Apple Upgrade: Leasing für iPhones, Macs und iPads ab sofort

Apple erweitert sein Leasing-Angebot deutlich: Neben iPhones sind nun auch Macs, iPads und Watches im Abo erhältlich. Klarna unterstützt das Programm.

Apple stellt sein Hardware-Geschäft auf neue Beine: Mit „Apple Upgrade“ launcht der Konzern ein umfassendes Leasing-Programm, das weit über das bisherige iPhone-Upgrade-Programm hinausgeht. Erstmals können Kunden in den USA auch Macs, iPads und Apple Watches im Abo-Modell nutzen.

Leasing statt Kauf: Die neue Strategie

Das am 28. Juli gestartete Programm wird vom Finanzdienstleister Klarna unterstützt. Anders als beim Vorgängermodell, das sich ausschließlich auf iPhones konzentrierte, können Kunden nun eine breite Palette an Geräten gegen monatliche Gebühr leasen. Branchenbeobachter sehen darin einen strategischen Schwenk: Apple stärkt damit sein Dienstleistungsgeschäft und übernimmt zugleich mehr Verantwortung für den gesamten Lebenszyklus seiner Produkte.

Preise und Laufzeiten im Überblick

Die Einstiegspreise beginnen bei 11,99 US-Dollar monatlich für Apple Watch und iPad. iPhones sind ab 17,99 US-Dollar erhältlich, Macs ab 24,99 US-Dollar. Für High-End-Konfigurationen werden Aufpreise fällig: Das iPhone 17 Pro kostet 31,99 US-Dollar pro Monat, das iPad Pro 24,99 US-Dollar und das Mac Studio 48,99 US-Dollar.

Die Vertragslaufzeiten variieren je nach Gerätekategorie. iPhone- und Apple-Watch-Verträge laufen typischerweise zwischen 12 und 24 Monaten, während Mac- und iPad-Leasingverträge über 24 bis 36 Monate strukturiert sind. Ein Upgrade auf ein neueres Modell ist bereits nach zwölf Monaten möglich.

Klarna übernimmt Eigentum und Risiko

Die Partnerschaft mit Klarna verändert die Besitzverhältnisse grundlegend: Während der gesamten Laufzeit bleibt Klarna Eigentümer der Hardware. Die Bewerbung erfolgt über eine unverbindliche Bonitätsprüfung, verfügbar ist das Programm für Kunden der großen US-Netzbetreiber AT&T, T-Mobile und Verizon.

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Wichtig zu wissen: Der Basismonatspreis enthält keinen AppleCare+-Versicherungsschutz – der muss separat dazu gebucht werden. Bei Zahlungsverzug gibt es keine klassischen Mahngebühren, doch die Regeln sind streng: Wer drei Monatsraten in Folge nicht zahlt, verliert den Leasingvertrag und muss die komplette Restsumme sofort begleichen. Am Ende der Laufzeit haben Kunden ein halbes Jahr Zeit, um zu entscheiden, ob sie das Gerät zurückgeben, kaufen oder einen neuen Vertrag abschließen.

iOS 26.6: Sicherheitsupdate mit Weichenstellung

Parallel zum neuen Leasing-Modell hat Apple am 31. Juli iOS 26.6 veröffentlicht. Das Update fokussiert sich auf Sicherheit und Systemstabilität und behebt mehr als 80 dokumentierte Schwachstellen. Darüber hinaus verbessert es die Spotlight-Suchleistung und erweitert die technischen Grenzwerte für blockierte Kontakte – diese können nun zwischen 500 und 3.000 Einträge umfassen. Entwickler entdeckten zudem Code, der die Vorbereitung für den erwarteten iOS-27-Launch im September erkennen lässt.

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Nachhaltigkeit als treibende Kraft

Der Schritt hin zum breiteren Leasing-Modell verfolgt auch ökologische Ziele. Durch die Rücknahme der Geräte nach Vertragsende kann Apple Hardware gezielter aufbereiten und recyceln – ein Beitrag zur Reduzierung von Elektroschrott. Die Lebenszyklus-Verwaltung erlaubt es dem Konzern zudem, wertvolle Rohstoffe effizienter zurückzugewinnen.

Ausblick: Neue Produkte am Horizont

Die Gerüchteküche brodelt bereits: Für Oktober wird ein neues Home-Hub-Produkt erwartet, und interne Roadmaps deuten darauf hin, dass Apples Smart Glasses ein zentrales Thema der Entwicklerkonferenz WWDC im Juni 2027 sein könnten. Der Konzern positioniert sich damit zunehmend als Anbieter eines vernetzten Ökosystems – mit dem Leasing-Modell als finanziellem Rückgrat.