Apple stellt Support für ältere iPhones ein – Millionen Geräte werden unsicher

Apple beendet den Update-Support für ältere iPhone-Modelle, was Nutzer erheblichen Cyber-Risiken wie Datendiebstahl aussetzt. Die iPhone-11-Serie könnte 2026 folgen.

Apple schließt weitere iPhone-Modelle aus dem Update-Zyklus aus. Damit erhalten Millionen Nutzer keine wichtigen Sicherheitsupdates mehr. Experten warnen vor erheblichen Risiken wie Datendiebstahl und Übernahme der Geräte.

Ein zweischneidiges Schwert: Apples Update-Politik

Apple versorgt iPhones oft sechs bis sieben Jahre lang mit Updates – länger als viele Android-Hersteller. Doch jedes Modell erreicht ein Ende. Mit iOS 26 endete im September 2025 der Support für die iPhone-Modelle XR, XS und XS Max aus dem Jahr 2018.

Entscheidend ist der Wegfall der Sicherheitspatches. Zwar schließt Apple manchmal auch für alte Systeme kritische Lücken, wie bei iOS 12 oder 15. Nutzer sollten sich darauf aber nicht verlassen. Ein Gerät ohne regelmäßige Updates wird zur tickenden Zeitbombe.

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Welche Gefahren drohen veralteten iPhones?

Ohne Patches sind die Geräte Cyber-Bedrohungen schutzlos ausgeliefert. Angreifer suchen gezielt nach Schwachstellen in alter Software. Kürzlich entdeckte kritische Lücken in der WebKit-Engine zeigten, wie schnell das passieren kann.

Die Folgen sind gravierend:
* Kompromittierung von Online-Banking und E-Mail-Konten
* Vollständige Übernahme des Geräts
* Datendiebstahl bereits durch Besuch manipulierter Webseiten

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt regelmäßig vor diesen Gefahren.

Welche Modelle trifft es als Nächstes?

Der Support-Ende-Trend setzt sich fort. Analysten gehen davon aus, dass die beliebte iPhone-11-Serie (2019) mit iOS 27 im Herbst 2026 aus dem regulären Update-Zyklus fallen wird.

Für die bereits betroffenen Modelle XS und XR stellt Apple derzeit noch separate Sicherheitsupdates für iOS 18 bereit. Berichten zufolge hinken diese jedoch hinterher und schließen nicht alle bekannten Lücken. Diese Übergangslösung bietet keinen dauerhaften Schutz.

Was können Nutzer jetzt tun?

Die sicherste Option für Besitzer betroffener iPhones ist der Umstieg auf ein neueres, unterstütztes Modell. Wer sein altes Gerät dennoch weiternutzen muss, sollte extrem vorsichtig sein.

Experten raten dringend zu diesen Maßnahmen:
* Keine Links oder Anhänge aus unbekannten Quellen öffnen
* Sensible Transaktionen wie Online-Banking vermeiden
* Immer die aktuellste verfügbare iOS-Version installieren

Viele Nutzer zögern Updates jedoch hinaus – und setzen sich so unnötigen Risiken aus. Die klare Empfehlung lautet: Ein aktuelles Betriebssystem ist der grundlegendste Schutz für die persönlichen Daten auf dem Smartphone.

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