Apple übertrifft alle Erwartungen: Rekordquartal dank iPhone 17

Apple meldet dank starker iPhone-17-Verkäufe die besten Quartalszahlen der Firmengeschichte. Der bevorstehende Führungswechsel zu John Ternus prägt die strategische Ausrichtung.

Treiber des Wachstums ist die iPhone-17-reihe – und das ausgerechnet in einer Phase des Führungswechsels.**

Der Konzern aus Cupertino erzielte in den Monaten bis Ende März einen Umsatz von umgerechnet rund 102 Milliarden Euro – ein Plus von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Allein das iPhone-Geschäft trug mit 52 Milliarden Euro zu diesem Erfolg bei. Finanzvorstand Kevan Parekh bezeichnete die iPhone-17-Serie als die beliebteste Modellreihe, die Apple je auf den Markt gebracht habe. Besonders erfolgreich war das Unternehmen in China: Dort stiegen die Erlöse um 28 Prozent auf 18,7 Milliarden Euro und übertrafen damit die Prognosen der Analysten.

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iPhone 17 Pro und Pro Max als Zugpferde

Konzernchef Tim Cook hob auf der Telefonkonferenz am 30. April die außergewöhnlich hohe Nachfrage nach den aktuellen Modellen hervor. Vor allem die Varianten iPhone 17 Pro und Pro Max mit ihrem neuen Aluminiumgehäuse und der auffälligen Orangefarbgebung seien stark nachgefragt. Laut einer Erhebung des Marktforschungsinstituts 451 Research liegt die Kundenzufriedenheit mit der iPhone-17-Familie in den USA bei 99 Prozent. Zur aktuellen Produktpalette gehören neben dem Standardmodell und den Pro-Varianten das Einstiegsgerät 17e sowie das schlankere iPhone Air.

Doch der Erfolg kommt zu einem Zeitpunkt des Umbruchs. Tim Cook hatte bereits angekündigt, seinen Posten als Vorstandsvorsitzender im September zu räumen. John Ternus, bislang Leiter der Hardware-Entwicklung, soll am 1. September 2026 die Führung übernehmen. Der 25-jährige Apple-Veteran verspricht, die finanzielle Disziplin beizubehalten – und gleichzeitig eine der spannendsten Phasen der Firmengeschichte zu gestalten.

Kommt das erste Falt-iPhone?

Unter Ternus‘ Ägide zeichnet sich ein strategischer Kurswechsel ab. Branchenberichte und Signale aus den Lieferketten deuten darauf hin, dass die für September erwartete iPhone-18-Serie das erste faltbare Smartphone von Apple bringen könnte. Ein solcher Schritt käme nicht überraschend: Der Smartphone-Markt ist zunehmend gesättigt. Verbraucher behalten ihre Geräte im Schnitt 4,2 Jahre – 2020 waren es noch 3,6 Jahre. Marktforscher von Omdia prognostizieren, dass dieser Wert bis zum Ende des Jahrzehnts auf 4,7 Jahre steigen könnte. Hersteller stehen daher unter Druck, echte Innovationen zu liefern, die Kaufanreize schaffen.

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Steigende Kosten belasten die Lieferkette

Trotz der aktuellen Verkaufszahlen schlägt das Management vorsichtigere Töne an. Cook warnte auf der Bilanzkonferenz vor deutlich höheren Speicherkosten ab Juni 2026. Der Preisanstieg bei DRAM- und NAND-Flash-Speichern sei auf die weltweit steigende Nachfrage nach KI-Infrastruktur zurückzuführen, die Halbleiterressourcen binde.

Hinzu kommen Engpässe bei den fortschrittlichen Prozessorknoten des Auftragsfertigers TSMC. Die Verfügbarkeit der A19- und A19-Pro-Chips war im abgelaufenen Quartal bereits eingeschränkt, was die Auslieferung der iPhone-17-Serie beeinträchtigte. Aktuell sind auch andere Produkte wie das Mac Mini und das Mac Studio betroffen. Um die steigenden Kosten abzufedern, prüft Apple offenbar mehrere Optionen – darunter Preisanpassungen bei künftigen Pro- und Max-Modellen oder die Hinnahme geringerer Margen, um die Verkaufszahlen stabil zu halten.

Wettbewerb bleibt intensiv

Der Smartphone-Markt bleibt hart umkämpft. Laut Omdia-Daten hat Samsung Apple im ersten Quartal 2026 wieder als weltweit größten Smartphone-Auslieferer abgelöst – mit 65,4 Millionen Geräten und einem Marktanteil von 22 Prozent. Apple folgte mit 60,4 Millionen Einheiten auf Platz zwei. Zwar wuchs der globale Markt im ersten Quartal um ein Prozent, doch Analysten warnen vor einer möglichen Kontraktion in der zweiten Jahreshälfte, wenn steigende Komponentenpreise an die Verbraucher weitergegeben werden.

In Indien haben Hersteller wie OnePlus und Nothing bereits zum 1. Mai die Preise erhöht. Motorola wiederum drängt aggressiv ins Faltsegment und kündigte drei neue Razr-Modelle für 2026 an – zu Preisen zwischen umgerechnet 730 und 1.370 Euro. Gleichzeitig treibt Google die Integration seiner KI-Plattform Gemini im Android-Ökosystem voran. Beides sind ernstzunehmende Herausforderungen für Apples Dominanz im Premiumsegment.

Ausblick: Aufbruch ins 20. Jahr

Während Apple sich dem 20. Jahrestag des ersten iPhones nähert, setzt der Konzern verstärkt auf die Integration Künstlicher Intelligenz und den Ausbau des Dienstleistungsgeschäfts. Der Services-Bereich erzielte mit 28,3 Milliarden Euro einen neuen Rekordumsatz. Die Partnerschaft mit Google für verbesserte Siri-Funktionen und die Zusammenarbeit mit OpenAI deuten auf einen Strategiewechsel hin: Statt eigenständiger KI-Anwendungen setzt Apple auf „On-Device“-Intelligenz.

Die Worldwide Developers Conference (WWDC) im Juni dürfte weitere Details zu diesen Software-Initiativen liefern. Der Fokus bleibt jedoch auf dem Hardware-Wechsel im September. Mit John Ternus an der Spitze ab dem 1. September 2026 werden der Start des iPhone 18 und das mögliche Debüt eines faltbaren Flaggschiffs der erste große Härtetest für die Ära nach Cook. Trotz volatiler Lieferketten und steigender Materialkosten signalisiert Apples jüngste Prognose ein weiteres Umsatzwachstum von 14 bis 17 Prozent im kommenden Quartal – ein klares Bekenntnis zur anhaltenden Anziehungskraft des Hardware-Ökosystems.