In den konzerneigenen Apple-Retail-Stores steht eine umfassende Umgestaltung bevor: Am Abend des 5. November soll ein sogenannter Store-Reset auf Freitag, den 6. November, vorbereitet werden. Dies umfasst Berichten zufolge eine neue Beschilderung sowie veränderte Produktplatzierungen. Branchenbeobachter werten diesen Schritt als deutlichen Hinweis auf den unmittelbaren Verkaufsstart mehrerer neuer Hardware-Generationen.
Verkaufsstart am 6. November im Visier
Der Bloomberg-Journalist Mark Gurman leitet das Verkaufsdatum am 6. November aus den internen Planungen für den nächtlichen Umbau der Filialen ab. Dabei handele es sich um eine Schlussfolgerung und nicht um ein geleaktes Dokument. Demnach könnten Vorbestellungen für die neuen Geräte bereits am Freitag, den 30. Oktober, anlaufen.
Zu den erwarteten Geräten für das Verkaufsfenster am 6. November zählen neue MacBook-Pro-Modelle mit OLED-Bildschirmen, ein überarbeitetes iPad mini 8 mit OLED-Display sowie aktualisierte Ausführungen des 14-Zoll-MacBook-Pro und des iMac, die mit M6-Chips ausgestattet sein sollen.
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Für die offizielle Präsentation stehen derzeit Termine Ende Oktober im Raum. Gurman berichtete, dass Apple ausgewählte Medienvertreter zu einem Hands-on-Event am 28. Oktober nach Los Angeles eingeladen habe, statt auf einen reinen Livestream zu setzen. Alternativ könnte die Ankündigung laut weiteren Berichten auch bereits am Dienstag, den 27. Oktober, erfolgen.
Einem Bericht zufolge plant der Konzern eine gestaffelte Veröffentlichung über vier aufeinanderfolgende Freitage hinweg. Dieser Serie nach folgte auf das iPhone Duo am 23. Oktober und den HomePod mini 2 am 30. Oktober der Block um MacBook Pro, iMac und iPad mini 8 am 6. November, bevor am 13. November HomeView und die vierte Generation des Apple TV 4K anstünden. Weitere Macs und iPads seien dem Vernehmen nach für Anfang 2027 vorgesehen.
Technische Neuerungen bei MacBooks und iPad mini
Im Mittelpunkt des Interesses stehen die ersten OLED-MacBooks. Berichten zufolge sollen die Geräte über Tandem-OLED-Displays mit Touchscreen-Funktion verfügen. Anstelle der bisherigen Bildschirmaussparung werde eine Dynamic Island verbaut sein, die kleiner als beim iPhone ausfalle und ohne Face ID auskomme. Geplant seien Varianten in 14 und 16 Zoll, die als bisher dünnste und leichteste MacBooks beschrieben werden.
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Entgegen mancher Erwartung sollen diese Modelle laut Berichten mit M5 Pro und M5 Max arbeiten, da Apple keine M6-Pro-, M6-Max- oder M6-Ultra-Chips entwickle und der Fokus bereits auf dem M7 liege.
Eine Basisversion mit M7-Chip werde frühestens für das kommende Frühjahr erwartet. Gerüchte über eine Namensgebung als MacBook Ultra gelten laut Gurman als unwahrscheinlich; das Gerät bleibe voraussichtlich Teil der regulären MacBook-Pro-Reihe.
Der erwartete 24-Zoll-iMac soll mit dem neuen M6-Prozessor, zusätzlichen Farbvarianten und allgemeinen Leistungssteigerungen aufwarten. Auch das 14-Zoll-MacBook-Pro soll eine Ausführung mit Standard-M6-Chip erhalten.
Das iPad mini 8 wiederum soll neben dem OLED-Panel einen A20-Pro-Prozessor erhalten. Zudem werden eine ins Querformat verlegte Frontkamera, modifizierte Lautsprecher sowie ein besserer Schutz gegen Wasser genannt. Während das aktuelle Modell im US-Store ab 599 US-Dollar angeboten wird, rechnen Beobachter für die OLED-Variante mit einem spürbaren Preisanstieg auf nahe 799 US-Dollar.
Offiziell bestätigt sind weder die Termine noch die technischen Spezifikationen oder Produktbezeichnungen.

