Apple bereitet einem Bericht des südkoreanischen Portals digitaltoday.co.kr zufolge den Marktstart der Apple Watch Ultra 4 und der Series 12 vor. Die neuen Modelle sollen im September 2026 gemeinsam mit dem neuen iPhone vorgestellt werden. Die Neuerungen konzentrieren sich demnach nicht auf ein neues Design, sondern auf Chip-Leistung und Gesundheitsüberwachung – möglicherweise angetrieben von einem S11-Chip.
Schnellere Chips, bessere Gesundheitssensoren
Auch Berichte von Bloomberg-Journalist Mark Gurman und dem Branchendienst Digitimes deuten laut hindustantimes.com auf schnellere Chips und verbesserte Sensoren für die kommenden Modelle hin – möglicherweise inklusive Warnfunktionen für Bluthochdruck.
Das Portal geeky-gadgets.com präzisiert für die Series 12 einen S12-Chip, verbesserte Gesundheitssensoren mit Hypertonie-Erkennung, eine längere Akkulaufzeit sowie neue Armbänder. Die Preise sollen zwischen 399 und 429 US-Dollar liegen.
Eine mögliche Funktion zur Erkennung von Bluthochdruck steht laut digitaltoday.co.kr derzeit unter Prüfung der US-Gesundheitsbehörde FDA. Für die Ultra 4 wird zudem eine Keramik-Gehäuseoption diskutiert.
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Das Portal vokjerseys.com berichtet über weitere mögliche Neuerungen bei der Ultra 4: ein dünneres Redesign, einen Fingerabdruckscanner, doppelte Sensoren für eine verbesserte Blutdrucküberwachung sowie eine längere Akkulaufzeit – der Marktstart könnte demnach im Herbst 2026 oder erst 2027 erfolgen.
Parallel dazu hat Apple laut funtrailx.com die zweite Beta von watchOS 27 für die Apple Watch Ultra 3 veröffentlicht, die unter anderem Siri-KI-Funktionen und einen verbesserten Workout Buddy enthält. Die offizielle Veröffentlichung wird für September erwartet.
Eingebettet in ein größeres September-Event
Laut sina.cn ist die Vorstellung der Apple Watch Series 12 und Ultra 4 Teil eines größeren September-Events, bei dem auch die iPhone-18-Pro-Modelle sowie ein faltbares iPhone Ultra erwartet werden – das Standard-iPhone 18 soll dagegen erst im Frühjahr 2027 folgen.
Berichten zufolge soll bei diesem Event auch der neue Apple-COO John Ternus am 9. September eine Rolle spielen. Laut macrumors.com soll der A20-Pro-Chip im iPhone 18 Pro bis zu 18 Prozent schneller und 30 Prozent energieeffizienter als der A19 Pro ausfallen, gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren.
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Marktanteile geraten in Bewegung
Der Zeitpunkt der Neuvorstellungen fällt in eine Phase, in der sich Apples Position im Smartwatch-Markt leicht verschiebt. Laut phonearena.com führte Apple den Smartwatch-Markt im zweiten Quartal 2026 mit einem Anteil von 46 Prozent an, nach 48 Prozent im Vorjahresquartal.
Die Smartwatch-Verschiffungen insgesamt legten um 6 Prozent im Jahresvergleich zu, während einfache Fitnessbänder um 9 Prozent zurückgingen; die gesamten Wearables-Verschiffungen sanken um 2 Prozent.
Bei den Wettbewerbern zeigt sich laut sammobile.com eine Verschiebung: Garmin steigerte seinen Smartwatch-Anteil im zweiten Quartal 2026 von 11 auf 15 Prozent und zog damit gleichauf mit Samsung, dessen Anteil von 17 auf 15 Prozent fiel.
Eine Erholung Samsungs wird für das dritte Quartal 2026 mit den Modellen Galaxy Watch 9 und Ultra 2 für möglich gehalten. Im gesamten Wearable-Band-Markt führte laut technode.com Huawei mit einem auf 18 Prozent gestiegenen Anteil.
Für das erste Quartal 2026 hatte shootersupply.org zuvor von einem Anstieg der Smartwatch-Verschiffungen um 4 Prozent im Jahresvergleich berichtet, wobei Apple mit 23 Prozent globalem Anteil (plus 21 Prozent im Jahresvergleich) führte.
In China legten die Verschiffungen um 15 Prozent zu, dort dominierte allerdings Huawei mit 40 Prozent Marktanteil. Der globale Durchschnittsverkaufspreis stieg um 6 Prozent, während Samsungs Verschiffungen um 28 Prozent einbrachen.
Steigende Kosten, neue Gerätekategorien
Laut finance.biggo.com dürften steigende Komponentenkosten die Preise in der zweiten Jahreshälfte 2026 branchenweit nach oben treiben. Parallel gewinnt laut thefastmode.com eine neue Gerätekategorie an Bedeutung: Bildschirmlose Tracker wie Fitbit Air und Garmin Cirqa machen inzwischen mehr als 15 Prozent der Verschiffungen einfacher Fitnessbänder aus.

