Apple plant Multitasking-Revolution für faltbares iPhone

Bis zur Markteinführung des faltbaren iPhones Ende 2026 bleibt der Picture-in-Picture-Modus die zentrale Multitasking-Lösung für aktuelle Geräte.

Apple bereitet mit seinem angekündigten faltbaren iPhone eine grundlegende Neuerung vor: Erstmals soll das System echte iPad-ähnliche Split-Screen-Funktionen erhalten. Das berichten Branchenquellen nach einer Veröffentlichungswelle von Analystenberichten am 12. März 2026. Bis zur Markteinführung des Geräts Ende 2026 bleibt für aktuelle iPhone-Nutzer jedoch nur ein Werkzeug für paralleles Arbeiten: der Picture-in-Picture-Modus (PiP).

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Der lange Weg zum iPhone-Split-Screen

Während Android-Smartphones seit Jahren zwei Apps nebeneinander ausführen können, hat Apple diese Funktion bislang strikt seinen iPads vorbehalten. Als Begründung nannte der Konzern stets die begrenzte Bildschirmfläche und Optimierungen für die Akkulaufzeit. Auf dem klassischen iPhone bleibt die gleichzeitige Nutzung von Apps im Vordergrund daher stark eingeschränkt.

Die aktuellen Berichte deuten nun auf einen Strategiewechsel hin. Entwickler erhielten bereits Werkzeuge, um ihre Software für ein breiteres, faltbares Display und den parallelen App-Betrieb anzupassen. Bis das erwartete „iPhone Fold“ jedoch auf den Markt kommt, bleibt PiP die einzige native Multitasking-Lösung. Ob für E-Mails während eines Video-Calls oder Recherchen neben einem Stream – das schwebende Fenster ist der entscheidende Brückenschlag.

So nutzen Sie Picture-in-Picture optimal

Die Aktivierung des PiP-Modus auf iPhones mit iOS 18 ist denkbar einfach. Verlässt man eine kompatible Video-App, startet die Wiedergabe automatisch in einem schwebenden Fenster. Diese Einstellung lässt sich unter „Einstellungen > Allgemein > Picture-in-Picture“ überprüfen und anpassen.

Die Steuerung erfolgt intuitiv per Gesten:
* Größe ändern: Mit einer Zwei-Finger-Zoom-Bewegung wird das Fenster vergrößert oder verkleinert.
* Position verschieben: Das Fenster lässt sich in jede Bildschirmecke ziehen, um Inhalte darunter nicht zu verdecken.
* Audio-only-Modus: Ein Wischen über den linken oder rechten Bildschirmrand versteckt das Video. Die Tonwiedergabe läuft weiter – ideal für Podcasts oder Vorlesungen.

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Die Gretchenfrage: Welche Apps unterstützen PiP?

Die Technologie stellt Apple bereit, die Umsetzung liegt jedoch bei den App-Entwicklern. Während native Apps wie Apple TV, Safari und FaceTime mustergültig funktionieren, ist die Unterstützung bei Drittanbietern uneinheitlich.

Große Streaming-Dienste bieten die Funktion meist standardmäßig an. Der größte Störfaktor für viele Nutzer bleibt YouTube. Der Videoriese reserviert den nativen PiP-Modus ausschließlich für seine Premium-Abonnenten. Nutzer ohne Bezahl-Abo greifen oft zu einem Trick: Sie rufen YouTube über den Safari-Browser auf, fordern die Desktop-Version der Seite an und aktivieren so den iOS-Videoplayer – der dann das Fenster freigibt. Diese Umwege zeigen die Grenzen des aktuellen Systems.

Warum Apple so lange gezögert hat

Die PiP-Lösung mit ihren Umwegen spiegelt eine grundsätzliche strategische Entscheidung wider. Analysten sehen in der zurückhaltenden Multitasking-Politik eine bewusste Abgrenzung zum iPad. Indem Apple das iPhone auf schwebende Videofenster beschränkte, schützte es das iPad als klar positioniertes Produktivitätsgerät.

Der geplante Vorstoß ins Faltbar-Segment markiert nun eine Wende. Mit größeren, flexiblen Displays wächst der Druck, auch auf Smartphones Desktop-Flexibilität zu bieten. Die Einführung von Split-Screen auf dem faltbaren iPhone wäre ein klares Eingeständnis, dass sich die Nutzeranforderungen fundamental geändert haben. Bis dahin bleibt PiP der technologische Kompromiss.

Was die Zukunft bringt

Die Branche blickt gespannt auf Apples Software-Entwicklungen für das späte 2026. Der Übergang von reinem PiP zu vollwertigem Split-Screen wird die App-Entwicklung für iOS verändern. Entwickler müssen künftig responsive Oberflächen entwerfen, die sich dynamisch an verschiedene Bildschirmaufteilungen anpassen.

Für Besitzer aktueller iPhones bleibt der PiP-Modus auch in Zukunft eine Kernfunktion. Selbst wenn faltbare Geräte neue Multitasking-Formen einführen, werden schwebende Fenster für die klassische Smartphone-Form weiterentwickelt werden. Die Prinzipien von unauffälligem Video und nahtlosem Hintergrund-Audio, die PiP etabliert hat, werden so zur Grundlage der nächsten Ära des mobilen Arbeitens bei Apple.