Apple integriert Googles Gemini-KI in Siri und seine gesamte Gerätewelt. Diese strategische Partnerschaft zwischen den Tech-Rivalen soll die KI-Fähigkeiten des iPhone-Herstellers revolutionieren und den Markt neu ordnen.
Die Vereinbarung, die am 12. Januar 2026 offiziell bestätigt wurde, markiert eine fundamentale Wende für Apple. Statt auf eigene Entwicklungen zu setzen, greift der Konzern auf die KI-Kompetenz seines größten Konkurrenten zurück. Ziel ist es, die oft kritisierte Sprachassistentin Siri endlich auf das Niveau der Konkurrenz zu heben. Über zwei Milliarden aktive Apple-Geräte weltweit sollen so eine deutlich intelligentere und persönlichere Nutzererfahrung erhalten.
Gemini wird zum Herzstück von „Apple Intelligence“
Der Deal sieht vor, dass Googles leistungsstarke Gemini-Modelle die Kern-Engine der nächsten Generation von „Apple Intelligence“ werden. Berichten zufolge geht es um das Integration des riesigen Gemini-Modells mit 1,2 Billionen Parametern. Diese Technologie soll Siri Fähigkeiten verleihen, auf die Nutzer lange gewartet haben.
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Die neue Siri soll ein tieferes Verständnis für persönliche Kontexte entwickeln, indem sie auf Informationen aus E-Mails, Nachrichten und Kalendern zugreift. Eine weitere Neuerung ist die Bildschirm-Erkennung: Der Assistent versteht, was gerade auf dem Display zu sehen ist, und kann darauf reagieren.
Apple betont, dass der hohe Datenschutz-Standard erhalten bleibt. Die KI-Features sollen weiterhin direkt auf dem Gerät oder über die abgesicherten „Private Cloud Compute“-Server laufen, um persönliche Daten zu schützen.
Milliarden-Deal bewegt die Finanzmärkte
Die Ankündigung ließ die Börsenkurse tanzen. Die Bewertung von Alphabet, der Google-Mutter, schoss in die Höhe und durchbrach kurzzeitig die Marke von vier Billionen Dollar. Die genauen finanziellen Details des Mehrjahresvertrags sind zwar geheim, aber Branchenkreise gehen von jährlichen Zahlungen in Höhe von rund einer Milliarde Euro von Apple an Google aus.
Die Partnerschaft baut auf dem bestehenden Suchmaschinen-Deal auf, bei dem Google Apple Milliarden zahlt, um Standard-Suche auf iOS-Geräten zu bleiben. Diese Ausweitung in den KI-Kern zeigt einen pragmatischen Ansatz beider Giganten: Technologischer Fortschritt und Marktdurchdringung wiegen schwerer als historische Rivalität. Für Google öffnet sich der direkte Zugang zu Apples riesiger, loyaler Nutzerbasis – ein entscheidender Vorteil im Wettlauf mit KI-Konkurrenten wie OpenAI.
Warum Apple den Schritt geht und was das für Samsung bedeutet
Apples Entscheidung für einen externen KI-Partner folgt auf interne Verzögerungen bei der Entwicklung eigener Modelle. Nach einer Evaluierung verschiedener Optionen fiel die Wahl auf Gemini als leistungsfähigste Basis. Der Schritt erlaubt es Apple, den technologischen Vorsprung der Konkurrenz schnell aufzuholen.
Die Allianz hat massive Auswirkungen auf den Smartphone-Markt. Für Samsung, das Gemini bereits in seine „Galaxy AI“ integriert hat, bedeutet dies: Sein wichtigster Software-Vorteil ist dahin. Die gleiche leistungsstarke KI-Engine wird bald auch auf iPhones laufen. Der Wettbewerb verlagert sich nun darauf, wer die Technologie nahtloser in sein Betriebssystem einbettet und die zuverlässigere Nutzererfahrung schafft.
Wann Nutzer die neue KI-Siri erleben werden
Die ersten Früchte der Zusammenarbeit werden bald sichtbar. Apple plant, die Fähigkeiten der neuen, Gemini-betriebenen Siri bereits in der zweiten Februar-Hälfte 2026 vorzustellen. Die Features sollen anschließend in die iOS 26.4 Beta einfließen, deren Veröffentlichung ebenfalls für Februar erwartet wird. Der öffentliche Rollout ist für März oder Anfang April 2026 geplant.
Blickt man weiter voraus, wird für den Sommer eine noch grundlegend neu gedachte Version von Siri erwartet. Unter dem Codenamen „Campos“ soll sie auf der Worldwide Developers Conference (WWDC) vorgestellt werden. Diese nächste Generation des Assistenten, Teil des iOS-27-Updates im Herbst, ist von Grund auf für das Chatbot-Zeitalter konzipiert und soll längere, kontextreiche Dialoge ermöglichen.
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