Apple plant günstiges MacBook mit iPhone-Chip für den Massenmarkt

Apple bereitet ein kostengünstiges MacBook mit A18 Pro-Chip für den Bildungsmarkt vor und führt parallel neue M5-Prozessoren für die Premium-Linie ein.

Apple bereitet einen radikalen Strategiewechsel vor: Ein neues, günstiges MacBook soll mit einem iPhone-Prozessor den Markt für Einsteiger- und Bildungslaptops aufrollen. Parallel stehen leistungsstarke M5-Chips für die Premium-Modelle in den Startlöchern.

Budget-MacBook: Angriff auf die Bildungsschiene

Der größte Coup könnte ein neuartiges Einsteigermodell sein, intern als „J700“ geführt. Statt der teuren M-Serie soll es mit dem A18 Pro-Chip aus dem iPhone 16 Pro laufen. Diese Architektur senkt die Herstellungskosten drastisch. Der Preis könnte bei nur rund 650 Euro liegen – ein starker Kontrast zum aktuellen MacBook Air für 999 Euro.

Das Gerät soll ein 13-Zoll-LCD-Display und ein Gehäuse aus Metall erhalten. Apple habe ein neues Schmiedeverfahren für das Aluminium-Chassis entwickelt, berichten Lieferketten-Quellen. So bleibe das Premium-Feeling erhalten, während die Produktion günstiger wird. Das Ziel ist klar: Der Konzern will HP, Dell und Lenovo im hart umkämpften Bildungssektor direkt herausfordern.

M5-Generation: Power für Profis

Während das Budget-Modell die Masse anlocken soll, dürfen sich Apple-Fans auf einen kräftigen Leistungsschub freuen. Die Premium-Linie wird mit den neuen M5-, M5 Pro- und M5 Max-Chips ausgestattet.

Das MacBook Air erhält den Basism5 voraussichtlich im März 2026. Das Design bleibt wohl weitgehend unverändert, der Fokus liegt auf der gesteigerten Rechenkraft und verbesserten KI-Fähigkeiten des neuen Chips. Noch größere Sprünge versprechen die M5 Pro- und M5 Max-Varianten für die 14- und 16-Zoll-MacBook Pro-Modelle. Sie sollen Grafikleistung und Speicherbandbreite deutlich erhöhen und damit kreative Profis und Entwickler ansprechen. Ein Launch bereits Anfang März ist im Gespräch.

Größere Produktoffensive steht bevor

Die Mac-Updates sind Teil einer breiteren Frühjahrsoffensive. Auch ein neues iPhone 17e mit A19-Chip und MagSafe soll kurz vor der Markteinführung stehen. Zudem werden das Basis-iPad und der iPad Air mit A18- beziehungsweise M4-Chips aufgerüstet. So will Apple seine Gerätefamilien unter einer modernen Silicon-Architektur vereinen, um die neuen „Apple Intelligence“-Features optimal zu unterstützen.

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Marktanalyse: Klare Zweiteilung der Strategie

Analysten deuten das günstige MacBook als Antwort auf stagnierende Wachstumsraten im PC-Markt. Durch die Wiederverwendung des amortisierten A18 Pro-Chips aus der iPhone-Produktion kann Apple ein leistungsstarkes Notebook anbieten, ohne die Marge der Premium-M-Serie zu gefährden.

Die Strategie ähnelt dem „iPhone SE“-Ansatz: Hochwertige Mobile-Chips finden in günstigeren Geräten ein zweites Leben. Bei einem Preis von 650 Euro läge das MacBook plötzlich in Reichweite hochwertiger Chromebooks. Das könnte die Beschaffungspläne von Schulen und Universitäten für das akademische Jahr 2026 gehörig durcheinanderwirbeln.

Die Mac-Linie teilt sich damit klar in zwei Welten: A-Serie-Chips für Einsteiger (Web, Büro, Medien) und M-Serie-Chips für Profis (Videoschnitt, Programmierung). Diese klare Positionierung könnte neuen Kundengruppen den Einstieg in das macOS-Ökosystem erheblich erleichtern.

Ausblick: Spannender März erwartet die Tech-Welt

Bei einem erwarteten Launch Ende Februar oder Anfang März 2026 steht der Tech-Markt vor einem produktreichen Frühjahr. Die Lieferketten-Daten deuten darauf hin, dass die Massenproduktion bereits läuft.

Käufer sollten mit einem Neukauf wohl bis März warten. Die M5-Modelle bringen nicht nur mehr Leistung, sondern dürften auch die Preise für die noch erhältliche M4-Ware senken. Für den Bildungssektor und preisbewusste Nutzer könnte das „J700“-MacBook die bedeutendste Hardware-Erweiterung Apples seit Jahren werden. Die Frage bleibt: Kann der Konzern ein Premium-Erlebnis zum Massenmarkt-Preis liefern? Die Antwort gibt es wohl schon in wenigen Wochen.