Der Technologiekonzern Apple bereitet eine umfassende Erweiterung seines Trade-In-Programms vor, die die Abwicklung von Gerätewechseln für Nutzer deutlich flexibler gestalten könnte. Wie am 12. August bekannt wurde, soll die Apple Wallet künftig in der Lage sein, Angebote für die Inzahlungnahme von Altgeräten über einen Zeitraum von bis zu 90 Tagen zu speichern. Entsprechende Hinweise wurden im Programmcode der sogenannten Guide-App sowie in der fu00fcnften Beta-Version von iOS 27 identifiziert.
Verlu00e4ngerung der Gu00fcltigkeitsfristen und technische Umsetzung
Bisher sind Trade-In-Angebote bei Apple lediglich fu00fcr einen Zeitraum von 14 Tagen gu00fcltig. Die im Code entdeckte Neuerung sieht vor, diese Frist auf 90 Tage auszuweiten. Die Speicherung der Angebote in der Wallet-App soll dabei u00fcber einen QR-Code erfolgen, den Nutzer bei Bedarf vorzeigen ku00f6nnen. Technisch basiert diese Funktion auf dem sogenannten TradeInKit-Framework.
Berichten vom 12. August zufolge wird die Funktion serverseitig kontrolliert. Obwohl die entsprechenden Code-Fragmente in der neuesten Beta-Software gesichtet wurden, ist das Feature fu00fcr die breite Nutzerschaft aktuell noch nicht aktiv. Durch die lu00e4ngere Vorhaltung der Angebote in der Wallet-App wu00fcrde Apple den Upgrade-Zyklus fu00fcr Hardware vereinfachen. Nutzer ku00f6nnten sich so bereits fru00fchzeitig ein Angebot fu00fcr ihr Altgerät sichern und dieses u00fcber ein Vierteljahr hinweg digital verfu00fcgbar halten, bevor sie den eigentlichen Kauf eines Neugeräts abschlieu00dfen.
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Anpassung der Ankaufswerte fu00fcr Hardware
Parallel zu den technischen Vorbereitungen fu00fcr die Wallet-Integration hat Apple bereits in der vergangenen Woche die finanziellen Konditionen fu00fcr sein Ankaufprogramm u00fcberarbeitet. Seit dem 6. August gelten in den USA erhu00f6hte Trade-In-Werte fu00fcr verschiedene Produktkategorien, darunter iPhones, Macs und iPads.
Die Anpassungen betreffen mehrere High-End-Modelle des Herstellers. Fu00fcr ein iPhone 16 Pro Max gewu00e4hrt Apple nun einen Anrechnungswert von bis zu 720 US-Dollar, was eine Steigerung gegenu00fcber dem vorherigen Wert von 695 US-Dollar darstellt. Auch im Computer-Segment wurden die Preise nach oben korrigiert: Der maximale Wert fu00fcr ein MacBook Pro stieg von 690 US-Dollar auf 855 US-Dollar. Eine deutliche Anhebung erfuhr zudem der Mac Studio, fu00fcr den Kunden im Rahmen des Programms nun bis zu 1.305 US-Dollar erhalten ku00f6nnen, nachdem der Wert zuvor bei 1.045 US-Dollar gelegen hatte.
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Erweiterung um Drittanbieter-Geru00e4te
Zusu00e4tzlich zu den wertmu00e4u00dfigen Anpassungen bei den eigenen Produkten wurden am 6. August auch die Listen fu00fcr Fremdgeru00e4te aktualisiert. Apple hat in diesem Zusammenhang verschiedene Android-Smartphones neu in das Trade-In-Portfolio aufgenommen oder deren Status angepasst. Zu den gelisteten Modellen gehu00f6ren unter anderem das Pixel 9, das Galaxy S21 Ultra sowie das OnePlus 13.
Diese strategische Ausweitung sowohl der technischen Infrastruktur u00fcber die Wallet-App als auch der finanziellen Anreize unterstreicht Apples Bestreben, den Umstieg von Altgeru00e4ten u2013 auch von Konkurrenzherstellern u2013 auf aktuelle Modelle der eigenen Marke attraktiver zu gestalten. Wann die 90-Tage-Speicherung offiziell fu00fcr alle Nutzer freigeschaltet wird, bleibt abzuwarten, da die Funktion derzeit noch an den Beta-Status von iOS 27 und serverseitige Freigaben gebunden ist.

