Branchenkreisen zufolge soll die vierte Generation des Outdoor-Begleiters im Herbst 2026 erscheinen – wahrscheinlich zeitgleich mit dem iPhone 18 Pro. Einige Signale aus der Lieferkette deuten allerdings auch auf eine mögliche Verschiebung ins Jahr 2027 hin.
Schlankeres Gehäuse, größeres Display
Das auffälligste Merkmal der neuen Ultra dürfte das Gehäuse sein. Apple arbeitet offenbar an einem dünneren Titanrahmen – die Rede ist von einer Reduzierung der Dicke um rund 15 Prozent. Gleichzeitig soll das Display wachsen. Die OLED-Panels kommen Berichten zufolge von LG und versprechen eine höhere Helligkeit als bisher.
Frühere Gerüchte über einen integrierten Fingerabdruckscanner oder Touch ID haben sich dagegen offenbar zerschlagen. Apple setzt bei der biometrischen Sicherheit wohl auf andere Lösungen.
Acht Sensoren für die Gesundheit
Der eigentliche Clou sitzt aber auf der Rückseite: Ein kreisförmiges Hardware-Modul mit acht Sensoren soll die Gesundheitsüberwachung auf ein neues Niveau heben. Das wäre eine Verdopplung der Sensorzahl im Vergleich zu den Vorgängermodellen.
Herzstück der neuen Technik ist eine Blutdruckmessung. Anders als klassische Oberarm-Manschetten soll die Uhr aber keine exakten systolischen und diastolischen Werte liefern. Stattdessen erkennt sie Bluthochdruck-Trends und alarmiert den Träger bei kritischen Entwicklungen. Die Funktion befindet sich derzeit in der Prüfung durch die US-Arzneimittelbehörde FDA.
Ein nicht-invasiver Blutzuckersensor – von vielen Diabetikern sehnlichst erwartet – wird mit dieser Generation hingegen nicht kommen.
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Effizienterer Chip für längere Laufzeit
Im Inneren der Ultra 4 werkelt ein neuer S-Prozessor, vermutlich mit der Bezeichnung S11. Der Fokus liegt hier klar auf Energieeffizienz. Das ist auch dringend nötig: watchOS 27 soll die KI-Funktionen von Apple Intelligence tief in die Uhr integrieren – das kostet Rechenleistung.
Trotz des dünneren Gehäuses könnte die Akkulaufzeit sogar steigen. Die aktuelle Ultra 3 hält 42 Stunden durch. Dank des sparsameren Chips könnte die Ultra 4 diese Marke übertreffen, selbst wenn der Akku physisch etwas schrumpft.
Wettbewerb schläft nicht
Die Gerüchte kommen zu einem strategisch günstigen Zeitpunkt. Samsung hat für den 22. Juli 2026 ein Galaxy Unpacked in London angekündigt. Erwartet werden dort die Galaxy Watch 9 und eine zweite Generation der Galaxy Watch Ultra.
Und auch die Zukunft der gesamten Apple-Watch-Reihe ist bereits in den Schlagzeilen: Für 2027 zeichnet sich ein radikaler Bruch ab. Die Series 13 soll dann ein neues Band-System einführen, das nicht mehr mit den bisherigen Armbändern kompatibel ist. Das aktuelle System stammt aus dem Jahr 2015.
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Premium bleibt Premium
Die Ultra 4 wird ihren Luxus-Status wohl auch preislich untermauern. Analysten rechnen mit einem Einstiegspreis oberhalb der aktuellen 799 Euro. Die neuen Sensoren und das überarbeitete Titan-Gehäuse treiben die Kosten in die Höhe. Aktuelle Händler haben die Ultra 3 zuletzt mit Rabatten angeboten – ein klares Zeichen, dass die Lager für das neue Modell geräumt werden.

