Apple soll laut einem Bericht des Portals techcentral.ie vom 25. September 2026, der sich auf Recherchen von Bloomberg-Journalist Mark Gurman stützt, in einer frühen Technologiephase Prototypen eines Fitness-Wearables ohne Display prüfen.
Das Konzept sieht ein dünnes Stoffband mit integriertem Sensormodul vor, dessen Schwerpunkt auf der Gesundheitsüberwachung liegt. Sollte das Projekt weiterverfolgt werden, wäre eine Markteinführung frühestens 2028 denkbar.
Prototyp orientiert sich an Whoop
Laut dem italienischen Portal tecnoandroid.it hat Apple nach monatelanger Prüfung bereits Prototypen gebaut, die konzeptionell an das Fitnessband des US-Unternehmens Whoop erinnern. Wie geeky-gadgets.com berichtete, befindet sich das Vorhaben derzeit lediglich in der Phase der „Technologieuntersuchung“ – eine Entscheidung zur Markteinführung hat Apple demnach nicht getroffen.
Beteiligt an der Entwicklung sind laut tecnoandroid.it Ingenieure des Vision-Teams, darunter ein Teil der Mannschaft, die zuvor an der Vision Pro gearbeitet hat. Insidermonkey.com berichtete zudem, dass Tim Cook und Eddy Cue das Projekt unterstützen.
Gesundheitsdaten im Fokus
Das Gerät könnte laut einem Bericht von yahoo.com Aktivität, Schlaf, tägliche Readiness und einen sogenannten „Health Age“-Wert erfassen. Die Daten sollen dabei über das iPhone sowie Apple-eigene Anwendungen bereitgestellt werden; geeky-gadgets.com zufolge könnte das Band eng mit Apple Watch, iPhone und der Health-App verzahnt werden. Details zu Batterie, Sensorik, Abmessungen und möglichen GPS-Funktionen befinden sich laut dem Bericht noch in der Prüfung.
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Technology-in-business.net berichtete, das Gerät könnte gegenüber der Apple Watch eine längere Akkulaufzeit sowie eine einfachere Schlaf- und Trainingsaufzeichnung ermöglichen. Ob das Band die Apple Watch ersetzen oder lediglich ergänzen soll, ist laut servicesmobiles.fr offen – ein eigenständiger Nutzen neben der bestehenden Smartwatch müsste sich erst noch erweisen.
Cnnetsun.cn ordnete das Vorhaben als mögliche Ergänzung ein, die Datenlücken beim Wechsel zwischen Geräten schließen könnte. Laut technology-in-business.net ist das Band Teil einer umfassenderen Überprüfung von Apples Wearable-Strategie, zu der auch Smart-Home-Produkte und Smart Glasses gehören.
Preis, Namen und technische Daten unbestätigt
Apple hat weder Produktnamen noch technische Spezifikationen, Preis oder einen Zeitplan bestätigt. Ein von geeky-gadgets.com genannter möglicher Preis von rund 199 US-dollar samt optionalem Abo-Modell ist als Spekulation des Artikels gekennzeichnet.
Tech Advisor argumentierte in einem Bericht vom 25. September 2026, ein eigenständiges Apple-Band müsste deutlich günstiger sein als die Apple Watch SE 3, die ab 219 britischen Pfund beziehungsweise 249 US-Dollar erhältlich ist – alternativ könnte es als teureres Ergänzungsprodukt mit Abonnement positioniert werden.
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Marktreaktion und Wettbewerbsumfeld
Nach Bekanntwerden der Berichte fielen die Aktien des Wearable-Herstellers Garmin laut insidermonkey.com zeitweise um 2,5 Prozent, während die Apple-Aktie um etwa 1 Prozent auf 342,29 US-Dollar zulegte.
Whoop und Oura verfügen laut Bloomberg jeweils über Millionen Nutzer und milliardenschwere Bewertungen: Whoop wird demnach mit rund 10 Milliarden US-Dollar bewertet und erwägt einen Börsengang, während Oura im September 2026 einen Börsengang beantragte.
Im Preisvergleich verschiedener Anbieter kostet laut yahoo.com der Fitbit Air 99 US-Dollar, der Oura Ring 5 399 US-Dollar zuzüglich eines Abos von 5,99 US-Dollar monatlich. Whoop bietet Mitgliedschaften von 199 US-Dollar jährlich (25 US-Dollar monatlich) bis 359 US-Dollar jährlich (40 US-Dollar monatlich) an, während die günstigste Apple Watch SE bei 249 US-Dollar liegt.
Laut ganjingworld.com bietet das WHOOP 5.0 eine Akkulaufzeit von mehr als 14 Tagen, während die Apple Watch Series 12 voraussichtlich rund 24 Stunden erreicht. Auch andere Hersteller drängen in das Segment: Google brachte laut tecnoandroid.it am 7. Mai den Fitbit Air für rund 90 Euro auf den Markt, Garmin kündigte am 21. Juli das Modell CIRQA mit bis zu zehn Tagen Akkulaufzeit an.

