Apple startet Frühlings-Offensive mit neuer MacBook-Generation

Apple erweitert sein MacBook-Portfolio mit einem farbenfrohen Einsteigermodell für den Bildungsmarkt und leistungsstarken M5-Updates für Air- und Pro-Modelle.

Apple bereitet die größte MacBook-Erneuerung seit Jahren vor. Ab nächster Woche will der Konzern eine neue, günstige Einsteiger-Linie und leistungsstarke M5-Updates präsentieren – eine doppelte Strategie für mehr Marktanteile.

Der Chromebook-Herausforderer: Bunt, leicht und günstig

Das spektakulärste Novum ist ein neues Low-Cost-MacBook, das direkt mit Chromebooks und günstigen Windows-Laptops konkurrieren soll. Es soll bereits ab kommender Woche erhältlich sein. Der Preis? Zwischen 600 und 850 Euro, wie Branchenkenner berichten.

Statt des klassischen Silbergraus setzt Apple hier auf eine verspielte Farbpalette. Getestet wurden angeblich helles Gelb, Grün, Blau und Rosa. Der Clou steckt im Inneren: Statt der teureren M-Chips soll das Einsteigergerät mit einem A18 Pro-Chip ausgestattet sein – derselbe Prozessor, der bereits im iPhone 16 Pro arbeitet. Für Alltagsaufgaben und den Bildungsbereich soll das völlig ausreichen. Das Gehäuse aus Aluminium bleibt dabei leicht und kompakt, mit einem Display von etwa 33 Zentimetern (12,9 Zoll) Diagonale.

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Leistungsschub für die Klassiker: M5-Chips für Air und Pro

Parallel zum Einsteigermodell rüstet Apple seine Kernmodelle auf. Die beliebten MacBook Air-Modelle in 13 und 15 Zoll erhalten das erwartete Upgrade auf den M5-Chip. Ein reines Leistungs-Update also, während das Design unverändert bleibt. Der Vorgänger M4 MacBook Air hatte bereits mit 16 GB Standard-Arbeitsspeicher neue Maßstäbe in der Ultrabook-Klasse gesetzt.

Profis dürfen sich auf neue 14-Zoll- und 16-Zoll-MacBook Pro-Modelle mit den Hochleistungsvarianten M5 Pro und M5 Max freuen. Auch hier geht es primär um interne Verbesserungen für anspruchsvolle kreative und technische Workflows, nicht um ein neues Design.

Strategie: Markt erobern und Spitzenposition halten

Mit dieser Doppel-Offensive verfolgt Apple eine klare Zwei-Säulen-Strategie. Das günstige MacBook zielt direkt auf den Bildungsmarkt, den bisher vor allem Chromebooks dominieren. Mit dem kostengünstigen A-Chip und einem ansprechenden Design schafft Apple einen neuen Einstiegspunkt in sein Ökosystem.

Gleichzeitig halten die M5-Updates für Air und Pro die etablierten Modelle an der Spitze ihrer jeweiligen Klasse. So bleibt Apple auch gegen die neuesten Angebote von PC-Herstellern wettbewerbsfähig. Dass der Handel aktuell kaum noch M4-Modelle auf Lager hat, spricht Bände: Die Kanäle werden für die Nachfolger geräumt.

Blick in die Zukunft: OLED-Displays und Touchscreens

Während die März-Ankündigungen auf schnelle Refreshes setzen, gibt es bereits Gerüchte über eine grundlegendere Neugestaltung. Für Ende 2026 arbeitet Apple angeblich an einem komplett redesignten MacBook Pro mit OLED-Display.

Dieses Zukunftsmodell könnte dünner und leichter werden, vielleicht erstmals einen Touchscreen erhalten und wahrscheinlich von einem M6-Chip angetrieben werden. Doch zunächst steht die Aktualisierung der aktuellen Linie im Fokus. Die kommende Woche wird die Weichen für Apples portable Computing-Strategie im gesamten Jahr 2026 stellen.