Apple plant radikales iPhone-Redesign zum 20. Jubiläum

Apple plant für 2027 ein iPhone 20 mit rundum gewölbtem Bildschirm. Zuvor bringt die iPhone-18-Serie neue Materialien und mehr Arbeitsspeicher.

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Kurz vor dem 20. Geburtstag des iPhones zeichnet sich ein grundlegender Wandel ab. Nach Informationen von Brancheninsidern arbeitet Apple mit Zulieferern an einem „quad-curved“-Display, das auf allen vier Seiten sanft gewölbt ist. Das berichtet der Leaker am 25. April 2026. Das Jubiläumsmodell, in Analystenkreisen bereits iPhone 20 getauft, könnte 2027 erscheinen und den Smartphone-Markt erneut revolutionieren.

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Doch der Weg dorthin ist steinig. Aktuelle technische Hürden und Software-Pannen überschatten die ambitionierten Pläne.

Samsung als Schlüsselpartner für Micro-Curved-OLED

Das Herzstück des neuen Designs ist ein maßgeschneidertes OLED-Panel. Es kommt ohne herkömmlichen Polarisator aus und setzt stattdessen auf Color Filter on Encapsulation (COE). Das Ergebnis: ein dünneres, helleres und stromsparenderes Display als je zuvor.

Marktforscher von Omdia und koreanische Quellen nennen Samsung Display als Hauptpartner. Der Rivale soll die COE-Technologie bereits 2026 in eigenen Flaggschiffen einsetzen, bevor Apple die Massenproduktion startet. Das Ziel ist ein nahezu rahmenloses Erscheinungsbild. Analyst Ross Young rechnet jedoch damit, dass eine kleine Aussparung für die Frontkamera erhalten bleibt – selbst wenn andere Komponenten unter das Display wandern.

iPhone 18: Neue Legierung und mehr Arbeitsspeicher

Vor dem großen Jubiläum steht zunächst die iPhone-18-Serie an. Bereits Anfang April 2026 sickerten Details durch: Die Pro-Modelle sollen eine neue Titanlegierung namens „Desert Bronze“ erhalten. Entwickelt mit dem Fraunhofer IWS, erzeugt die Oberfläche durch Laserstrukturierung einen schillernden Farbeffekt. Die Legierung ist zudem 40 Prozent kratzfester und reduziert Apples Abhängigkeit von seltenen Erden.

Auch das Basismodell bekommt ein Upgrade: 12 GB Arbeitsspeicher sind geplant. Um Preissteigerungen zu vermeiden, will Apple gestiegene Fertigungskosten durch eigene Komponenten wie das C1-Modem abfedern.

Parallel verdichten sich die Gerüchte um ein iPhone Ultra – Apples erstes Falt-Smartphone. Mit nur 4,5 Millimetern Dicke könnte es extrem flach werden. Dafür verzichtet es angeblich auf Face ID und setzt auf einen Touch-ID-Sensor im Einschaltknopf. Statt der Dreifach-Kamera der Pro-Reihe wäre ein Dual-System verbaut.

Technische Rückschläge und Software-Chaos

Die Entwicklung neuer Technologien verläuft nicht reibungslos. Seit Ende März 2026 kämpfen Ingenieure mit Problemen bei Unter-Display-Face-ID. Bildqualität und Sensorzuverlässigkeit lassen zu wünschen übrig, was die Integration der TrueDepth-Kamera unter den Bildschirm verzögert.

Hinzu kommen Software-Schwierigkeiten: Nach dem iOS-26-Update Anfang April 2026 häuften sich ab dem 17. April die Meldungen über „Face ID nicht verfügbar“. Nutzer berichteten von Akku-Problemen und Geräte-Neustarts. Experten vermuten Inkompatibilitäten zwischen neuen Sicherheitsprotokollen und älterer Hardware. Apple zog die fehlerhafte Aktualisierung umgehend zurück.

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Sicherheitslage: Phishing-Welle trifft deutsche Politik

Die Bedatte um Hard- und Softwaresicherheit fällt in eine Zeit erhöhter Bedrohung. Ende April 2026 warnten Bundesregierung und Ermittler vor einer großangelegten Phishing-Kampagne gegen Signal und WhatsApp. Die Angriffe begannen bereits im Februar 2026 und wurden am 25. April staatlichen Akteuren zugeschrieben. Mindestens 300 politische und diplomatische Accounts in Deutschland waren betroffen – darunter der von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner. Die Täter nutzten Social Engineering und die „verknüpfte Geräte“-Funktion, nicht die Verschlüsselung selbst.

Reparatur-Revolution: Neue Richtlinien für Wasserschäden

Apple passt auch seine Service-Standards an. Seit dem 10. März 2026 lehnt das Unternehmen die weitverbreitete „Reis-Methode“ zur Trocknung nasser iPhones offiziell ab. Stattdessen empfiehlt es manuelles Ablassen des Wassers und mindestens 30 Minuten Lufttrocknung.

Zudem baut Apple sein „Repair Revolution“-Programm aus. Nach gesetzlichen Änderungen in US-Bundesstaaten wie Oregon erlaubt der Konzern nun die Kalibrierung gebrauchter Originalteile für Reparaturen – ab dem iPhone 16 aufwärts.

Ausblick: Zwei Strategien für die Zukunft

Die kommenden Produktzyklen zeigen eine doppelte Strategie: Die iPhone-18-Serie setzt auf Materialwissenschaft und Leistungssteigerung. Das iPhone 20 hingegen könnte das Smartphone-Design grundlegend neu definieren. Ob die Quad-Curved-Displays Realität werden, hängt vom Erfolg der Unter-Display-Sensoren und einer stabilen Software ab. Klarheit erwarten Analysten nach dem traditionellen September-Launch der Modelle 2026.