Der US-Technologiekonzern Apple hat klargestellt, dass bei seinem neuen Leasingangebot keine funktionalen Einschränkungen oder Fernzugriffssperren auf Geräte erfolgen, wenn Ratenzahlungen versäumt werden. Damit reagiert das Unternehmen auf Diskussionen um neue Sicherheits- und Verwaltungsfeatures im kommenden Betriebssystem iOS 27.
Apple bestätigte am 28. Juli 2026 offiziell, dass iPhones und andere Hardware auch bei Zahlungsverzug im Rahmen des neuen Leasingprogramms voll funktionsfähig bleiben. Ein Sprecher des Unternehmens, Brian Bumbery, betonte in diesem Zusammenhang, dass keine Einschränkungen der Gerätefunktionalität aufgrund versäumter Zahlungen vorgenommen würden. Damit schafft der Konzern Klarheit über die Handhabung seines in den USA gestarteten „Apple Upgrade“-Leasingprogramms.
Abgrenzung zum Restricted Mode in iOS 27
Hintergrund der Klarstellung sind Funde in der Beta-Version von iOS 27. Dort wurde ein System namens „App Managed Features“ entdeckt, das unter anderem eine Integration von „Wo ist?“ (Find My) sowie eine Funktion namens „Partner Finance Lock“ enthält. Apple bestätigte jedoch am 28. Juli 2026, dass dieses als „Restricted Mode“ bezeichnete System nicht für das eigene Apple Upgrade-Programm eingesetzt wird.
Beobachter gehen davon aus, dass diese technischen Möglichkeiten für andere Zwecke vorgesehen sind. Das System könnte demnach bei Finanzierungen durch Mobilfunkanbieter oder externe Händler zum Einsatz kommen. Auch eine Verwendung in spezifischen internationalen Märkten wie Indien wird als wahrscheinlich eingestuft, um dortige Finanzierungsmodelle abzusichern.
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Kooperation mit Klarna und Vertragsbedingungen
Das neue Leasingmodell wird in den USA in Zusammenarbeit mit dem Zahlungsdienstleister Klarna angeboten. Es ersetzt die bisherigen Programme „iPhone Upgrade Program“ und „iPhone Payments“. Die vertraglichen Konsequenzen bei Zahlungsstörungen liegen primär im finanziellen Bereich: Nach Informationen vom 28. Juli 2026 wird der Leasingvertrag nach drei versäumten Zahlungen durch Klarna gekündigt. In diesem Fall wird der gesamte noch ausstehende Betrag sofort zur Zahlung fällig.
Das Programm zeichnet sich durch eine sanfte Bonitätsprüfung und eine Null-Prozent-Verzinsung aus. Am Ende der Laufzeit haben Kunden die Wahl, auf ein neues Modell umzusteigen, das aktuelle Gerät zu kaufen oder es an Apple zurückzugeben. Nutzer der Apple Card erhalten zudem drei Prozent „Daily Cash“ auf ihre Zahlungen.
Laufzeiten und Preise des Leasingmodells
Die Struktur des Programms ist nach Produktkategorien gestaffelt. Für das iPhone und die Apple Watch stehen Laufzeiten von 12 oder 24 Monaten zur Verfügung. Bei Macs und iPads können Kunden zwischen 24 und 36 Monaten wählen.
Die monatlichen Einstiegspreise wurden wie folgt festgelegt:
* iPhone 17e: ab 17,99 US-Dollar
* Apple Watch Series 11: ab 11,99 US-Dollar
* MacBook Air: ab 24,99 US-Dollar
* iPad mini: ab 15,99 US-Dollar
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Optional kann der Versicherungsschutz AppleCare zum Leasingvertrag hinzugefügt werden. Es ist jedoch zu beachten, dass nicht alle aktuellen Hardware-Modelle für das Programm qualifiziert sind. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind unter anderem das iPhone 16 und das iPhone 16 Plus, die Apple Watch SE sowie das MacBook Neo, der Mac mini, das iPad mit A16-Chip und das Studio Display.

