Apple plant eine Offensive im Niedrigpreissektor und im Smart Home. Zwei geleakte Produkte könnten Märkte aufmischen.
Der Tech-Konzern aus Cupertino startet mit einem Paukenschlag ins neue Jahr. Innerhalb der letzten 48 Stunden sickerten vertrauenswürdige Details zu gleich zwei neuen Produkten durch: einem Budget-Laptop und einer datenschutzfreundlichen KI-Sicherheitskamera. Analysten deuten dies als strategischen Vorstoß, um neue Kundengruppen in das Apple-Ökosystem zu locken.
MacBook SE: Der Chromebook-Herausforderer für 599 Euro?
Die spektakulärste Neuigkeit betrifft den Einstieg in den Niedrigpreissektor. Ein neues, etwa 12-Zoll großes Notebook – vorläufig „MacBook SE“ genannt – soll bereits im Frühjahr 2026 auf den Markt kommen. Der Clou: Der Preis könnte bei nur 599 Euro beginnen.
Um dies zu erreichen, setzt Apple offenbar nicht auf die teureren M-Chips, sondern auf Prozessoren aus dem iPhone. Der A18 oder A18 Pro Chip soll laut Leaks vom 6. Januar eine Leistung auf M1-Niveau bieten – perfekt für Schule, Studium und Alltagsanwendungen. Die Zielgruppe sind klar Schüler, Studenten und Gelegenheitsnutzer.
Mit dieser Strategie greift Apple den hart umkämpften Bildungsmarkt an, der seit Jahren von günstigen Chromebooks und Windows-Laptops dominiert wird. Ein vollwertiges MacBook zum Kampfpreis könnte die Konkurrenz unter Druck setzen.
Apples KI-Kamera: Sicherheit ohne Cloud
Parallel drängt Apple in ein weiteres Wachstumsfeld: das intelligente Zuhause. Ein neu entwickelter, eigenständiger Sicherheits-Kamera soll tief in die Heimautomatisierung integriert werden.
Der entscheidende Unterschied zu Produkten von Amazon (Ring) oder Google (Nest): der Fokus auf Datenschutz. Die Kamera soll mit „Apple Intelligence“ Gesichter und Objekte direkt auf dem Gerät erkennen – nicht in der Cloud. Diese lokale KI-Verarbeitung („Edge Computing“) bedeutet, dass private Videoaufnahmen das heimische Netzwerk nie verlassen.
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Analysten wie Ming-Chi Kuo sahen diesen Schritt voraus. Nach dem HomePod ist die Kamera der nächste logische Schritt, um das Apple-Ökosystem in jedem Zimmer zu etablieren.
M5-Chips und AirTag 2: Die größere Hardware-Offensive
Die beiden neuen Produkte sind Teil einer größeren Innovationswelle im ersten Halbjahr 2026. Für Profis sollen neue MacBook Pro Modelle mit M5 Pro und M5 Max Chips kommen. Diese sollen die Grafikleistung gegenüber der M4-Generation um bis zu 55 Prozent steigern.
Ebenfalls erwartet wird der AirTag 2. Der zweite Generation des Ortungs-Tags soll präziser finden und durch ein manipulationssichereres Design Stalking-Risiken weiter minimieren.
Strategie: Das Ökosystem für alle und überall
Experten deuten die Schritte als kalkulierten Masterplan. „Das 599-Euro-MacBook ist das Einstiegsprodukt“, kommentiert ein Branchenbeobachter. „Wer damit startet, kauft später eher ein iPhone und iCloud-Abos.“ Die Kamera schließe die letzte große Lücke im Apple-Ökosystem: die physische Sicherheit im eigenen Zuhause.
Die Wiederverwendung der A-Serie-Chips in einem Laptop zeigt zudem die Reife von Apple Silicon. So kann der Konzern ohne Engpässe bei der M-Chip-Produktion eine völlig neue Produktkategorie erschließen.
Der offizielle startschuss wird für eine Apple-Keynote im März oder April 2026 erwartet. Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, könnte es eine der bedeutendsten Produktoffensiven der letzten Jahre werden.
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