auf Druck der EU ermöglicht Apples neues iOS erstmals die tiefere Integration von Wearables und Audio-Geräten anderer Hersteller, allerdings nur für Nutzer in Europa.

Apple lockert sein geschlossenes System: Das neue iOS 26.3 ermöglicht erstmals nahtlose Verbindungen zu Smartwatches und Kopfhörern anderer Hersteller – allerdings nur für EU-Nutzer.

EU-Druck zwingt Apple zum Öffnen

Die Änderungen sind eine direkte Folge des europäischen Digital Markets Act (DMA). Bereits im März 2025 hatte die EU-Kommission konkrete Vorgaben für mehr Interoperabilität gemacht. Der jetzt veröffentlichte Beta-Test von iOS 26.3 zeigt: Apple setzt die Fristen für 2026 planmäßig um.

Ein EU-Sprecher begrüßte die Entwicklung Ende Dezember als Schritt zu einem „vernetzteren digitalen Ökosystem“. Doch Apple agiert widerwillig: Die neuen Funktionen bleiben auf die EU beschränkt, ein globaler Rollout ist nicht geplant. Fachmedien wie Gadget Hacks sprechen von „minimaler Compliance“ – das Unternehmen erfülle gerade das Nötigste.

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Revolution am Handgelenk: Fremde Smartwatches erhalten System-Benachrichtigungen

Der größte Durchbruch betrifft Smartwatches von Konkurrenten. Die neue Funktion „Benachrichtigungs-Weiterleitung“ erlaubt es, Systemmeldungen vom iPhone direkt an Geräte von Garmin, Samsung oder Google zu senden. Bisher war diese tiefe Integration dem Apple Watch vorbehalten.

Die Einstellung findet sich im Benachrichtigungs-Menü. Allerdings gibt es eine entscheidende Einschränkung: Nutzer können nur ein einziges Wearable für Benachrichtigungen aktivieren. Wer eine Drittanbieter-Uhr nutzt, muss seine Apple Watch dafür deaktivieren. Dieses „Entweder-oder“-Prinzip verhindert parallele Benachrichtigungen auf mehreren Geräten.

Ein-Klick-Pairing: Das AirPods-Erlebnis für alle Kopfhörer

Die zweite Neuerung heißt „Nahbereich-Kopplung“. Sie soll das lästige Suchen in Bluetooth-Menüs beenden. Stattdessen genügt es, ein kompatibles Zubehörteil in die Nähe von iPhone oder iPad zu halten. Ein Pop-up startet dann den Kopplungsvorgang – ähnlich wie bei Apple-eigenen AirPods.

Die Technik nutzt die NFC-Fähigkeiten der Geräte. Sie soll Wechsel zwischen Ökosystemen erleichtern und spezialisierte Audio-Produkte attraktiver machen. Allerdings müssen die Hersteller erst ihre Firmware anpassen, um das neue Protokoll zu unterstützen. Bisher haben weder Garmin noch Samsung entsprechende Updates angekündigt.

Sicherheitsbedenken und offene Fragen

Die Tech-Community reagiert verhalten optimistisch. Entwickler bestätigten Ende 2025, dass die neuen APIs funktionieren – aber mit strengen Datenschutz-Auflagen. Apple selbst warnt weiterhin vor Sicherheitsrisiken durch erzwungene Interoperabilität.

Die Features werden im Beta-Test noch verfeinert. Die finale Version von iOS 26.3 wird für das erste Quartal 2026 erwartet. Für Verbraucher in der EU entsteht so ein wettbewerbsorientierteres Umfeld: Die Wahl des Smartphones bestimmt nicht mehr zwingend die Wahl von Uhr oder Kopfhörern.

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