Ein neues Zertifizierungsdokument in China legt nahe, dass Apple endlich seinen beliebten Monitor für Kreativprofis aktualisiert. Das Modell A3350 könnte der Nachfolger des seit 2022 unveränderten Studio Displays sein.
Die Entdeckung in der Datenbank des chinesischen Energieeffizienz-Labels vom 15. Januar 2026 ist der bisher konkreteste Hinweis auf ein bevorstehenden Update. Das Dokument beschreibt das Gerät als „High-Performance-LCD-Display“. Damit scheint Apple vorerst bei LCD-Technologie zu bleiben, statt auf OLED zu setzen. Die Branche spekuliert jedoch über ein Upgrade auf Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung für besseres HDR.
Zeitplan und mögliche Ausstattung
Apples eigene Vorgeschichte gibt einen Hinweis auf den Starttermin. Das ursprüngliche Studio Display wurde etwa drei Monate vor seinem Verkaufsstart in derselben Datenbank gelistet. Ein ähnlicher Zeitplan würde eine Vorstellung im März oder April 2026 bedeuten – pünktlich zum vierjährigen Jubiläum des Vorgängers.
Apple-Fachchinesisch macht Ihnen das Leben schwer? Besonders bei neuen Geräten wie dem Studio Display tauchen Begriffe wie ProMotion, Mini‑LED oder Spatial Audio auf, die nicht jedem sofort klar sind. Das kostenlose iPhone‑Lexikon erklärt die 53 wichtigsten Apple‑Begriffe klar und kurz – ideal, um schneller zu verstehen, welche Features wirklich relevant sind. Die PDF‑Ausgabe kommt direkt per E‑Mail und ist speziell auf Einsteiger und Umsteiger zugeschnitten. Jetzt kostenloses iPhone‑Lexikon sichern
Welche Neuerungen bringt das Modell A3350? Technologie-Insider erwarten vor allem zwei Schlüssel-Upgrades, die aktuelle Schwachstellen beheben sollen:
* ProMotion-Technologie für eine Bildwiederholrate von 120 Hz – doppelt so hoch wie bisher.
* HDR-Unterstützung durch die erwähnte Mini-LED-Technik für höheren Kontrast und mehr Helligkeit.
Auch intern soll es einen Sprung geben: Statt des alten A13-Bionic-Chips könnte ein moderner A19- oder A19-Pro-Prozessor verbaut werden. Das würde die Leistung der integrierten 12-Megapixel-Webcam mit „Center Stage“, des Sechslautsprechersystems mit Spatial Audio und der „Hey Siri“-Funktion spürbar verbessern. Das klassische Design in Aluminium und die 27-Zoll-5K-Auflösung dürften beibehalten werden.
Strategischer Schachzug im Monitor-Markt
Das Timing wäre klug. Sowohl das Profi-Modell Pro Display XDR (von 2019) als auch das Studio Display gelten inzwischen als veraltet. Konkurrenten bieten längst Monitore mit fortschrittlicheren Funktionen zu teils günstigeren Preisen an. Der Druck auf Apple zu innovieren, wächst.
Ein modernisiertes Studio Display würde die Lücke im Apple-Ökosystem für Kreative schließen. Sein Start könnte zudem mit neuen Mac Studio- und Mac mini-Modellen mit M5-Chips zusammenfallen. So würde Apple ein rundes, leistungsstarkes Arbeitsplatz-Paket für seine professionelle Kundschaft schnüren.
Die regulatorische Eintragung ist ein klares Signal: Die Entwicklung ist abgeschlossen, die Produktion rückt näher. Für alle, die auf einen Monitor gewartet haben, der mit der Leistung moderner Macs mithalten kann, könnte das Warten schon in wenigen Monaten vorbei sein.





