Apple hat seinen offiziellen Refurbished-Store am 8. August 2026 um das M5 MacBook Pro und weitere aktuelle Hardware-Modelle ergänzt – zu deutlich reduzierten Preisen. Das Einstiegsmodell des 14-Zoll-M5 MacBook Pro ist ab 1.439 Euro erhältlich. Erstmals sind damit diese spezifischen Silicon-Konfigurationen im offiziellen Zweitmarktkanal des Konzerns verfügbar.
Deutliche Ersparnis bei aktuellen M5-Modellen
Die aktualisierten Bestände umfassen verschiedene Konfigurationen der M5-Notebook-Serie. Das 14-Zoll-M5 MacBook Pro mit 16 GB RAM und 512 GB Speicher kostet 1.439 Euro. Branchenbeobachter hatten bereits am 7. August darauf hingewiesen, dass diese Konfiguration im regulären Handel nicht mehr erhältlich ist – dort startet das aktuelle M5 MacBook Pro bei 1.999 Euro mit angepasster Basisausstattung.
Weitere Neuzugänge im Refurbished-Store:
- 15-Zoll-M5 MacBook Air: Das High-End-Modell mit 24 GB RAM und 4 TB Speicher ist für 2.969 Euro erhältlich – eine deutliche Ersparnis gegenüber dem ursprünglichen Preis von 3.499 Euro.
- 16-Zoll-M5 Pro MacBook Pro: Eine Konfiguration mit 24 GB RAM und 4 TB Speicher kostet 3.819 Euro statt der ursprünglichen 4.499 Euro.
- Studio Display XDR: Das Spezialdisplay ist ab 2.459 Euro verfügbar.
Die aufbereiteten Geräte kommen mit Apples zertifizierten Garantieleistungen, darunter eine einjährige beschränkte Garantie und ein 14-tägiges Rückgaberecht.
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Expansion in Mobile- und Home-Bereich
Neben der Mac-Reihe hat Apple auch neuere Mobile- und Unterhaltungsgeräte ins Refurbished-Sortiment aufgenommen. Das iPhone 16 Pro mit 512 GB Speicher ist aktuell für 1.019 Euro erhältlich – eine Reduzierung gegenüber dem ursprünglichen Preis von 1.199 Euro. Zudem wurden die Apple Watch SE 3 und die Apple TV 4K ins Programm aufgenommen, wobei das Apple TV 4K mit 64 GB bei 169 Euro startet.
Analysten vermuten, dass die Refurbished-Angebote Apples Hardware-Preise wieder näher an das Niveau vor der allgemeinen Preiserhöhung vom Juni dieses Jahres bringen.
Höhere Ankaufwerte und Wettbewerb im Handel
Parallel zur Aktualisierung des Refurbished-Stores hat Apple am 6. August sein Trade-In-Programm angepasst und die Gutschriften für ältere Geräte um bis zu 28 Prozent erhöht. Kunden können nun bis zu 855 Euro für ein MacBook Pro, 480 Euro für einen Mac mini und 1.305 Euro für einen Mac Studio erhalten. Das Programm umfasst auch ausgewählte Android-Geräte – die Werte werden allerdings als Store-Guthaben und nicht in bar ausgezahlt.
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Der Schritt kommt nicht von ungefähr: Auch Drittanbieter haben aggressiv mit Rabatten auf M5-Hardware nachgezogen. Anfang der Woche senkten Händler wie Amazon und B&H die Preise für das 13- und 15-Zoll-M5 MacBook Air um bis zu 200 Euro – einige Angebote laufen nach dem Wochenende aus. Hintergrund sind anhaltende Spannungen im Markt für Speicherbausteine, die bereits zu den Preisanpassungen im Frühsommer beigetragen hatten.

