Apples Visual Intelligence wird zum heimlichen iPhone-Star

Die KI-Funktion zur Analyse von Bildschirminhalten hat sich zum meistgenutzten Tool in Apples Intelligence-Suite entwickelt und treibt die Verkäufe neuerer iPhone-Modelle an.

Apples KI-Funktion für Bildschirminhalte entwickelt sich überraschend zum meistgenutzten Feature – und treibt damit die Verkaufszahlen an. Das gab Konzernchef Tim Cook nach den Zahlen für das erste Quartal 2026 bekannt. Ursprünglich als Kamera-Hilfe beworben, nutzen Besitzer neuerer iPhone-Modelle die Technologie vor allem, um Texte auf dem Display zu übersetzen, zusammenzufassen oder Objekte zu identifizieren.

Vom Spielzeug zum unverzichtbaren Werkzeug

Auf der Bilanzpressekonferenz Ende Januar stellte Tim Cook die Visual Intelligence als Zugpferd der gesamten Apple-Intelligence-Suite vor. Branchenbeobachter bestätigen den Trend: Was als nettes Gimmick zur Erkennung von Speisekarten oder Hunderassen begann, ist für viele Nutzer des iPhone 16 und 17 inzwischen ein tägliches Arbeitswerkzeug geworden.

Die Technologie analysiert Bilder und Texte direkt auf dem Gerät. Das schont die Privatsphäre und liefert sofortigen Kontext, ohne die aktuelle App verlassen zu müssen. Für Einsteiger eröffnet dies eine neue Ebene der Interaktion mit ihrem Smartphone.

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So analysieren Sie den Bildschirm

Anders als die kamerabasierte Funktion nutzt die Analyse von Bildschirminhalten einen simplen Trick: den Screenshot. Auf Face-ID-Modellen drücken Nutzer dazu gleichzeitig die Seitentaste und die Lauter-Taste. Sobald die Miniaturvorschau erscheint, bietet das System unten am Bildschirm die Visual-Intelligence-Werkzeuge an.

Von hier aus sind mehrere Aktionen möglich:
* Text-Interaktion: Erkannten Text kann man kopieren, übersetzen oder sich vorlesen lassen.
* Zusammenfassung: Lange Artikel oder Dokumente im Screenshot lassen sich auf Kernaussagen komprimieren.
* Visuelle Suche: Ein Antippen von Objekten – wie Schuhen oder Sehenswürdigkeiten – startet eine Websuche, oft mit Links zu Kaufoptionen oder weiteren Informationen.

Mehr als nur Spielerei: Praktischer Nutzen im Alltag

Die Anwendungen gehen weit über bloße Neugier hinaus. Die Funktion löst ein verbreitetes Ärgernis: Sie macht Text und Objekte in Apps kopierbar, die dies normalerweise nicht erlauben. Indem sie den gesamten Bildschirm als Bild behandelt, umgeht sie diese Beschränkungen.

Praktisch wird das etwa, wenn man Termine aus digitalen Flyern direkt in den Kalender eintragen oder Fahrpläne in Fremdsprachen sofort übersetzen lassen möchte. Tech-Experten sehen hier großen Wert für Produktivität und Barrierefreiheit.

Wohin geht die Reise?

Der Erfolg der Visual Intelligence markiert einen Wendepunkt. Sie zeigt, wie Verbraucher zunehmend mit kontextsensitiven, „verstehenden“ Betriebssystemen interagieren. Analysten erwarten, dass Apples Fokus auf diese „Onscreen Awareness“ in künftigen Software-Updates noch zunehmen wird.

Aktuell ist das Feature ein Hauptargument für das iPhone 16 und neuere Modelle, während es auf dem iPhone 15 Pro nur eingeschränkt verfügbar ist. Gerüchte aus Entwicklerkreisen deuten an, dass die künftige Integration direkter werden könnte – vielleicht per Geste oder Sprachbefehl, ohne vorher einen Screenshot anfertigen zu müssen. Für Apple könnte die Bildschirm-KI werden, was vor zwanzig Jahren die Multi-Touch-Bedienung war: eine grundlegend neue Art, das Smartphone zu nutzen.

Hinweis: Funktionen und Verfügbarkeit können je nach Region und Sprache variieren. Für den vollen Umfang wird die neueste iOS-Version empfohlen.

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