Apple Wallet: Digitale Ausweise jetzt in 13 US-Bundesstaaten

Apples digitale Ausweise sind in 13 US-Bundesstaaten und Puerto Rico verfügbar. iOS 27 soll Wallet-Funktionen erweitern.

Die Integration staatlicher Identitätsdokumente in digitale Ökosysteme schreitet in den Vereinigten Staaten voran. Mit Stand vom 6. September 2026 unterstützt die Apple Wallet nun in 13 US-Bundesstaaten sowie im Außengebiet Puerto Rico die Hinterlegung von Führerscheinen und staatlichen Ausweisen. Damit setzt sich ein Trend fort, der im März 2022 mit der Einführung in Arizona seinen Anfang nahm und seither kontinuierlich auf weitere Regionen ausgeweitet wurde.

Kontinuierliche Expansion der digitalen Identität

Seit dem Start der Funktion vor über vier Jahren hat Apple die Liste der unterstützten Regionen sukzessive erweitert. Nach der initialen Einführung in Arizona im Frühjahr 2022 folgten Maryland im Mai 2022 und Colorado im November desselben Jahres.

Im Jahr 2023 kam im Mai Georgia hinzu. Das Jahr 2024 markierte eine Phase beschleunigten Wachstums mit Neuzugängen in Ohio (Juli), Hawaii (August), Kalifornien (September), Iowa (Okt) und New Mexico (Dezember).

In den vergangenen zwölf Monaten wurde die Abdeckung durch die Integration von Montana (August 2025), North Dakota (September 2025), West Virginia (Oktober 2025) und Illinois (November 2025) weiter vervollständigt. Berichten zufolge ist die Einführung in sieben weiteren Bundesstaaten bereits in Planung, was die Reichweite des digitalen Identitätsnachweises in naher Zukunft signifikant erhöhen dürfte.

Anzeige

Wer sich mit der zunehmenden Digitalisierung von Ausweisen befasst, sollte auch die grundlegenden Sicherheitsmechanismen seines Geräts beherrschen. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie iOS-Updates sicher installieren und Ihre Privatsphäre optimal schützen. Sichere iOS-Updates: Kostenlosen Ratgeber jetzt herunterladen

Einsatzbereiche und technische Voraussetzungen

Trotz der wachsenden geografischen Abdeckung bleibt der Einsatzbereich der digitalen Dokumente spezialisiert. Aktuell werden die in der Apple Wallet hinterlegten Führerscheine und IDs an über 250 US-Flughäfen als gültiger Identitätsnachweis akzeptiert. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass diese digitalen Versionen herkömmliche physische Dokumente bei Polizeikontrollen derzeit noch nicht ersetzen können.

Für die Nutzung dieser Funktionen gelten spezifische technische Anforderungen. Anwender benötigen mindestens die Betriebssystemversionen iOS 26.1 beziehungsweise watchOS 26.1. Bei technischen Problemen, wie etwa fehlgeschlagenen Verifizierungen oder abgelehnten Karten, empfehlen Experten das Entfernen und erneute Hinzufügen der entsprechenden Dokumente.

Zudem müssen Sicherheitsmerkmale wie Face ID oder Touch ID aktiviert sein, und die Regionseinstellungen des Geräts müssen mit dem Ausstellungsort des Dokuments übereinstimmen.

Neuerungen mit iOS 27 und Sicherheitsvorkehrungen

Im Zusammenhang mit dem für den 9. September 2026 erwarteten Apple-Event zeichnen sich umfassende Aktualisierungen für die Wallet-Infrastruktur ab. Die Einführung von iOS 27, die für den Zeitraum zwischen dem 10. und 20. September erwartet wird, soll den Bezahlvorgang über Apple Pay optimieren.

Anzeige

Mit den neuen System-Versionen kommen oft viele neue Begriffe und Funktionen auf die Nutzer zu, die nicht immer selbsterklärend sind. Dieses Gratis-Lexikon erklärt die 53 wichtigsten Begriffe der Apple-Welt in einfachen Worten – ideal, um bei Neuerungen wie iOS 27 den Überblick zu behalten. Kostenloses iPhone-Lexikon als PDF sichern

Geplant sind unter anderem eine neue Grid-Ansicht für Karten sowie die Anzeige von Guthaben, Belohnungen und Ratenzahlungsoptionen. Zudem soll es ab dieser Version möglich sein, QR-Codes direkt in der Wallet-App zu hinterlegen.

Für Nutzer, die die Installation einer Public Beta von iOS 27 in Erwägung ziehen, mahnen Fachleute zur Vorsicht beim Datenmanagement. Da sich iCloud-Backups mit Daten aus Beta-Versionen überschreiben und eine Wiederherstellung auf eine stabile iOS-Version mit diesen Backups oft nicht möglich ist, wird dringend die Erstellung eines verschlüsselten lokalen Backups auf einem Computer empfohlen.

Hierbei muss das iPhone per USB verbunden und die Verschlüsselung manuell aktiviert werden, um sicherzustellen, dass sensible Informationen wie Passwörter, Gesundheitsdaten und WLAN-Einstellungen gesichert werden.

Ohne diese Verschlüsselung gehen diese spezifischen Datensätze bei einer lokalen Sicherung verloren. Anwender sollten zudem vor größeren Updates regelmäßig den Systemstatus der Apple-Dienste prüfen, um serverseitige Störungen auszuschließen.