Apple Pay ist auf den Philippinen eingeführt worden. Nutzer können den mobilen Bezahldienst ab sofort über die Banken UnionBank, GoTyme, Metrobank und Chinabank einrichten. Als erste Akzeptanzstellen im Land nannte Apple die Kaffeehauskette Starbucks und die Convenience-Store-Kette 7-Eleven.
Breites Händlernetz zum Start
Über die beiden zuerst genannten Partner hinaus unterstützt eine deutlich größere Zahl an Geschäften den Dienst bereits zum Marktstart. Dazu zählen unter anderem Abenson, Anko, Ayala Malls, Coach, Digimap, Foot Locker, Globe, HOKA, Hollister, Jollibee, Lush, Power Mac Center, Rustan’s, SaladStop!, Shake Shack, Smart, The Loop, The Matcha Tokyo, The Movie Snackbar, The Underbelly sowie die Supermarktkette WalterMart.
Auch im Online-Handel ist Apple Pay auf den Philippinen nutzbar, etwa bei foodpanda, Jollibee, Shopee und über Maya Business, wo nach Angaben des Unternehmens mehr als 5.000 Online-Händler den Dienst anbieten. Damit reiht sich der philippinische Markt in ein globales Netzwerk ein, das laut Apple mittlerweile über 90 Länder und mehr als 11.000 Bankpartner umfasst.
Einrichtung und Sicherheitsfunktionen
Die Einrichtung erfolgt über die Wallet-App und wird durch eine Verifizierung per SMS oder Telefon abgesichert. Beim Bezahlvorgang selbst setzt Apple auf mehrere Sicherheitsmechanismen: Anstelle der echten Kartennummer wird eine sogenannte Device Account Number verwendet, die verschlüsselt im Secure Element des iPhones gespeichert ist. Zusätzlich lässt sich ein verlorenes Gerät über die Funktion „Wo ist?“ (Find My) absichern, um eine missbräuchliche Nutzung zu verhindern.
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Weitere Funktionen für Apple Pay in Aussicht
Der Marktstart auf den Philippinen fällt in eine Phase, in der Apple den Bezahldienst insgesamt weiterentwickelt. Für iOS 27, das sich derzeit in der Beta-Phase befindet und für den Herbst als Release vorgesehen ist, kündigte das Unternehmen einen überarbeiteten Checkout-Prozess an, der unter anderem einen einfacheren Kartenwechsel ermöglichen soll. Hinzu kommt eine Integration von American-Express-Prämienpunkten, bei der Nutzer ihre Punkte direkt beim Bezahlen einsetzen können – nach den vorliegenden Angaben im Verhältnis von 0,7 Cent pro Punkt, was etwa 10.000 Punkten einem Gegenwert von 70 US-Dollar entspräche.
Für den Herbst ist zudem eine Funktion namens „Tap to Share“ vorgesehen, mit der sich Informationen im Ladengeschäft sicher weitergeben lassen sollen. Später im Jahr soll darüber hinaus die Möglichkeit hinzukommen, Debitkarten direkt über Apple Pay aufzuladen.
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Parallel dazu weitet der US-Handelskonzern Walmart die Akzeptanz von Apple Pay aus. Der Rollout begann in Arkansas und soll bis Ende des Jahres auf das gesamte US-Geschäft von Walmart ausgeweitet werden.
Einordnung
Mit der Einführung auf den Philippinen erweitert Apple sein Zahlungsnetzwerk um einen weiteren südostasiatischen Markt. Die Kombination aus etablierten Handelspartnern wie Starbucks und 7-Eleven sowie einer breiten Palette an Einzelhändlern und Online-Plattformen soll Nutzern von Beginn an einen praktischen Anwendungsbereich bieten.
Die parallel angekündigten Funktionserweiterungen – vom überarbeiteten Checkout bis zur Prämienintegration mit American Express – deuten darauf hin, dass Apple den Dienst in den kommenden Monaten sowohl regional als auch funktional weiter ausbauen will.

