Umfangreiche Leaks und Vorab-Informationen geben detaillierte Einblicke in die kommende Smartphone-Generation von Apple. Für den September 2026 bereitet der Technologiekonzern offenbar nicht nur die Markteinführung der iPhone 18 Pro-Serie vor, sondern plant mit dem iPhone Ultra auch den Einstieg in das Segment der faltbaren Geräte. Während technische Spezifikationen und Design-Details bereits weitgehend bekannt sind, belasten Produktionsschwierigkeiten und ein massiver Datendiebstahl bei einem Zulieferer die Vorbereitungen.
Technologische Premiere: Das faltbare iPhone Ultra
Das iPhone Ultra markiert laut Branchenberichten eine Zäsur in der Hardware-Strategie des Unternehmens. Das Gerät soll über ein 7,7 Zoll oder 7,8 Zoll großes Innendisplay sowie ein Außendisplay mit einer Diagonale von wahlweise 5,3 oder 5,5 Zoll verfügen. Zum Einsatz kommt hierbei LTPO-OLED-Technologie mit einer Bildwiederholrate von 120 Hz. Eine konstruktive Besonderheit stellt die Gehäusedicke dar: Im geöffneten Zustand soll das Gerät lediglich 4,5 bis 4,8 Millimeter messen, geschlossen zwischen 9 und 9,5 Millimeter.
Aufgrund dieser geringen Bautiefe verzichtet Apple beim faltbaren Modell offenbar erstmals seit der Einführung des iPhone X im Jahr 2017 auf die Gesichtserkennung Face ID. Da die Komponenten für Face ID in dem dünnen Gehäuse keinen Platz fänden, werde stattdessen ein Fingerabdrucksensor (Touch ID) an der Gehäuseseite verbaut. Das Gehäuse selbst soll aus Titan gefertigt sein und ein Scharnier aus Flüssigmetall nutzen, welches die Falte im Display auf 0,15 Millimeter minimiere.
Engpässe und Preissteigerungen bei der iPhone 18 Pro-Serie
Parallel zum faltbaren Modell soll die iPhone 18 Pro-Serie erscheinen. Herzstück der neuen Geräte ist der A20 Pro-Prozessor, der im 2-Nanometer-Verfahren bei TSMC gefertigt wird. Der neue Chip verspricht eine Steigerung der Energieeffizienz um 30 Prozent sowie eine Leistungssteigerung von 15 Prozent gegenüber der Vorgängergeneration.
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Allerdings wird der Marktstart durch einen gravierenden Mangel an DRAM-Speicherbausteinen erschwert. Dieser Engpass blockiere derzeit die Fertigstellung von Prozessoren im Wert von rund 1 Milliarde US-Dollar. Branchenbeobachter und Berichte des Wall Street Journal deuten darauf hin, dass die gestiegenen Produktionskosten zu deutlichen Preiserhöhungen führen werden. Der Konzernchef habe unvermeidliche Preisaufschläge bereits signalisiert. Für das iPhone 18 Pro wird eine Erhöhung von bis zu 300 Euro erwartet. Die Preise für das iPhone Ultra sollen bei 2000 US-Dollar (ca. 1730 Euro) beginnen und in der Spitzenkonfiguration bis zu 2500 US-Dollar erreichen.
Sicherheitsrisiken durch Cyberangriff auf Zulieferer
Überschattet wird die Produktankündigung von einem schweren Sicherheitsvorfall beim Zulieferer Tata Electronics. Eine Ransomware-Gruppe namens „World Leaks“ hat nach eigenen Angaben 630 Gigabyte Daten entwendet und rund 200.000 Dateien veröffentlicht. Unter den gestohlenen Informationen befinden sich sensible Designdaten der Mainboards für das iPhone 18 Pro und Pro Max (Modellnummern V63 und V43) sowie Spezifikationen zum A20 Pro-Chip. Apple habe Untersuchungen zu dem Vorfall eingeleitet, der auch Komponenten anderer Technologieunternehmen betreffen soll.
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Produktionsstatus und Zeitplan
Trotz der Sicherheitsbedenken und Lieferkettenprobleme ist die Massenproduktion der OLED-Displays bereits angelaufen. Samsung übernimmt dabei 64 Prozent der Aufträge, während LG 36 Prozent abdeckt. Der chinesische Hersteller BOE wurde laut Berichten ausgeschlossen, da die Ausbeute bei der LTPO-Technologie mit 65 bis 70 Prozent deutlich unter der geforderten Quote von 85 Prozent lag.
Die offizielle Präsentation der neuen Modelle wird für den 9. September 2026 erwartet. Während die Pro-Modelle und das iPhone Ultra im selben Monat erscheinen sollen, verzögert sich das Standardmodell des iPhone 18 voraussichtlich bis zum ersten Quartal 2027. Das faltbare iPhone Ultra wird zunächst in einer limitierten Auflage von etwa 3 Millionen Stück produziert, wobei Samsung als exklusiver Display-Partner für dieses Modell fungiert.

