Im kommenden September wird Apple voraussichtlich die nächste Generation seiner Wearables vorstellen. Berichten zufolge plant der Technologiekonzern die Markteinführung der Apple Watch Ultra 4 sowie der Apple Watch Series 12 zeitgleich mit der neuen iPhone-Reihe, dem iPhone 18 Pro.
Nach einer Phase geringfügiger technischer Neuerungen deuten aktuelle Informationen auf signifikante Hardware-Upgrades und eine Erweiterung der Gesundheitsfunktionen hin.
Neuer S11-Chip beendet technologischen Stillstand
Ein zentraler Aspekt der neuen Modelle ist die Einführung des S11-Chips. Dieser Schritt würde einen dreijährigen Zeitraum beenden, in dem die Prozessortechnologie der Apple Watch weitgehend stagnierte. Mit dem neuen Chipsatz wird eine gesteigerte Effizienz und Leistungsfähigkeit erwartet, die unter anderem für die Verarbeitung neuer Sensordaten und komplexerer Software-Funktionen notwendig ist.
Für die Apple Watch Ultra 4 zeichnet sich zudem eine deutliche Steigerung der Produktionskapazitäten ab. Der Zulieferer TASC soll seine Bestellungen für Komponenten der Ultra 4 um 30 % erhöht haben, was auf hohe Absatzerwartungen seitens Apples hindeutet.
Exklusive Funktionen und neues Design für die Ultra-Linie
Die Apple Watch Ultra 4 soll im Vergleich zu den Standardmodellen umfassendere Neuerungen erhalten. Branchenberichte sprechen von einem großen Redesign, das ein dünneres Gehäuse sowie die Integration doppelter Sensoren umfassen könnte.
Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt dabei auf der präventiven Gesundheitstechnologie: Die Ultra 4 könnte erstmals ein Monitoring des Blutzuckerspiegels ermöglichen – eine Funktion, die laut aktuellen Informationen exklusiv dieser Modellreihe vorbehalten bleibt.
Zusätzlich werden für das Ultra-Modell Verbesserungen bei der Blutdruckmessung sowie die Integration eines Fingerabdruckscanners diskutiert. Trotz des dünneren Designs wird eine Optimierung der Akkulaufzeit angestrebt. Beobachter weisen darauf hin, dass die technologische Aufwertung mit einer Preissteigerung einhergehen könnte. Als Gehäuseoption steht zudem die Rückkehr einer Keramik-Variante im Raum.
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Technische Spezifikationen der Series 12
Für die Apple Watch Series 12 liegen detaillierte Leaks zu den Display-Eigenschaften vor. Das Modell soll in zwei Größen mit 42mm (1,77 Zoll Display) und 46mm (1,96 Zoll Display) erscheinen.
Die technische Ausstattung sieht eine Spitzenhelligkeit von 2.000 Nits vor, während die minimale Helligkeit bis auf 1 Nit abgesenkt werden kann, um die Ablesbarkeit in verschiedenen Lichtverhältnissen zu optimieren. Die Akkulaufzeit soll sich mit etwa 24 Stunden auf dem Niveau des Vorgängermodells bewegen.
Hinsichtlich der Software und Rechenleistung gibt es unterschiedliche Berichte: Während einige Quellen vom Einsatz des S11-Chips und watchOS 26 ausgehen, nennen andere Leaks bereits einen S12-Chip und watchOS 27, welches eine KI-gestützte Version der Sprachassistenz Siri beinhalten soll.
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Software-Innovationen und Zukunftsaussichten
Mit dem kommenden Betriebssystem watchOS 26 wird die Einführung einer Hypertonie-Benachrichtigung erwartet, die Nutzer vor möglichem Bluthochdruck warnt. Während die Series 12 in diesem Jahr vorerst kein grundlegendes Design-Overhaul erhalten soll, wird ein solches für das Jahr 2027 prognostiziert. Dies könnte ein neues System für Armbänder und größere Batterien beinhalten, wobei die Kompatibilität zu bestehendem Zubehör derzeit noch unklar ist.
Langfristig scheint Apple zudem neue Formfaktoren zu explorieren. Informationen aus Branchenkreisen zufolge prüft das Unternehmen die Entwicklung eines runden Displays sowie eines Fitnessbandes ohne Bildschirm.
Letzteres wird als mögliche Reaktion auf Konkurrenzprodukte wie den Oura Ring gewertet. Ein neues SE-Modell ist für den diesjährigen Veröffentlichungszyklus hingegen nicht geplant. Alle Details zu den kommenden Modellen bleiben bis zur offiziellen Präsentation durch Apple unbestätigt.

