September 2026 neuer Apple-CEO. Der Hardware-Chef soll den Konzern in eine Zukunft ohne Bildschirme führen – mit KI-Brillen und Kamera-AirPods.**
Der Führungswechsel bei Apple ist der bedeutendste seit über einem Jahrzehnt. Nach 15 Jahren an der Spitze übergibt Tim Cook das Ruder an einen Ingenieur, der das Unternehmen durch eine disruptive Phase lotsen soll. Denn die Zeiten des iPhone-Wachstums sind vorbei: Im ersten Quartal 2026 sanken die Erlöse mit dem Smartphone erstmals seit 2019 – um 3,8 Prozent auf 51,2 Milliarden US-Dollar (umgerechnet rund 47,5 Milliarden Euro).
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Das N50-Projekt: Apples Einstieg in die unsichtbare Technik
Statt auf immer größere Bildschirme setzt Apple künftig auf Geräte, die im Alltag verschwinden. Intern läuft das Projekt unter dem Codenamen N50: Vier verschiedene Brillengestelle testet der Konzern derzeit – große und schmale Rechteckmodelle, ein ovales Design und eine Wayfarer-Variante. Anders als die Vision Pro für 3.499 Dollar verzichten die neuen Brillen bewusst auf Displays. Stattdessen setzen sie auf hochwertige Kameras, Sensoren und einen KI-gestützten Siri.
Die Botschaft ist klar: Apple will keine klobigen Headsets mehr, sondern Accessoires, die man täglich trägt. Analysten von Wedbush sehen in den smarten Brillen und den ebenfalls geplanten AirPods mit integrierten Kameras den entscheidenden Test für Ternus‘ Führungsqualitäten. Marktstart soll 2027 sein.
Vom MacBook zur Chip-Souveränität
Ternus ist kein Unbekannter. Seit 2001 im Unternehmen, gilt er als Architekt des Apple-Silicon-Erfolgs und Retter der Produktqualität. Der 50-Jährige war maßgeblich an MacBook Neo und Vision Pro beteiligt. Doch die Herausforderungen, die auf ihn warten, sind gewaltig.
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Ein Erdbeben in Taiwan legte im vierten Quartal 2025 die iPhone-16-Pro-Produktion für 22 Tage lahm – Kostenpunkt: 1,8 Milliarden Dollar. Nur 15 Prozent der A-Serie-Chips werden außerhalb von TSMC gefertigt. Ternus muss die Abhängigkeit reduzieren. Erste Schritte sind die neuen M4-Prozessoren mit einer 16-Kern-Neural Engine, die 38 Billionen Operationen pro Sekunde schaffen. Damit lassen sich KI-Modelle mit 7 Milliarden Parametern lokal ausführen – ohne Cloud-Anbindung.
Microsoft zeigt, wie Nutzerfreundlichkeit geht
Während Apple auf Hardware setzt, kämpft Microsoft mit einem anderen Problem: Update-Zwang. Nach über 7.600 Beschwerden über erzwungene Neustarts lockert der Konzern seine Politik. In neuen Windows-11-Testversionen können Nutzer Updates nun um 35 Tage verschieben – unbegrenzt oft. Auch der Power-Knopf trennt endlich „Herunterfahren“ vom Update-Prozess.
Ein Signal an Apple: Wer künftig mehr Kameras und Sensoren in den Alltag bringt, muss das Vertrauen der Nutzer gewinnen – nicht durch Zwang, sondern durch Transparenz.
Was auf Ternus wartet
Der erste große Test kommt im September 2026: das iPhone 18, möglicherweise mit Apples erstem Faltgerät. Parallel arbeitet der Konzern an einem „HomePad“ – einem 7-Zoll-Smart-Display mit FaceID, das als Zentrale für Apple-Sicherheitskameras und Türklingeln dient.
Tim Cook, künftig als Executive Chairman im Aufsichtsrat, erinnerte kürzlich an eine Lehre aus der Apple-Maps-Pleite: „Produkte müssen reif sein, bevor sie auf den Markt kommen.“ Unter Ternus setzt Apple auf den langen Atem – ein Marathon, kein Sprint. Die Frage ist nur, ob die Börse Geduld hat.





