Apple vor radikaler Wende: Zehn neue Produktkategorien geplant

Apples designierter CEO John Ternus kündigt zehn neue Hardware-Kategorien an, darunter ein Falt-iPhone und ein günstiges MacBook Neo.

Mit dem bevorstehenden Chefwechsel von Tim Cook zu John Ternus kündigt sich eine beispiellose Expansion an – zehn neue Hardware-Kategorien sollen das Portfolio revolutionieren.**

Neuer CEO, neue Strategie

Am 30. April 2026 legt Apple seine Quartalszahlen vor. Doch die eigentliche Sensation steht noch bevor: Am 1. September übernimmt John Ternus das Ruder von Tim Cook. Marktbeobachter rechnen mit einem radikalen Kurswechsel. Statt wie in den vergangenen 15 Jahren nur wenige neue Produktlinien wie die Apple Watch, AirPods oder die Vision Pro auf den Markt zu bringen, plant Ternus gleich zehn neue Hardware-Kategorien.

Im Zentrum steht das Falt-iPhone. Brancheninsider erwarten die Enthüllung bereits Mitte September 2026 – nur zwei Wochen nach Ternus‘ Amtsantritt. Der Preis soll bei rund 2.000 Euro liegen. Doch das ist nur der Anfang: Ein Smart Home Hub, ein Tischroboter, Sicherheitskameras, eine KI-gesteuerte Halskette und AirPods mit integrierten Kameras stehen ebenfalls auf der Liste.

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Chinesischer Markt als Gradmesser

Der Führungswechsel kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt. In Großchina – Apples drittgrößtem Markt – läuft das Geschäft wieder rund. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte der Konzern dort 64,3 Milliarden Euro Umsatz. Im ersten Quartal 2026 sicherte sich Apple einen Marktanteil von 19 Prozent und landete damit auf Platz zwei hinter den Lokalmatadoren. Die iPhone-17-Serie spülte mit 25 Milliarden Euro Rekordumsatz in die Kassen – ein Plus von 35 Prozent im Jahresvergleich.

Doch die Herausforderungen bleiben gewaltig: Huawei und Xiaomi drängen massiv, geopolitische Risiken schweben über dem Geschäft. Zudem fehlt Apples KI-Suite in China weiterhin. Analysten von IDC sehen in der Diversifizierung der Lieferkette – der sogenannten „China plus one“-Strategie – eine der wichtigsten Aufgaben für Ternus.

Kampfansage im Laptop-Markt

Apple will 2026 zum drittgrößten Laptop-Hersteller der Welt aufsteigen – nur Lenovo und HP sollen vorne bleiben. Das Ziel: 28 Millionen ausgelieferte Geräte. Den Löwenanteil soll das neue „MacBook Neo“ stemmen, ein Einstiegsgerät für rund 600 Euro. Marktforscher von Sigmaintell rechnen mit zehn Millionen verkauften Neo-Exemplaren, während Air- und Pro-Linien die restlichen 18 Millionen beisteuern.

Für das Premium-Segment ist das „MacBook Ultra“ geplant – ursprünglich für Anfang 2027, doch Lieferengpässe bei RAM-Bauteilen verzögern den Start. Das Gerät soll ein OLED-Touchscreen, eine Dynamic-Island-Oberfläche und die nächste Generation der M6-Chips erhalten, gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren von TSMC. Erstmals kommt auch ein hauseigenes 5G-Modem mit dem Codenamen C1X zum Einsatz.

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Blick in die Zukunft: iPhone 20 und AR-Brille

Für das Jahr 2027 planen die Kalifornier ein Jubiläums-iPhone – möglicherweise „iPhone 20“ genannt. Es soll ein mikro-gebogenes OLED-Display ohne Polarisator erhalten, das dünner ist, heller leuchtet und weniger Strom verbraucht. Die AR-Brille hingegen lässt weiter auf sich warten: Interne Entwicklungsziele liegen zwischen 2028 und 2030.

Finanzen: Stabile Zahlen, gewaltige Investitionen

Für das erste Quartal 2026 erwarten Analysten einen Umsatz von 95,4 Milliarden Euro bei einem Gewinn je Aktie von 1,66 Euro. Besonders die Servicesparte wächst zweistellig um 12,6 Prozent. Apples hauseigene Unified Memory Architecture (UMA) sichert weiterhin hohe Margen.

Doch der Wettbewerb schläft nicht: Die fiele größten Hyperscaler – Microsoft, Google, Amazon und Meta – investieren in diesem Jahr gemeinsam 630 Milliarden Euro in KI-Infrastruktur. Apple setzt dagegen auf eigene Chip-Entwicklung, um bei den Kosten für KI-Berechnungen die Nase vorn zu behalten.

Die „Ternus-Ära“ wird zeigen, ob Apple den Spagat schafft: Vom günstigen Einsteiger-Laptop bis zum ultrateuren Falt-Handy und futuristischer AR-Hardware. Die nächsten fünf Jahre entscheiden, ob der Konzern seine Abhängigkeit vom iPhone durchbrechen kann.