Apple Watch Ultra 4: Smartwatch mit acht Sensoren zur Blutdruckmessung

Apple testet für die Ultra 4 ein erweitertes Sensorsystem, während Zulassungen und die erwartete Vorstellung am 9. September noch offen sind.

Apple bereitet offenbar die Markteinführung der nächsten Generation seiner High-End-Smartwatch vor. Berichten vom 5. September 2026 zufolge testet der Technologiekonzern derzeit ein deutlich erweitertes Sensorpaket für die Apple Watch Ultra 4. Ein konkreter Hinweis auf die bevorstehende Veröffentlichung ist der Umstand, dass Drittanbieter bereits spezielles Schutzzubehör für die neue Hardware in ihren Katalogen führen.

Die offizielle Präsentation des Geräts wird in Branchenkreisen für den 9. September 2026 erwartet, wobei eine formelle Bestätigung seitens Apple bislang noch aussteht.

Innovationen in der Sensorik und Gesundheitsüberwachung

Im Zentrum der technologischen Neuerungen steht laut Marktbeobachtern ein überarbeitetes System zur Datenerfassung. Spekulationen zufolge könnte die Apple Watch Ultra 4 über ein Redesign verfügen, das acht Sensoren in einer Ringanordnung kombiniert.

Ziel dieser Hardware-Anpassung sei unter anderem die Integration eines neuen Bluthochdruck-Benachrichtigungssystems. Dieses basiere auf einem optischen Herzfrequenzsensor und befinde sich derzeit in der Prüfung durch die US-Gesundheitsbehörde FDA.

Darüber hinaus soll die Uhr eine kontinuierliche Herzfrequenzmessung ermöglichen. Weitere Sensoren zur Erfassung des Blutsauerstoffgehalts sowie der Hydration des Nutzers sind ebenso Gegenstand von Berichten wie eine erweiterte EKG-Funktion, die eine 30-Tage-Arrhythmie-Erkennung bieten könnte.

Inwieweit diese Funktionen bereits zum Verkaufsstart vollständig freigeschaltet werden, hängt laut Analysten maßgeblich von den noch ausstehenden regulatorischen Zulassungen ab.

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Technische Leistungsfähigkeit und Chip-Architektur

Für die notwendige Rechenleistung soll ein neuer Prozessor sorgen. Während einige Quellen die Einführung des S11-Chips erwarten, wird in anderen Berichten bereits über einen S12-Chip spekuliert. Dieser solle nicht nur die allgemeine Performance steigern, sondern vor allem die Energieeffizienz des Geräts optimieren. Dies sei insbesondere für die geplanten KI-Funktionen von Bedeutung, die voraussichtlich mit dem Betriebssystem watchOS 27 eingeführt werden.

Zudem deuten Informationen darauf hin, dass Apple die Satellitenfunktionen der Uhr weiter verbessert hat. Neben verbesserten Notruffunktionen über Satellit soll die Apple Watch Ultra 4 über Dual-GPS verfügen, um die Standortgenauigkeit in anspruchsvollen Umgebungen zu erhöhen. Auch die Überarbeitung der hauseigenen Health- und Fitness-Apps gilt als wahrscheinlich, um die neuen Sensordaten besser verarbeiten zu können.

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Gehäusevarianten und Outdoor-Spezifikationen

Hinsichtlich des äußeren Erscheinungsbildes gehen Branchenexperten davon aus, dass Apple keine radikalen Designänderungen vornehmen wird. Das bewährte Design der Ultra-Serie bleibe weitgehend erhalten, wobei jedoch neue Materialoptionen im Gespräch sind. So könnte Apple eine zusätzliche Gehäusevariante aus Keramik oder mit einer Keramikbeschichtung anbieten, die den bisherigen Titanrahmen ergänzt.

Die Robustheit des Geräts steht weiterhin im Fokus der Entwicklung. Die Apple Watch Ultra 4 soll für den Betrieb in einem Temperaturbereich von -10°C bis 45°C ausgelegt sein. Die Zertifizierung nach IP68 sehe zudem einen Schutz beim Eintauchen in Wasser bis zu einer Tiefe von 2 Metern für eine Dauer von 30 Minuten vor.

Trotz der detaillierten Berichte über die Hardware-Spezifikationen raten Experten potenziellen Käufern dazu, die offiziellen Ankündigungen abzuwarten, da Apple die finalen Konfigurationen bis zur Vorstellung noch anpassen könnte. Ein neues Modell der günstigeren Apple Watch SE werde für dieses Jahr hingegen nicht erwartet.

Mehr zum Thema bei MacRumors: „Apple Watch Series 12 and Ultra 4 to Debut Next Week With These New Features“