Apple plant „Ultra“-Reihe: MacBook Ultra kommt 2027

Apple arbeitet an einem MacBook Ultra als neue Premium-Kategorie oberhalb der Pro-Serie. Der Launch verzögert sich auf 2027.

Das erste Modell? Ein MacBook Ultra, der 2027 erscheinen soll. Die Nachricht kommt nur Tage nach dem Start des günstigen MacBook Neo – und zeigt Apples Strategie der extremen Marktsegmentierung.

Vom Einstiegs- zum Luxussegment: Apples neuer Plan

Während das MacBook Neo mit einem Einstiegspreis von 699 Euro aktuell die günstigste Apple-Laptops aller Zeiten ist, plant der Konzern zeitgleich das absolute Gegenteil: Ein MacBook Ultra als neues Flaggschiff. Ursprünglich für Ende 2026 erwartet, verzögert sich der Launch laut Berichten aus dem April 2026 aufgrund von Engpässen bei RAM-Komponenten auf das erste Halbjahr 2027.

Anzeige

Ganz gleich, ob Sie das preiswerte MacBook Neo oder ein zukünftiges Ultra-Modell nutzen – mit den richtigen Handgriffen arbeiten Sie an jedem Gerät deutlich effizienter. Dieser kostenlose Ratgeber verrät Ihnen die 19 wichtigsten Tastenkürzel, mit denen Sie am Mac täglich messbar Zeit sparen. Mac-Shortcuts für maximale Zeitersparnis jetzt kostenlos sichern

Das Gerät soll mehrere Design-Neuerungen auf einmal bringen – darunter erstmals einen Touchscreen bei einem Mac. Das wäre eine Kehrtwende: Apple hatte Touchscreens bei Laptops jahrelang abgelehnt.

Technische Revolution: M6-Chip und OLED-Display

Der MacBook Ultra wird als Technologieträger für Apples nächste Chip-Generation dienen. Erwartet werden M6 Pro und M6 Max Prozessoren, gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren. Das verspricht einen massiven Leistungssprung gegenüber den aktuellen M5-Modellen.

Weitere Gerüchte:

  • OLED-Display mit Touch-Funktion
  • Dynamic Island (bekannt vom iPhone)
  • Extrem flaches Gehäuse
  • Eigenes 5G/LTE-Modem von Apple
  • Beibehaltung professioneller Anschlüsse: HDMI, MagSafe, SD-Kartenslot

Der Preis dürfte deutlich über dem aktuellen MacBook Pro liegen. Apple setzt damit auf höhere Umsätze pro Kunde durch innovative, margenstarke Produkte.

Der Gegenentwurf: MacBook Neo im Test

Genau jetzt bewerten Tester das MacBook Neo, das Ende April 2026 auf den Markt kam. Es ist der Gegenpol zum Ultra: günstig, mobil, alltagstauglich.

Technische Daten des Neo:

  • A18 Pro Chip (gleicher Prozessor wie im iPhone 16 Pro)
  • 13-Zoll Liquid Retina Display (500 Nits, 2408×1506 Pixel)
  • 16 Stunden Videowiedergabe / 13,5 Stunden Surfen
  • Einstiegspreis: 699 Euro (mit Bildungsrabatt ab 599 Euro, teils 499 Euro)

Benchmarks zeigen: Der A18 Pro erreicht 3.428 Punkte im Single-Core – rund 46 Prozent schneller als das originale M1 MacBook Air. Im Multi-Core-Test liegt er mit 8.531 Punkten knapp vor dem M1 Air, aber deutlich unter den M5- oder M6-Serien.

Um den Preis niedrig zu halten, verzichtet Apple auf True Tone, Tastaturbeleuchtung, MagSafe und Thunderbolt. Dafür loben Reparaturexperten von iFixit das Neo als eines der reparierbarsten MacBooks aller Zeiten.

Führungswechsel: John Ternus übernimmt

Die Ultra-Offensive fällt mit einem Machtwechsel an der Apple-Spitze zusammen. John Ternus wird am 1. September 2026 neuer CEO. Insidern zufolge ist die Ultra-Roadmap sein zentrales Projekt.

Das erste Produkt der neuen Linie dürfte das iPhone Ultra sein – Apples erstes Falt-Smartphone. Es soll im September 2026 zusammen mit dem iPhone 18 Pro erscheinen. Mit einem 5,5-Zoll-Außendisplay und 7,8-Zoll-Innendisplay, A20 Pro Chip und C2 Modem. Der Preis? Über 2.000 US-Dollar.

Anzeige

Mit der Einführung neuer Kategorien wie dem iPhone Ultra wächst auch das technische Fachchinesisch rund um das Apple-Ökosystem. Damit Sie bei Begriffen wie AirDrop, iOS oder Lightning nicht den Überblick verlieren, erklärt dieses kostenlose Lexikon die 53 wichtigsten Begriffe leicht verständlich. Kostenloses iPhone-Lexikon als PDF-Download sichern

Weitere Ultra-Produkte in der Pipeline: AirPods Ultra, iPad Ultra und ein 20-Zoll-faltbares iPad. Letzteres könnte allerdings ein Prototyp bleiben – die Produktionskosten sind enorm, der Zielmarkt klein.

Ökosystem im Wandel: Software folgt der Hardware

Die Software bereitet sich auf die neue Hardware vor. Am 27. April 2026 veröffentlichte Apple die vierte Entwickler-Beta von macOS 26.5 (Build 25F5068a). Sie bringt Stabilitätsverbesserungen und die Basis für Ende-zu-Ende-verschlüsselte RCS-Nachrichten.

Die „Liquid Glass“-Designsprache – erstmals auf der WWDC 2025 vorgestellt – wird nun in iOS, iPadOS und macOS integriert. Transparente Materialien und dynamische Reflexionen sollen die neuen Display-Technologien optimal zur Geltung bringen.

Auch das Smart Home rückt in den Fokus. Bloomberg berichtet von einem Smart Home Hub mit 7-Zoll-Magnetdisplay und einem robotischen Tischdisplay mit 9-Zoll-Bildschirm und motorisiertem Arm. Beide sollen auf einer neuen „Siri-OS“ -Plattform laufen.

Ausblick: WWDC 2026 als Wendepunkt

Die Worldwide Developers Conference beginnt am 8. Juni 2026. Erwartet werden die Vorstellungen von iOS 27 und macOS 27 – mit starkem Fokus auf Künstliche Intelligenz. Intern kursiert der Name „Campos“ für eine dedizierte Siri-Chatbot-Erweiterung.

Während das MacBook Neo aktuell die Nachfrage nach einem günstigen Alltagsgerät für Studenten und Homeoffice deckt, bleibt der Blick auf Anfang 2027 gerichtet. Der MacBook Ultra wird zeigen, ob Apples Wette auf eine neue Premium-Klasse aufgeht – und ob der Konzern damit den professionellen Laptop-Markt neu definieren kann.