Während Apple zeitgleich die Preise für Macs, iPads und andere Hardware anhebt, purzeln die Preise für die aktuelle Smartwatch-Generation bei Händlern wie Amazon und Walmart.
Deutliche Preisnachlässe bei Series 11 und Ultra
In der letzten Juniwoche verzeichneten Marktbeobachter historische Tiefststände für die Apple Watch Series 11. Das 42-mm-GPS-Modell fiel auf 279 Euro – ein satter Rabatt von 30 Prozent gegenüber dem ursprünglichen Preis von 399 Euro. Die 46-mm-GPS-Version kostete zeitweise nur 309 Euro statt der üblichen 429 Euro.
Noch deutlicher fielen die Nachlässe bei den Premium-Modellen aus. Am 26. Juni war die 46-mm-Gold-Titan-Variante mit Mobilfunk für 569,97 Euro zu haben – ein Abschlag von fast 180 Euro gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung von 749 Euro. Die Apple Watch Ultra 3. Generation mit Cellular folgte dem Trend: Das 49-mm-Modell lag bei 649 Euro, satte 150 Euro unter dem Normalpreis.
Für Einsteiger gab es die Watch SE 3. Generation ab 199,99 Euro für das 40-mm-GPS-Modell.
Um Verbrauchern die Orientierung zu erleichtern, startete das Portal iClarified am 27. Juni 2026 einen Apple-Watch-Preis-Tracker. Das Tool überwacht in Echtzeit die Preise aller aktuellen Modelle in verschiedenen Ausführungen und Konnektivitätsoptionen.
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Gesundheitsfunktionen als Trumpf
Die Series 11 punktet weiterhin mit einem umfangreichen Gesundheitspaket. Zu den von der US-Gesundheitsbehörde FDA zugelassenen Funktionen zählen die Erkennung von Vorhofflimmern sowie EKG-Funktionen. Neu hinzugekommen sind in dieser Generation die Bluthochdruck-Benachrichtigungen und die Schlafapnoe-Erkennung – für viele Nutzer echte Kaufargumente.
Die technische Ausstattung liest sich ebenfalls beeindruckend: 64 GB Speicher, ein stets aktives Display, 5G-Konnektivität und Kompatibilität mit dem kommenden watchOS 27. Die Akkulaufzeit beträgt je nach Konfiguration bis zu 48 Stunden. Besonders praktisch: Nach nur 15 Minuten Ladezeit ist der Akku für acht Stunden Nutzung wieder fit. Die Uhr ist wasserdicht bis 50 Meter Tiefe und verfügt über ein besonders kratzfestes Display.
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Preisexplosion bei Macs und iPads – Watch bleibt verschont
Die Rabatte bei der Apple Watch stehen in scharfem Kontrast zu den jüngsten Preiserhöhungen bei anderen Apple-Produkten. Erst Anfang der Woche bestätigten Branchenberichte, dass Apple die Preise für Macs, iPads, HomePods und die Vision Pro angehoben hat. Grund ist eine globale Knappheit bei Speicherchips, die die Produktionskosten in die Höhe treibt.
Konzernchef Tim Cook hatte die Anpassungen zuvor als unvermeidlich bezeichnet. Die konkreten Aufschläge im Überblick:
- MacBook Neo: von 599 auf 699 Euro
- 14-Zoll-MacBook Pro: von 1.700 auf 2.000 Euro
- iPad Pro: von 1.000 auf 1.200 Euro
- HomePod mini: von rund 100 auf 130 Euro
- Vision Pro: von 3.500 auf knapp 3.700 Euro
iPhone, Apple Watch und AirPods blieben von der jüngsten Preisrunde bislang verschont. Branchenkenner warnen jedoch: Die aktuellen Tiefstpreise seien nur vorübergehend. Mit Ablauf der Mid-Year-Sales am 26. Juni dürften viele Händler wieder zu den regulären Preisen zurückkehren. Wer zuschlagen will, sollte sich also beeilen.

