AppleCare One: Apple bündelt Geräte-Versicherung ab August

Apple startet in Deutschland das gebündelte Schutz-Abo AppleCare One für mehrere Geräte. Kunden sparen bis zu 13,48 Euro monatlich im Vergleich zu Einzelverträgen.

Der US-Technologiekonzern Apple hat den Start seines neuen Service-Angebots AppleCare One in Deutschland bestätigt. Mit diesem Schritt führt das Unternehmen ein Bündel-Modell für seinen hauseigenen Geräteschutz ein, das es Kunden ermöglichen soll, mehrere Produkte unter einem gemeinsamen monatlichen Abonnement abzusichern. Die Verfügbarkeit auf der offiziellen Webseite sowie in den Apple Stores ist für Anfang August vorgesehen.

Preisstruktur und Sparpotenzial des neuen Modells

Das neue Abonnement-Modell AppleCare One wird für eine monatliche Gebühr von 20,99 € angeboten. Dieser Grundpreis deckt den Schutz für bis zu drei Geräte des Herstellers ab. Für Nutzer mit einem umfangreicheren Gerätepark besteht die Option, weitere Produkte in den Vertrag aufzunehmen. Für jedes zusätzliche Gerät wird dabei ein Aufpreis von 5,99 € pro Monat fällig.

Branchenberichten zufolge zielt Apple mit dieser Preisgestaltung darauf ab, die Attraktivität des eigenen Versicherungsschutzes gegenüber Einzelverträgen zu steigern. Gegenüber dem Abschluss separater AppleCare+-Pläne für jedes einzelne Gerät können Kunden laut Unternehmensangaben eine Ersparnis von bis zu 13,48 € pro Monat erzielen. Damit reagiert der Konzern auf den Trend zu integrierten Service-Lösungen, die verschiedene Hardware-Kategorien in einem Paket zusammenfassen.

Aufnahmebedingungen und technische Voraussetzungen

Für die Aufnahme von Geräten in das AppleCare-One-Paket gelten spezifische Voraussetzungen hinsichtlich des Alters und des Zustands der Hardware. Grundsätzlich können Geräte in den Schutzplan integriert werden, die zum Zeitpunkt des Abschlusses bis zu vier Jahre alt sind. Eine Ausnahme bilden Kopfhörer des Herstellers; diese dürfen maximal ein Jahr alt sein, um für die Aufnahme in das neue Modell berechtigt zu sein.

Ein wesentlicher Bestandteil des Anmeldeprozesses ist zudem eine technische Prüfung. Bevor ein Gerät final in das Abonnement aufgenommen werden kann, ist die Durchführung einer Diagnose erforderlich. Damit stellt das Unternehmen sicher, dass der Versicherungsschutz nur für funktionstüchtige Hardware ohne bereits bestehende Defekte gewährt wird.

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Erweiterter Diebstahlschutz und Prozessoptimierung

Zusammen mit der Einführung von AppleCare One weitet Apple auch den Umfang seiner bestehenden Schutzprogramme aus. Der bisher primär für das iPhone bekannte AppleCare+ Schutz inklusive Absicherung gegen Diebstahl und Verlust wird im Zuge der Neuerung auch für das iPad sowie die Apple Watch verfügbar gemacht. Dies soll den Kunden eine umfassendere Absicherung ihrer mobilen Endgeräte ermöglichen.

Um den Verwaltungsaufwand für die Nutzer zu minimieren, sieht das Modell zudem eine Automatisierung bei Hardware-Wechseln vor. Im Falle eines sogenannten Trade-Ins – also der Inzahlungnahme eines Altgeräts beim Kauf eines neuen Produkts – soll der Wechsel innerhalb des AppleCare-One-Plans automatisch erfolgen. Damit entfällt die manuelle Kündigung oder Umbuchung des Schutzes für das ersetzte Gerät.

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Die Einführung dieses konsolidierten Service-Modells markiert eine Anpassung der Strategie von Apple auf dem deutschen Markt, indem Hardware-Schutz und Abo-Dienste enger miteinander verzahnt werden. Kunden können den Dienst über das Internetportal des Unternehmens sowie in den stationären Verkaufsstellen abschließen.