Apple veröffentlicht iOS 26.5: Neue Verschlüsselung und wichtiger Sicherheits-Patch

Apples neues Update bringt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS und schließt eine gefährliche Sicherheitslücke für Kontoübernahmen.

iOS 26.5 bringt endlich Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten und schließt eine kritische Sicherheitslücke. Die Aktualisierung kommt pünktlich vor der Entwicklerkonferenz WWDC im Juni und adressiert mehrere Hardware-Probleme.

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Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten

Das Herzstück von iOS 26.5 ist die Einführung der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Rich Communication Services (RCS). Die Funktion befindet sich zunächst in der Beta-Phase und nutzt das MLS-Protokoll in Kombination mit dem RCS Universal Profile 3.0. Branchenbeobachter sehen darin eine direkte Reaktion auf den Digital Markets Act (DMA) der EU, der mehr Interoperabilität zwischen verschiedenen Messaging-Plattformen fordert.

Bislang galt die fehlende Verschlüsselung beim Nachrichtenaustausch zwischen iPhone und Android als hartnäckiges Sicherheitsproblem. Künftig zeigt ein Schlosssymbol an, dass die RCS-Konversation geschützt ist. Der Rollout erfolgt schrittweise und hängt von der Unterstützung der Mobilfunkanbieter ab.

Parallel dazu erhält Apple Maps die Funktion „Suggested Places“. Sie bringt nicht nur neue Nutzungsmöglichkeiten in den USA und Kanada, sondern ebnet den Weg für Werbeeinblendungen, die ab Sommer integriert werden sollen. Ebenfalls neu: Das Pride Luminance Wallpaper mit dynamischen Farbeffekten und Synchronisation mit der Apple Watch.

Kritische Sicherheitslücke geschlossen

Die Sicherheit stand im Mittelpunkt des aktuellen Update-Zyklus. Apple hat die als CVE-2026-28950 registrierte Schwachstelle beseitigt, die ein hohes Risiko für Kontoübernahmen barg. Angreifer hätten potenziell unbefugten Zugriff auf Apple-ID-Zugangsdaten erlangen können. Das Update hat eine Größe von rund 8,73 Gigabyte (Build 23F77).

Für Besitzer älterer Geräte, die kein iOS 26 mehr unterstützen, hat Apple iOS 18.7.7 als Notfall-Patch veröffentlicht. Die Aktualisierung zielt auf die Sicherheitslücke DarkSword ab. Technische Details bleiben unter Verschluss, um Missbrauch zu verhindern. Zusammen mit iOS 16.7.16 und iOS 18.9 zeigt dies die anhaltende Bedrohungslage für ältere Geräte.

Der Update-Zyklus behebt zudem Hardware-Probleme, die Anfang des Jahres gemeldet wurden. Besitzer des iPhone 17 und des neuen iPhone Air hatten von GPU-Überhitzung und unzuverlässigem Ladeverhalten berichtet. Apple bestätigt, dass iOS 26.5 Korrekturen für das Temperaturmanagement enthält und die Stabilität des MagSafe-Ladens verbessert.

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Authentifizierungsfehler und Tastatur-Probleme gelöst

In den Tagen vor der Veröffentlichung hatten zahlreiche Nutzer einen „Apple ID nicht autorisiert“-Fehler gemeldet. Der Bug verhinderte offenbar den Zugriff auf iCloud-Dienste und den App Store. Bislang halfen nur manuelle Workarounds wie mehrmaliges Aktivieren des Flugmodus oder das temporäre Umschalten der Geräteregion. iOS 26.5 liefert nun eine dauerhafte Lösung.

Auch die Autokorrektur funktioniert wieder zuverlässiger. Ein Fehler aus iOS 26.2 hatte persistente Probleme verursacht. Obwohl iOS 26.4 bereits eine erste Korrektur brachte, empfiehlt Apple nun, das Tastaturwörterbuch über die Systemeinstellungen zurückzusetzen, um fehlerhafte Einträge zu entfernen.

Weitere Optimierungen betreffen die allgemeine Systemreaktionsfähigkeit. iPhones mit einer Akkukapazität unter 80 Prozent oder weniger als zehn Prozent freiem Speicher neigten zu deutlichen Leistungseinbußen. Die neue Software verbessert das Hintergrundprozess-Management.

Speichermanagement und Spam-Bekämpfung

Apple betont die Bedeutung des Speichermanagements für die Gerätestabilität. Nachrichten-Apps wie WhatsApp können durch doppelte Mediendateien erheblichen Speicherplatz belegen. Experten empfehlen, die Funktion „In Fotos sichern“ in den Chateinstellungen zu deaktivieren und Dateien über fünf Megabyte gezielt zu löschen.

Diese Maßnahmen haben auch eine Sicherheitskomponente: Ein nahezu voller Speicher kann verhindern, dass kritische Sicherheitsupdates heruntergeladen werden. Die Aktualisierungsrate von iOS 26 liegt derzeit bei rund 62 Prozent aller aktiven iPhones – eine hohe Penetration, die Apple erlaubt, Sicherheitspatches effektiv auszurollen.

Ausblick auf die WWDC 2026 und iOS 27

Mit der Stabilisierung von iOS 26 richtet sich der Blick auf die Worldwide Developers Conference vom 8. bis 12. Juni 2026. Apple wird voraussichtlich am Eröffnungstag die erste umfassende Vorschau auf iOS 27 präsentieren.

Erste Berichte deuten auf einen starken Fokus auf künstliche Intelligenz und Siri 2.0 hin. Zu den erwarteten Funktionen gehören „Organize Tabs“ für Safari, das Browser-Tabs automatisch nach Themen gruppiert, sowie generative Bildbearbeitungswerkzeuge namens „Enhance“, „Extend“ und „Reframe“.

Sicherheitsexperten rechnen mit einer weiteren Integration des Diebstahlschutzes und der KI-gesteuerten „Apple Intelligence“-Suite zur Optimierung von Akkulaufzeit und Offline-Diktat. Hartnäckig halten sich zudem Gerüchte über ein 7,7-Zoll-Faltgerät mit dem Arbeitstitel „iPhone Fold“, das erhebliche Anpassungen der iOS-Oberfläche erfordern würde. Für IT-Administratoren und Nutzer gilt aber zunächst: iOS 26.5 installieren, um die aktuellen Sicherheitslücken zu schließen.