Der Technologiekonzern Apple treibt seine Hardware-Strategie mit aggressiven Preisen für das M5 MacBook Air und einer historischen Annäherung an Intel voran.
Der Schritt markiert einen Wendepunkt: Erstmals seit dem Wechsel zu eigenen Prozessoren sucht Apple wieder die Zusammenarbeit mit Intel – diesmal als Fertigungspartner. Gleichzeitig kämpft das Unternehmen mit globalen Speicher-Engpässen und strafft sein Produktportfolio.
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M5 MacBook Air: Rabatte für die Massen
Das M5 MacBook Air hat sich als Zugpferd etabliert. Händler locken mit den niedrigsten Preisen seit Markteinführung. Das 13-Zoll-Modell mit 16 GB RAM und 512 GB SSD ist bereits für rund 910 Euro zu haben – ein deutlicher Preisnachlass. Die 15-Zoll-Variante mit 24 GB Arbeitsspeicher und 512 GB Speicher liegt bei etwa 1.250 Euro.
Technisch bietet die M5-Plattform einiges: wahlweise 8 oder 10 GPU-Kerne, Unterstützung für Wi-Fi 7 und Bluetooth 6. Tester loben die 18 Stunden Akkulaufzeit und die 12-Megapixel-Kamera mit „Center Stage“-Funktion. Der Chip kommt auch im Vision Pro Headset zum Einsatz – und ermöglichte dort bereits im Oktober 2025 die erste erfolgreiche Katarakt-Operation unter Mithilfe der Datenbrille.
Intel-Überraschung: Apple kehrt zurück
Am 8. Mai 2026 wurde eine vorläufige Vereinbarung zwischen Apple und Intel bekannt. Der Deal sieht vor, dass Intel künftig Apple-Chips in den USA fertigt – eine strategische Alternative zum bisherigen Hauptlieferanten TSMC.
Die Nachricht ließ Intels Aktie um 15 Prozent springen, Apple legte knapp zwei Prozent zu. Die US-Regierung, die zehn Prozent an Intel hält, soll die Gespräche maßgeblich vorangetrieben haben. Branchenbeobachter berichten von mehreren Treffen zwischen Wirtschaftsministerium und Apple-CEO Tim Cook.
Apple plant offenbar Investitionen von rund 385 Millionen Euro in die US-Fertigung. Erste M-Prozessoren aus Intel-Werken könnten ab 2027 vom Band laufen, iPhone-Chips ab 2028.
Speicherkrise zwingt zum Umdenken
Die globale Knappheit bei DRAM- und NAND-Speicherchips macht auch vor Apple nicht halt. Künstliche Intelligenz verschlingt enorme Kapazitäten – und treibt die Preise. Im Mai 2026 strich Apple mehrere Speicherkonfigurationen aus dem Sortiment.
Beim Mac Mini fielen die 32- und 64-GB-Optionen weg, das Mac Studio verlor die 256-GB-Variante. Für professionelle Anwender bedeuten Lieferzeiten von bis zu zehn Wochen eine Geduldsprobe. Gleichzeitig zogen die Preise für M5-Modelle um 100 bis 200 Euro an.
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Das Ende einer Ära: Mac Pro eingestellt
Anfang 2026 stellte Apple den Mac Pro ein – nach 20 Jahren das Aus für den ausbaufähigen Desktop-Rechner. Bereits das letzte Modell von 2023 mit M2 Ultra-Chip hatte kaum noch Erweiterungsmöglichkeiten geboten. Die Rolle des Hochleistungsrechners übernimmt nun das Mac Studio.
Ganz anders das Bild im Einstiegssegment: Das MacBook Neo, im März 2026 für rund 575 Euro gestartet (Studentenpreis: 480 Euro), verkauft sich deutlich besser als erwartet. Apple erhöhte die Produktion von sechs auf zehn Millionen Einheiten. Mit abgespeckten A18-Pro-Chips wird das Gerät zum Motor für den Bildungsmarkt.
Zweigleisige Strategie
Apple balanciert zwischen Spitzentechnologie und pragmatischem Lieferketten-Management. Der M5 Max-Chip ermöglicht KI-Bildgenerierung bis zu achtmal schneller als der M1 Max. Doch Speicherhersteller wie Samsung und SK Hynix beliefern vorrangig KI-Rechenzentren.
Die Intel-Partnerschaft schließt historisch einen Kreis: Nachdem Apple zwischen 2006 und 2023 von Intel-x86-Prozessoren auf eigene Chips umgestiegen war, kooperieren die Firmen nun auf neuer Basis – als Foundry-Partner, nicht als Zulieferer. Da Intels Fabrik-Komplex in Ohio frühestens 2030 vollständig läuft, beschränkt sich die Zusammenarbeit zunächst auf Design und Tests.
Bis zum Sommer 2026 dürften speicherhungrige Desktop-Konfigurationen knapp bleiben. Apples Fokus liegt darauf, die beliebtesten M5-Geräte stabil zu liefern und den Neo-Erfolg im Bildungssektor zu sichern.

