Apple plant offenbar die Rückkehr einer Luxus-Variante seiner Smartwatch – und bereitet gleichzeitig den größten Chip-Sprung seit Jahren vor.
Die Gerüchteküche brodelt: Nach Informationen von Branchenkennern könnte Apple bereits im September eine Keramik-Edition der Apple Watch vorstellen. Das edle Material verschwand zuletzt 2019 aus dem Sortiment – nun deutet sich eine Renaissance an. Ein Comeback hätte durchaus Symbolkraft, denn Keramik stand bei Apple stets für die absolute Premium-Klasse.
Luxus mit Tradition: Die Geschichte der Keramik-Edition
Erstmals bot Apple die Keramik-Variante 2016 mit der Series 2 in Weiß an, ein Jahr später folgte eine graue Version. Ihren vorerst letzten Auftritt hatte die Luxus-Ausführung 2019 mit der Series 5 – damals zu einem Einstiegspreis von umgerechnet rund 1.150 Euro. Mit der Series 6 strich Apple die Keramik-Option 2020 ersatzlos und setzte stattdessen auf Titan.
Die mögliche Rückkehr deutet auf eine Strategie hin, die Apple bereits von anderen Produktlinien kennt: eine klare Differenzierung zwischen Massenmarkt und exklusivem Segment. Ob die Keramik-Variante erneut unter dem Label „Edition“ vermarktet wird, bleibt abzuwarten.
Chip-Sprung nach drei Jahren Durststrecke
Die Keramik-News kommen nicht isoliert: Für September werden die Apple Watch Series 12 und die Ultra 4 erwartet. Während eine grundlegende Design-Überarbeitung ausbleiben dürfte, steht offenbar ein bedeutender technischer Meilenstein an – der erste größere Prozessor-Sprung seit 2023.
Die Gerüchte im Überblick:
- Leistung: Ein neuer Chip soll Effizienz und Performance spürbar verbessern und die seit der Series 9 beziehungsweise Ultra 2 verwendete Architektur ablösen
- Gesundheit: watchOS 27 soll Verbesserungen bei der Herzfrequenzmessung und Stabilität bringen
- Preise: Die Series 12 könnte leicht teurer werden – Einstiegspreise um 400 Euro statt der bisherigen rund 370 Euro
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Eine umfassendere Neugestaltung mit neuem Band-System und größerem Akku ist offenbar erst für 2027 mit der Series 13 geplant.
Apples Ultra-Offensive: Mehr als nur Uhren
Die Material-Diskussion ist Teil einer größeren Strategie: Apple soll die „Ultra“-Marke auf mehrere Produktlinien ausweiten wollen. Branchenbeobachter rechnen bis Anfang 2027 mit einem iPhone Ultra mit faltbarem Display, AirPods Ultra mit Infrarot-Kameras für die Siri-Integration sowie einem MacBook Ultra mit OLED-Touchscreen.
Kurzfristig hat Apple zudem sein Trade-in-Programm erweitert: Auch neuere Android-Geräte wie das Galaxy S21 Ultra 5G oder das Pixel 9 Pro XL werden nun beim Kauf neuer Apple-Produkte angerechnet.
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Wettbewerb und Sicherheitslücke
Während Apple auf den Herbst blickt, schläft die Konkurrenz nicht: Google bringt am 12. August die Pixel Watch 5 mit 64 Gigabyte Speicher, Wear OS 7 und spezieller Pulserkennung auf den Markt.
Abseits der Produktneuheiten sorgt derweil eine Sicherheitslücke für Aufsehen: Die als „usbliter8″ bekannte Schwachstelle betrifft ältere Apple-Hardware wie die Watch Series 4 und 5. Da der Fehler in SecureROM und USB-Controller liegt, lässt er sich nicht per Software-Update beheben – ein Angriff erfordert allerdings physischen Zugriff auf das Gerät. Für die Erforschung solcher kritischer Schwachstellen zahlt Apple Belohnungen von bis zu 500.000 US-Dollar.

