Apple hat einem Bericht von Bloomberg zufolge den 9. September 2026 als Termin für die Vorstellung der Apple Watch Series 12 und der Ultra 4 gesetzt. Größere Neuerungen sind laut dem Bericht, den das Portal macrumors.com aufgriff, jedoch nicht zu erwarten – die neuen Modelle sollen sich nur geringfügig von ihren Vorgängern unterscheiden. Eine offizielle Bestätigung durch Apple selbst steht bislang aus.
Neuer Chip als wichtigste Neuerung
Im Zentrum der Gerüchte steht ein neuer Prozessor mit dem Codenamen T8320, der als S11-Chip vermarktet werden könnte. Laut einem Bericht von ibtimes.com.au wäre dies die erste spürbare Leistungsverbesserung seit Jahren.
Zudem soll Apple eine Keramik-Gehäusevariante in Weiß und Dunkelgrau unter dem internen Codenamen „Iceman“ getestet haben – eine Materialoption, die zuletzt 2017 bei der Series 3 angeboten wurde.
Das Portal tomsguide.com schätzt, dass eine solche Keramikversion der Series 12 bei 1.499 US-Dollar starten könnte; zum Vergleich: Die Keramikvariante der Series 5 kostete bei ihrem Start 2019 noch 1.299 US-Dollar.
Gesundheitsfunktionen im Fokus
Mehrere Berichte deuten auf Verbesserungen im Gesundheitsbereich hin. Laut idropnews.com testet Apple eine kontinuierliche Herzfrequenzmessung, während aktuelle Modelle die Herzfrequenz nur periodisch und lediglich bei Workouts durchgehend erfassen. cultofmac.com berichtet zudem, dass Apple seine Health- und Fitness-Apps überarbeiten will, orientiert an Anbietern wie Whoop und Oura.
Für die Ultra 4 wird laut pc-tablet.com eine FDA-geprüfte Erkennung von Bluthochdruck erwartet. Langfristig peilt Apple laut macrumors.com bis 2030 eine Blutzuckermessung an. Nicht geplant sind hingegen laut ibtimes.com.au Touch ID oder ein Gesundheitssensor im Armband.
Kein SE-Modell, kein Redesign
Für dieses Jahr ist laut macrumors.com keine neue Apple Watch SE 4 vorgesehen. Auch ein grundlegendes Redesign bleibt aus – ein solches könnte laut idropnews.com erst mit der Series 13 in den Jahren 2027 oder 2028 kommen.
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watchOS 27 bringt Siri-KI und neue Funktionen
Parallel zur Hardware-Vorstellung treibt Apple die Software voran: Am 31. August 2026 verteilte das Unternehmen laut macrumors.com die achte Beta-Version von watchOS 27 an Entwickler. Sie enthält eine KI-gestützte Siri, ein dynamisches App-Raster, Verbesserungen an der „Liquid Glass“-Optik sowie einen „Workout Buddy“ mit neuen Metriken und eine überarbeitete „Find My“-App mit präziserer Ortung.
Die Siri-KI-Funktion setzt laut macrumors.com mindestens ein iPhone 15 Pro oder neuer voraus. Release-Candidate-Versionen von watchOS 27 werden laut 9to5mac.com erst nach dem September-Event erwartet.
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Zubehörmarkt: Detaillierte Werte zum Trail Loop Band
Abseits der offiziellen Apple-Produkte kursieren auf der Plattform dazhe.com detaillierte technische Angaben zu einem sogenannten Trail Loop Band. Demnach verfügt das Armband über 372 Mikroperforationen auf der Vorderseite und 216 Leitkanäle auf der Rückseite, die die Temperaturanstiegsrate am Handgelenk um 3,2 Grad Celsius pro Stunde senken sollen.
Die Schweißableitung liege bei 11,3 Millimetern pro Sekunde, die Quermigrationseffizienz sei um 47 Prozent gesteigert. Eine 0,3 Millimeter starke Heißklebekantenversiegelung soll die Verarbeitung sichern, wobei die Größe XS bei Handgelenken unter 135 Millimetern rutschen könne.
Fünf TPU-Stützstreifen sollen zudem die Druckschwankung des Herzfrequenzsensors auf ±0,8 Kilopascal begrenzen, während Nickel-Titan-Legierungsfasern ihre Form zwischen -10 und 45 Grad Celsius beibehalten sollen.
Die Fluorbeschichtung des Bandes gilt laut den Angaben als wasserabweisend, reagiere aber empfindlich auf stark alkalische Insektenschutzmittel; die Lasermikroporen könnten mit Harzrückständen verkleben. Nach UV-Alterung sinke die Bruchdehnung auf 241 Prozent, bleibe damit aber über dem angegebenen Sicherheitsschwellenwert von 200 Prozent.
Mehr zum Thema bei MacRumors: „New Apple Watch Series 12 and Apple Watch Ultra 4 Features Revealed“

