Apple hat seine gesamte Laptop-Palette mit neuen M5-Chips aufgerüstet. Die am Montag vorgestellten MacBook Pro und MacBook Air Modelle setzen auf eine bahnbrechende Fusion Architecture und versprechen bis zu viermal schnellere KI-Leistung. Damit stellt sich der Konzern für die nächste Phase der KI-Entwicklung auf – und treibt gleichzeitig die Preise nach oben.
M5 Pro und Max: Fusion Architecture bricht Rekorde
Das Herzstück der Neuheiten sind die professionellen M5 Pro und M5 Max Prozessoren in den MacBook Pro Modellen. Ihre revolutionäre Fusion Architecture kombiniert erstmals zwei separate Chips in einem einzigen System. Das Ergebnis: eine 18-Kern-CPU und eine bis zu 40-Kern-GPU, die laut Apple bis zu 30 Prozent mehr Rechenleistung als die Vorgängergeneration bieten.
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Die eigentliche Stärke liegt jedoch in der KI. Jeder GPU-Kern enthält einen dedizierten Neural Accelerator. Das soll die KI-Leistung vervierfachen – ein klarer Schachzug für Entwickler großer Sprachmodelle. Unterstützt wird dies durch bis zu 128 GB Arbeitsspeicher mit einer Bandbreite von 614 GB/s. Erste geleakte Benchmarks deuten an, dass der M5 Max sogar Apples Desktop-Chip M3 Ultra übertrifft.
Der Einstieg in die Pro-Welt ist allerdings teuer: Das 14-Zoll-Modell mit M5 Pro und 1 TB Speicher startet bei 2.199 US-Dollar. Vorbestellungen laufen bereits, die Auslieferung beginnt am 11. März.
MacBook Air: Doppelter Speicher, höherer Preis
Auch das beliebte MacBook Air erhält den M5-Chip – und eine deutliche Aufwertung. Die Basisversion startet jetzt mit 512 GB Speicher, doppelt so viel wie zuvor. Die neuen SSDs sollen zudem doppelt so schnell sein. Konfigurierbar ist das Air erstmals mit bis zu 4 TB.
Doch der Fortschritt hat seinen Preis: Das 13-Zoll-Modell beginnt bei 1.099 US-Dollar, 100 Dollar mehr als sein Vorgänger. Marktbeobachter sehen darin eine klare Strategie: Apple schafft Platz für das neu angekündigte Einsteigermodell MacBook Neo ab 599 Dollar. Trotz des Aufpreises bleibt die berühmte Akkulaufzeit von bis zu 18 Stunden erhalten.
Konnektivität der nächsten Generation
Alle neuen Modelle erhalten den hauseigenen N1-Netzwerkchip mit Unterstützung für Wi-Fi 7 und Bluetooth 6. Das bedeutet Gigabit-Geschwindigkeiten und geringere Latenz in vollen Netzwerken. Die Pro-Modelle bieten zudem Thunderbolt 5 für externe Hochgeschwindigkeitsverbindungen.
Die Displays bleiben largely unverändert, wobei die Pro-Varianten optional mit entspiegeltem Nano-Textur-Glas erhältlich sind. Die Akkulaufzeit der Pro-Modelle gibt Apple weiterhin mit bis zu 24 Stunden an – ein entscheidendes Argument für mobile Profis.
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Markt in Bewegung: Apple beschleunigt KI-Wende
Der schnelle Übergang zur M5-Architektur unterstreicht Apples aggressiven Entwicklungstakt im Chip-Design. Die Fokussierung auf On-Device-KI trifft den Nerv der Zeit und positioniert die gesamte Laptop-Palette für lokale Sprachmodelle und komplexe KI-Workflows.
Interessant: Apple hat laut Branchenberichten bereits begonnen, ausstehende Bestellungen für M4 Max MacBook Pros kostenlos auf die neue M5 Max Generation upzugraden. Ein cleverer Schachzug, um Frust bei Neukäufern zu vermeiden.
Ab dem 11. März dürften die neuen Geräte eine massive Upgrade-Welle auslösen – besonders bei Nutzern älterer Intel- oder früher M-Serie MacBooks. Während das Design gleichbleibt, ist unter der Haube eine Revolution im Gange. Die Fusion Architecture und der N1-Chip könnten Apples Führungsposition im Premium-Segment auf Jahre zementieren.




