Die aktuellen Trade-In-Angebote geben Verbrauchern eine Orientierung, während sich der Sekundärmarkt für Wearables an veränderte Hardwarekosten anpasst. Interessant: Apple hält die Preise für die Watch-Reihe stabil – trotz deutlicher Erhöhungen bei anderen Produkten.
So viel ist Ihre Apple Watch Series 10 noch wert
Die höchsten Ankaufangebote erzielt aktuell die GPS+Cellular-Version des 46-Millimeter-Modells. Hier zahlen Anbieter wie Gadget GoGo bis zu 189,60 Euro. Die kleinere 42-Millimeter-Variante liegt bei 181,60 Euro. Wer die reine GPS-Ausführung besitzt, muss mit etwas weniger rechnen: 173,60 Euro für die große, 165,60 Euro für die kleine Version.
Auch die Sondereditionen folgen diesem Muster. Die Hermes-Modelle werden mit 181,60 Euro (46mm) und 173,60 Euro (42mm) bewertet. Am unteren Ende der Skala liegen die Nike-Varianten mit 165,60 Euro beziehungsweise 157,60 Euro.
Ein entscheidender Faktor bleibt der Zustand des Geräts. Geräte mit „schlechter“ Bewertung erzielen rund 30 Prozent weniger als die genannten Richtwerte. Besitzer älterer Modelle haben es schwerer: Für die Apple Watch Nike Series 3 bieten einige Plattformen gar keine Ankaufoptionen mehr an. Wer solche Legacy-Geräte verkaufen will, ist auf private Marktplätze angewiesen.
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Apples Preispolitik: Watch bleibt verschont
Die stabilen Trade-In-Werte überraschen nicht, denn Apple selbst hat die Preise für die Watch-Reihe nicht angetastet. Anders sieht es bei Macs und iPads aus: Am 25. Juni 2026 zogen die Preise um 30 bis 1.300 Euro an. Grund ist eine globale Knappheit an Speicherchips, ausgelöst durch die hohe Nachfrage nach KI-Anwendungen.
Konkret bedeutet das: Das MacBook Neo kostet nun 699 Euro statt 599 Euro. Das 1TB MacBook Pro schlägt mit 1.999 Euro zu Buche. Den größten Sprung machte das Mac Studio M3 Ultra – von 3.999 auf 5.299 Euro. iPhone, AirPods und eben die Apple Watch blieben bisher außen vor. Branchenbeobachter vermuten, dass die Watch deutlich weniger Speicher benötigt als Hochleistungscomputer.
Doch die Ruhe könnte trügerisch sein. Im ersten Quartal 2026 wuchsen die Auslieferungen der Apple Watch um 21 Prozent im Jahresvergleich. Analysten erwarten mögliche Preisanpassungen für die Wearable-Reihe im Laufe des Jahres – vielleicht zeitgleich mit der Einführung neuer Sensoren in kommenden Modellen.
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watchOS 27: Die nächste Generation steht bereit
Während Verbraucher über den Verkauf ihrer aktuellen Hardware nachdenken, treibt Apple die Softwareentwicklung voran. Am 27. Juni 2026 erschien die zweite Beta von watchOS 27 für die Apple Watch Ultra 3. Der Fokus liegt auf Apple Intelligence.
Die neue Version bringt ein überarbeitetes Siri mit, das die meisten Anfragen direkt auf dem Gerät verarbeitet. Möglich sind natürliche Sprachbefehle mit mehreren Schritten sowie Übersetzungen in über 20 Sprachen. Die öffentliche Veröffentlichung ist für September 2026 geplant.
Um die bestehende Nutzerbasis zu unterstützen, startete Apple am 29. Juni kostenlose Schulungen unter dem Titel „Get Started: Apple Watch“ in seinen Filialen. Die bis zum 12. Juli laufenden Sessions decken Gesundheitsüberwachung, Workout-Funktionen und Sicherheitsfunktionen ab. Ein klares Signal: Apple setzt weiter auf Gesundheitsthemen, während es sich auf den nächsten Produktzyklus vorbereitet.

