Apple plant radikales iPhone-Redesign zum 20. Jubiläum

Apple plant für 2027 ein iPhone 18 Pro mit gebogenem Glas und Solid-State-Tasten. Ein Vergleich über 250 Mio. Euro ebnet den Weg für neue KI-Funktionen.

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Apple bereitet den größten Umbau seiner Smartphone-Reihe seit Jahren vor. Zum 20. Geburtstag des iPhones im Jahr 2027 soll das Modell iPhone 18 Pro erscheinen – mit einem komplett neuen Design. Branchenkenner berichten von einem Projekt mit dem Codenamen „Glasswing“, das die klassische Bauweise hinter sich lässt.

Solid-State-Tasten statt mechanischer Knöpfe

Im Zentrum der Neuerungen steht eine „quad-curved“-Glasstruktur. Die Kanten des Geräts sollen nahtlos in das Display übergehen, sodass das iPhone wie ein randloses Glasobjekt wirkt. Um diesen Look zu ermöglichen, arbeitet Apple an einer „Liquid Glass“-Oberfläche für iOS 26, die die Software optisch mit der physischen Krümmung verschmelzen lässt.

Alle mechanischen Tasten – Power, Lautstärke und Kameraauslöser – sollen durch piezoelektrische Solid-State-Buttons ersetzt werden. Diese haptischen Sensoren werden von einem stromsparenden Mikroprozessor gesteuert, der selbst bei ausgeschaltetem Gerät aktiv bleibt. So können Nutzer das Telefon auch im Notfall oder bei leerem Akku bedienen. Die neuen Tasten haben laut Berichten bereits umfangreiche Tests mit Feuchtigkeit, extremen Temperaturen und verschiedenen Schutzhüllen bestanden.

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Display-Innovationen und Kamera unter dem Glas

Für das randlose Design arbeitet Apple mit dem Display-Hersteller Samsung zusammen. Geplant ist ein spezielles OLED-Panel ohne Polarisator, das dünner ist und höhere Helligkeit liefert. Die Face-ID-Sensoren sollen unter dem Display verschwinden – ein entscheidender Schritt für den „All-Glass“-Look.

Ob auch die Frontkamera 2027 bereits unter dem Panel versteckt sein wird, ist noch offen. Einige Display-Experten zweifeln, ob die Lichtdurchlässigkeit der OLED-Schichten bis zur Serienreife ausreicht. Sollte dies nicht gelingen, wäre ein kleiner „Punch-Hole“-Ausschnitt nötig.

Die Akkukapazität soll auf 6.000 mAh steigen – ein deutlicher Sprung, der die stromhungrigen KI- und Haptiksysteme versorgen muss. Weitere Neuerungen: „Ceramic Shield Ultra“ für bessere Kratzfestigkeit und umgekehrtes kabelloses Laden, mit dem das iPhone andere Geräte mit Strom versorgen kann.

iOS 26.5: Verschlüsselung für alle

Während das Glasswing-Projekt noch Zukunftsmusik ist, bringt das aktuelle Update iOS 26.5 bereits konkrete Verbesserungen. Die Release Candidate (RC) wurde am 4. Mai 2026 veröffentlicht, der öffentliche Rollout wird für den 11. oder 12. Mai erwartet.

Das Highlight: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) für RCS-Nachrichten zwischen iPhone und Android. Basierend auf dem GSMA RCS Universal Profile 3.0 und dem MLS-Protokoll, wird die Sicherheit durch ein spezielles Schlosssymbol in der Nachrichtenübersicht angezeigt.

Apple Maps erhält eine neue Funktion namens „Suggested Places“ – klar gekennzeichnete Werbeeinträge und Promotion-Standorte für Nutzer in den USA und Kanada. Zudem bereitet das Update Ratenzahlungspläne für App-Abonnements vor und ermöglicht automatisches Bluetooth-Pairing für Magic-Zubehör über USB.

Für Nutzer in der Europäischen Union erweitert iOS 26.5 die Interoperabilität: Benachrichtigungsweiterleitung und Proximity-Pairing für Wearables von Drittanbietern werden unterstützt – ein Zugeständnis an die EU-Digitalmarktregulierung.

250 Millionen Dollar für versprochene KI-Funktionen

Der Weg in die KI-Zukunft war für Apple nicht ohne Hindernisse. Am 5. Mai 2026 wurde bekannt, dass der Konzern einem Vergleich in Höhe von 250 Millionen Euro zugestimmt hat. Die Sammelklage „Landsheft vs. Apple Inc.“ warf dem Unternehmen vor, mit „Apple Intelligence“ und „Enhanced Siri“ Funktionen beworben zu haben, die zum Zeitpunkt des Verkaufs nicht vollständig verfügbar waren.

Der Vergleich betrifft US-Kunden, die zwischen dem 10. Juni 2024 und dem 29. März 2025 ein iPhone 16, iPhone 16E oder iPhone 15 Pro Max gekauft haben. Pro Gerät könnten Zahlungen zwischen 25 und 95 Euro möglich sein. Apple bestreitet weiterhin jedes Fehlverhalten. Die endgültige Genehmigung des Vergleichs steht bei einer Anhörung am 17. Juni 2026 an.

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Ausblick: Die KI-Architektur für 2027

Mit der rechtlichen Bereinigung ist der Weg frei für Apples nächste KI-Offensive. Auf der Entwicklerkonferenz ab dem 8. Juni 2026 werden bedeutende Siri-Upgrades und neue generative Funktionen erwartet. Diese sollen das technische Fundament für die „Liquid Glass“-Oberfläche der iPhone-18-Pro-Serie bilden.

Die kommenden drei Jahre stehen ganz im Zeichen des strukturellen Wandels. Während iOS 26.5 mit RCS-Verschlüsselung und Karten-Updates sofortige Verbesserungen bringt, richtet sich der Blick der Branche bereits auf die Entwicklerkonferenz 2026. Dort könnten die ersten offiziellen Einblicke in die KI-Architektur erfolgen, die ab 2027 in der Jubiläums-Hardware zum Einsatz kommen soll.

Die größte Herausforderung bleibt die technische Umsetzung: Können die Unter-Display-Technologien rechtzeitig reifen, um die hohen Erwartungen des Glasswing-Konzepts zu erfüllen? Erste Berichte deuten darauf hin, dass die Massenproduktion der neuen Haptik-Komponenten bereits in der Vorbereitung ist. Der Übergang vom mechanischen Gerät zur „flüssigen“ Oberfläche scheint Apples zentrales Ingenieursziel der kommenden Jahre zu sein.